iPhone 15: Keine Apple-Zertifizierung für USB-C-Kabel notwendig?
Wie die EU mitteilt, dürfen Apple & Co. keine künstlichen Einschränkungen beim USB-C-Anschluss anwenden. Folglich darf eine Apple-Zertifizierung für USB-C-Kabel nicht notwendig sein, um das iPhone 15 laden zu können.
Neben Smartphones gilt die Pflicht für einen USB-C-Ladeanschluss ab dem Jahr 2024 auch für alle Tablets, E-Reader, PC-Mäuse, Tastaturen, Digitalkameras, Kopfhörer und Headsets, portable Lautsprecher, tragbare Navigationsgeräte und für Gaming-Handhelds. Jüngsten Medienberichten zufolge plant Apple jedoch, dass etwa ein Aufladen mit voller Geschwindigkeit nur mit speziell von Apple zertifizierten USB-C-Kabeln beim iPhone 15 möglich sein wird. Nun äußert sich der EU-Kommissar Thierry Breton gegenüber der Deutschen Presse-Agentur und warnt Apple.
Verkaufsverbot für iPhone 15 droht
Sollte Apple oder ein anderer Gerätehersteller gegen die Pflicht für einen USB-C-Ladeanschluss verstoßen, dürfen diese Geräte nicht mehr innerhalb der EU als Neuware verkauft werden. Laut Breton sieht die EU-weite Richtlinie vor, dass man mit jedem USB-C-Netzteil ein Smartphone aufladen kann. Eine künstliche Beschränkung, etwa mittels Authentifizierungs-Chips, ist ein Verstoß gegen diese Richtlinie. Um Schlupflöcher zu schließen, wird zum dritten Quartal 2023 ein Leitfaden veröffentlicht, der sicherstellt, dass Kabel- und Netzteil-Standards vereinheitlicht werden.
Seit 2012 werden alle neuen iPhones mit proprietärem Lightning-Anschluss ausgeliefert. Zum Aufladen und zur Datenübertragung sind spezielle Kabel notwendig, die Apples Zertifizierungsprogramm Made for iPhone erfolgreich durchlaufen haben. Für Zubehörhersteller ist die Teilnahme am Programm kostenpflichtig. Rund um kommende iPhones mit USB-C statt Lightning-Port sollte es gerüchteweise erneut ein Zertifizierungsprogramm geben.
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Sammlung zur USB-C-Pflicht und der möglichen Apple-Lösung:
- Die EU führt ab dem Jahr 2024 eine Pflicht für USB-C-Ladeanschluss für zahlreiche neue Geräte ein, darunter bei Smartphones.
- In der Gerüchteküche köchelt derweil, dass Apple die volle Aufladegeschwindigkeit nur mit speziell zertifizierten USB-C-Kabeln beim iPhone 15 ermöglichen möchte. So soll das Programm Made for iPhone ins USB-C-Zeitalter überführt werden, nachdem es bislang für Lightning-Kabel gilt.
- Nun stellt die EU klar, dass eine derartige Zertifizierung einen Verstoß gegen die EU-Richtlinien darstellt und dazu führen würde, dass etwa kein neues iPhone 15 in der EU verkauft werden darf.
- Auch Apple muss sich daranhalten, dass man ein neu auf den Markt kommendes Smartphone mit jedem USB-C-Netzteil mit Strom versorgen kann.
Quelle: Dpa

Persönlich finde ich das Einstecken von USB-C auch etwas angenehmer als das von Lightning. Bei letzterem scheint es beim Einstecken mehr Widerstand zu geben und erweckt bei mir nicht unbedingt das Vertrauen, dass der flache Stecker besonders stabil ist.
Hab aber zum Glück USB-Kabel mit verschiendenen Magnetsteckern, weshalb ich das orginale Kabel nicht mehr verwende und der Stecker im iPad (unser einziges, privates Apple Gerät) nie entfernt werden muss. Die Ladegeschwindigkeit scheint aber zu leiden, während mein Smartphone mit nem USB-C-Magnetstecker am selben Ladeadapters super schnell lädt...
Den Lightning Anschluss haben sie ja auch extra entwickelt. Man hätte Micro USB nehmen können. Den Standard gab es ja schon länger.
Ich finde es jedenfalls gut, man jetzt in einem Haushalt nicht für Alles unterschiedliche Ladegeräte benötigt.
Besonders auf Reisen mit der Familie fällt auf wie komfortabel es ist Alle Smartphones, Tablets, Digitalkameras, Kopfhörer usw. mit dem gleichen Standard laden zu können. Der Netzteil-Rucksack ist zu einem kleinen Täschchen geschrumpft, aus dem ich dann bald auch noch das iPhone Zubehör entfernen kann
Den Lightning Anschluss haben sie ja auch extra entwickelt. Man hätte Micro USB nehmen können. Den Standard gab es ja schon länger.