iPhone 13: Chip-Knappheit wirkt sich positiv auf Werterhaltung aus
Die anhaltenden Probleme bei der Versorgung mit Computer-Chips haben nicht nur negative Folgen: Das iPhone 13 sinkt dadurch weniger schnell im Wert als frühere iPhone-Modelle.
Wer ein iPhone 13 besitzt und darüber nachdenkt, sein gebrauchtes Modell weiterzuverkaufen, darf sich freuen. Das neueste Apple-Smartphone ist nämlich überraschend wertstabil, zumindest im Vergleich mit früheren iPhones. Der Grund dafür ist Analysten zufolge die anhaltende Chip-Knappheit während der Corona-Pandemie.
Wertverlust beim iPhone 13 um 15 Prozent geringer als beim Vorgänger
Wie das Team der An-und-Verkauf-Webseite SellCell berechnet hat, lag der Wertverlust von Apples iPhone 13 innerhalb der ersten zwei Monate nach Release bei 25,5 Prozent gegenüber dem Markteinstiegspreis. Grundsätzlich bleiben iPhones allgemein im Vergleich zu Android-Smartphones sehr wertstabil, aber das iPhone 13 sticht in diesem Zusammenhang besonders heraus.
Das iPhone 12 verlor im selben Zeitraum nämlich noch 15,5 Prozent stärker an Wert als das iPhone 13, während dieser Wert beim iPhone 11 sogar um 19,1 Prozent höher lag. Einige iPhone-13-Modelle wie die Pro- und die Mini-Versionen haben sogar wieder ein paar Prozent an Wert hinzugewonnen.
Die Ursache für den verringerten Wertverlust beim iPhone 13 hängt mit Angebot und Nachfrage zusammen. Weil auch die iPhone-Produktion bei Apple unter dem Mangel an Computer-Chips zu leiden hat, musste das Unternehmen die Produktion um 20 Prozent zurückfahren. Außerdem verschob Apple die Auslieferung der neuen iPhone-13-Modelle. Diese beiden Faktoren führten zu einer gestiegenen Nachfrage bei gesunkenem Angebot und sorgten für anhaltend hohe Verkaufspreise beim iPhone 13 - auch bei gebrauchten Modellen.
Dass dieser Trend anhält, halten die Analysten bei SellCell aber für unwahrscheinlich. Sie gehen davon aus, dass Apple beim iPhone 14 wieder ausreichend Hardware produzieren kann, um die Nachfrage zu befriedigen.
Quelle: SellCell (via Wccftech)

Die Preise steigen ja nicht grundlos, es ist also immer ein negativer Aspekt.
Eine allgemeine Wertsteigerung kann es nur geben, wenn die Produkte qualitativ und ohne Aufpreis besser werden.
Das ist ja nicht der Fall.
Oder haben die Produkte jetzt eine viel längere Garantie, Haltbarkeit, Softwareupdates und Unterstützung vom Herstelelr über einen wesentlich längeren Zeitraum, ehe das End of Life ausgesprochen wird?
Wenn das alles mit ja beantwortet werden kann, dann ist eine Wertsteigerung möglich, wenn der Käufer dadurch jetzt auch den gewissen Mehrwert ausschöpfen kann, was er halt mehr zahlen muss.
Ansonsten tritt automatisch die Regel Nr. 1 in Kraft.
Niemand zahlt freiwillig für Gebrauchtware einfach mehr, denn dann holt man sich lieber gleich Neuware.
Es hat also einen Grund, warum man das so ist.
Und der Grund ist immer negativ belastet.
Oder soll man sich jetzt freuen, dass die Grafikkarten bei Ebay teurer werden, oder Gebrauchthäuser unbezahlbar werden, und man bei einem Neubau gar noch eine Niere und ein Auge drauflegen muss?
Tut mir echt Leid, aber ich sehe da absolut keinen Grund zum Jubeln, nicht einmal für Verkaufe, die ja auch neu kaufen müssen.