Das iPhone 13 könnte eine Vorreiterrolle für LTPO-OLED übernehmen
Apple wird im Jahr 2021 das iPhone 13 erstmals in der Geschichte der Smartphone-Serie mit LTPO-OLED-Displays ausstatten. Experten gehen davon aus, dass dieser Schritt der neuen Technologie endgültig zum Durchbruch verhelfen könnte.
Apple wagt in diesem Jahr den Schritt von LTPS-OLED zu LTPO-OLED - und könnte damit signifikanten Einfluss auf die Verbreitung der neuen Display-Technologie nehmen, glauben Experten. Das kalifornische Unternehmen wird aktuellen Berichten zufolge in den neuen iPhones, die 2021 auf den Markt kommen sollen, LTPO-OLED-Displays verbauen. Diese Technologie kostet mehr als LTPS-OLED und ist deshalb aktuell weniger verbreitet als LTPS. Trotzdem könnte Apple den LTPO-OLED-Displays jetzt dazu verhelfen, die ältere LTPS-Technologie zu überholen.
LTPO im iPhone 13 Pro
Apple wird Displays mit LTPO-OLED bei der iPhone-13-Serie wohl nur in den Pro- und Pro-Max-Modellen verbauen. Das könnte dem Analysten Ross Young zufolge jedoch ausreichen, damit LTPO-OLED an dem aktuell noch günstigeren LTPS-OLED in Sachen Marktanteil vorbeizieht. Young schreibt auf Twitter, dass LTPO-OLED den Markt bereits im Jahr 2023 beherrschen könnte.
Der Grund dafür, dass Apple jetzt auf LTPO- anstatt LTPS-OLED setzt, hängt vor allem mit der höheren Energieeffizienz der neuen gegenüber der alten Technologie zusammen. LTPO-OLED bietet für das iPhone 13 Pro und Pro Max voraussichtlich eine um 20 Prozent höhere Energieffizienz im Vergleich zu LTPS-OLED. Weil das iPhone 13 Pro und Pro Max sowohl den Mobilfunktstandard 5G als auch eine Bildfrequenz von 120 Hz unterstützen, könnte ein energiesparendes Display den Energiehunger dieser beiden Features ausgleichen.
Wie sich die Kombination aus LTPS-OLED und dem neuen A15 Bionic SoC von Apple auf die Energieeffizienz der neuen iPhones auswirken werden, dürften wir spätestens im September 2021 erfahren. Dann nämlich wird Apple erwartungsgemäß die neue Hardware offiziell vorstellen.
Quelle: Wccftech

Vielen Dank, ich google es jetzt.
Solche tests sind eben relativ aufwändig und teuer, da eine Messung zwecks Vergleichbarkeit nur unter Labor Bedingungen aussagekräftig ist. Das tut sich halt keiner an.
Und in der Praxis wird man subjektiv wohl eh keine Unterschiede feststellen, da die realen Unterschiede, wenn man richtig testen würde vermutlich verschwindend gering sind.