iPhone 6s (Plus): Eine Minute Ultra-HD-Videoaufnahme kostet 375 MB
Der Youtube-Nutzer "Marques Brownlee" war auf Apples Vorstellungsveranstaltung vertreten und konnte infolgedessen das iPhone 6s und iPhone 6s Plus kurz ausprobieren. Im Video werden kurz die Videoeinstellungen gezeigt, darunter auch die Angaben, wie viel Speicherplatz die einzelnen Auflösungen benötigen. In Ultra HD werden Nutzer nicht allzu lange drehen können.
Apple spendiert dem iPhone 6s und dessen großen Bruder, dem iPhone 6s Plus, eine 12-Megapixel-Hauptkamera, die Videos in Ultra HD, also 3.840 × 2.160 Pixel, aufnehmen kann. Klar ist, dass die große Pixelmenge mehr Speicherplatz benötigt als Full HD (ein Viertel der Pixel). Wie viel genau, zeigt Youtube-Nutzer "Marques Brownlee". Der war bei dem Launch-Event vertreten und konnte daher im Anschluss die Smartphones ausprobieren.
Dabei macht er eine Videoaufnahme, wobei er vorher die Auflösung einstellt. Die Webseite 9to5mac.com hat dann direkt die Anmerkungen ausfindig gemacht, in denen der Speicherbedarf in den unterschiedlichen Auflösungen genannt wird. Demnach braucht es für seine 30 Fps 375 Megabyte für jede Minute Aufnahmezeit. Hochgerechnet heißt das, dass alle 160 Sekunden ein Gigabyte vollgeschrieben wird. Zum Vergleich: Eine Minute 1080p bei 30 Fps soll 130 MB in Anspruch nehmen, in 60 Fps wären es 200 MB.
Spätestens Nutzer der 16-GByte-Version sollten also ihre Videokamera nicht allzu lange in Ultra HD laufen lassen. Nach Abzug des Betriebssystem, der Apps und anderer Dateien dürften da nicht viel mehr als 10 Minuten drin sein, die größere Varianten könnten dann immerhin mal eine halbe Stunde und länger die Linsen geöffnen halten können.
Quelle: Marques Brownlee (Youtube)

die kamerquali (foto/video) ist ausreichend. gut, naja. unter gut verstehe ich etwas anderes.
schlecht aber auch nicht.
eben brauchbar.
Eine halbwegs vernünftige "echte" Kamera wird schon in 720p qualitativ weit bessere Aufnahmen machen (die naturgemäß auch noch sehr viel kleiner sind).
Technisch ist das absoluter Schwachsinn (wie generell zig Megapixel-Minisensoren in Handys... es hat einen Grund warum in Profikameras Sensor und Linse sehr, SEHR viel größer sind...) aber ich vergesse immer wieder dass es darauf bei der Zielgruppe gar nicht ankommt. Auf dem kleinen Display sind Qualitätsunterschiede ohnehin kaum erkennbar und der Handyproll kann eben mit mehr Megapixel angeben als sein Konkurrent - ob das qualitativ besser ist spielt gar keine Rolle. Hauptsache die Zahlen werden größer.