Apple macht mit iPhone mehr Gewinn als gesamte Smartphone-Branche

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Mit seinen iPhones macht Apple in Q3 2016 mehr Gewinn als die gesamte Smartohone-Branche zusammen.
Quelle: Apple

Nach der Analyse einer Investment-Bank hat Apple im dritten Quartal 2016 mit seinen iPhones mehr Gewinn gemacht als die Smartphone-Branche insgesamt. Die 104 Prozent Gewinne sind dadurch möglich, dass andere Unternehmen rote Zahlen verbuchen mussten. Bei der Anzahl verkaufter Geräte führt jedoch Samsung dem Bericht zufolge.

Apple muss in letzter Zeit vermehrt Kritik für Ideenlosigkeit einstecken, das Weglassen des Klinkensteckers beim iPhone 7 führte zuletzt zu einer breiten Front von Unverständnis. Dass die Verkaufszahlen vom iPhone inzwischen wohl auch nicht mehr steigen, tut einer Kennzahl jedoch keinen Abbruch: Apples Gewinn.

Glaubt man einer Analyse der Investment-Bank BMO Capital, machte Apple im dritten Quartal 2016 104 Prozent des Gewinns der gesamten Smartphone-Branche. Im selben Quartal des vorigen Jahres veranschlagte Apple bereits 90 Prozent aller Smartphone-Gewinne. Dass die Kalifornier nun erstmals über die 100-Prozent-Marke kommen, hängt damit zusammen, dass andere Hersteller Verluste machten. Samsungs Anteil an den Branchen-Gewinnen betrug lediglich 0,9 Prozent.

Samsung hatte wegen seines Galaxy Note 7 zuletzt unerwartet schlecht abgeschnitten, zu den Verlustunternehmen zählen laut der BMO-Analyse unter anderen LG und HTC. Betrachtet man anstelle der Gewinne den Marktanteil, also die Anzahl verkaufter Geräte, liegt Samsung jedoch mit circa 21 Prozent weit vorne. An zweiter Stelle liegt Apple mit nur 13 Prozent, gefolgt von Huawei mit knapp 10 Prozent. Unterteilt man den Markt nach Betriebssystemen, hat Google mit Android beinahe eine Monopolstellung (87,5 Prozent).

Nach Schätzungen von BMO Capital sind die Verkäufe im letzten Jahr um ungefähr 2 Prozent gestiegen. Zwar werden Verkäufe in entwickelten Märkten um 1 Prozent zurückgehen, noch nicht entwickelte Märkte werden mit 4 Prozent Wachstum diesen Rückgang jedoch ausgleichen können.

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    • Kommentare (57)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Wow, was ein klasse Beitrag. Du weißt es also besser, lieferst dafür nicht einen Beleg und stellst dich gleichzeitig auch noch über alle anderen
      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Wow, was ein klasse Beitrag. Du weißt es also besser, lieferst dafür nicht einen Beleg und stellst dich gleichzeitig auch noch über alle anderen
      • Von wuselsurfer Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Cook2211
        Verdient ein Arbeitnehmer im Handwerk beispielsweise 1800€/Monat,
        Westlich der Weser, vielleicht.
        Zitat von Cook2211
        dann kostet er den Arbeitgeber schon
        ...
        Dazu
        ...
        Du brauchst mir keine mehrfache Nachhilfe in Kostenrechnung geben zu wollen.
        Ich kann rechnen.
        Auch kaufmännisch.

        Ich hab schon mehr Preise berechnet, als viele hier je sehen werden im Handel.

        Da das aber alles weit weg vom Thema ist: EOD.


      • Von Cook2211 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von wuselsurfer
        Irgendwie nehme ich Dir das nicht ab.
        Dann lass es. Nur habe ich keinen Grund zu lügen.

        Verdient ein Arbeitnehmer im Handwerk beispielsweise 1800€/Monat, dann kostet er den Arbeitgeber schon rund das doppelte an Sozialversicherungen (Krankenkasse, Rente, Arbeitslosen), Berufsgenossenschaft, Lohnsteuer. Denn der AG muss dieses Geld an die entsprechenden Stellen überweisen. Dazu tritt man bei der Urlaubskasse in Vorleistung. Macht bei dem Einkommen rund 400€/Monat. Einen Teil davon bekommt man zurück, wenn der Angestellte Urlaub nimmt. Einen Teil aber auch eben nicht, denn eine stattliche "Verwaltungsgebühr" behält die Kasse natürlich ein. Den genauen Berechnungsschlüssel müsste ich nachschauen. Außerdem noch die Arbeitskleidung, die ich meinen Angestellten zur Verfügung stelle. Da nimmt man natürlich die qualitativ guten und teuren Sachen von Strauss. Rechnet man dann noch die unproduktiven Zeiten ein, heißt das Verschlafen, die längeren Pausen, das Rumstehen und Quatschen etc. dann kommst du darauf, was ich sage. Eigentlich sind die 4000€ sogar noch eher niedrig gerechnet.
      • Von wuselsurfer Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Cook2211
        Ein Angestellter kostet mich ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld schon 4000 € pro Monat. Und meine Angestellten gehen IMMER vor. .
        Irgendwie nehme ich Dir das nicht ab.
        Ist aber OT.

        Es geht um den faulenden Apfel.

        Und der hat sich sein Renomee mit qualitativ hochwertiger, einfach zu bedienender, nicht auf die Nerven gehender Hard- und Software eingefahren.
        Die IPhones werden nicht gekauft, weil sie teuer sind, sondern zuverlässig.
        Wassergeschützt sind sie nicht.

        Vor kurzem hatte ich ein auf dem Tisch, das war nur Sekunden im Wasser.
        Das nachträgliche Einschalten hat es dann erledigt.
        Wundersamer Weise hat es sich nach langer Trocknung und Belüftung per Fön dann doch wieder zum Laufen bringen lassen.

        Die Steuerhinterziehungsschutzpolitikpolitik für Großkonzerne ist tief im amerikanischen System verwurzelt.
        Ein kleiner Krauter landet da genau so schnell vorm Finazamt, wie hier.

        Und alle klatschen Beifall.
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        Zitat von Cook2211
        Und ja, wenn es gut läuft verdiene ich deutlich mehr als meine Angestellten und nein, ich beteilige sie nicht am Gewinn und werde dies auch nicht tun. Denn ich trage das Risiko als Selbstständiger. Ich muss Investitionen in den Betrieb tätigen, ich muss Rücklagen für schlechtere Zeiten bilden, um dann, wenn es ruhiger ist meine Leute bezahlen zu können.
        Du musst der Politik nur klar machen können, dass du System relevant bist. Dann kannst du die Gewinne einsacken und die Verluste verallgemeinern.
      Direkt zum Diskussionsende
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