iPhone X: Apple erzielt 51 Prozent der weltweiten Smartphone-Umsätze

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Apple macht nun mehr Umsätze mit Smartphones als alle anderen Hersteller zusammen.
Quelle: Apple.com

Das iPhone X, das bisher teuerste Smartphone von Apple, dürfte laut einem neuen Bericht hauptsächlich dafür verantwortlich sein, dass das Unternehmen im 4. Quartal 2017 gleich 51 Prozent aller weltweiten Smartphone-Umsätze verbuchen konnte. Samsung auf dem zweiten Platz ist mit 15,7 Prozent weit abgeschlagen, konnte seinen Anteil aber klar verbessern.

Apple ist schon seit Jahren der Hersteller mit dem größten Marktanteil bei den Umsätzen mit Smartphones. Im 4. Quartal 2016 hatte Apple mit 48,5 Prozent Samsung mit seinen 14,5 Prozent laut Strategy Analytics weit hinter sich gelassen. In US-Dollar lag Apple mit 54,2 Milliarden vor Samsung mit 16,2 Milliarden.

Ein Jahr später haben beide Unternehmen zwar deutlich zugelegt, doch das iPhone X hat wohl wesentlich dazu beigetragen, dass Apple nun im 4. Quartal 2017 noch deutlicher vor Samsung lag. Mit 61,4 Milliarden Umsatz ist der Konzern aus Cupertino alleine für 51 Prozent aller weltweiten Umsätze des Smartphone-Marktes verantwortlich. Samsung steigerte sich auf 18,9 Milliarden US-Dollar und 15,7 Prozent Anteil, doch das ist in beiden Fällen weniger Zuwachs als bei Apple.

Auf Platz 3 liegt der chinesische Hersteller Huawei, der sich ebenfalls steigern konnte und nun bei 8,4 Milliarden US-Dollar und 7 Prozent Marktanteil liegt. Da Apple nun über 50 Prozent liegt, macht das Unternehmen mehr Umsatz als alle anderen Hersteller zusammen. Der durchschnittliche Verkaufspreis für ein iPhone liegt nun fast bei 800 US-Doller und ist damit auch beinahe drei Mal so hoch wie der Durchschnitt der gesamten Branche.

Laut den Analysten bei Strategy Analytics ist das iPhone "eine unglaubliche, Geld produzierende Maschine". Fast sieht es danach aus, als könnte Apple für seine Smartphones beliebig hohe Preise verlangen, ohne dabei Umsatzverluste befürchten zu müssen. Der Umsatzerfolg des iPhone X scheint das zu belegen.

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    • Kommentare (38)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Cook2211 Trockeneisprofi (m/w)
        iPhone X: Apple erzielt 51 Prozent der weltweiten Smartphone-Umsätze

        Zitat von Soldat0815
        Apple hat halt noch den großen Bonus das die Software ihr eigentum ist und sie bei allen Apps usw. Mitverdienen die Hardware selber müsste nichtmal Geld verdienen.
        Das ist richtig. Soweit ich weiß bringen Services wie der AppStore, iTunes oder Apple Music ebenfalls Milliarden ein.
        Google könnte da tatsächlich der einzige Konkurrent werden, der Software und Hardware aus einer Hand bietet, nachdem Microsoft gescheitert ist.
      • Von Cook2211 Trockeneisprofi (m/w)
        iPhone X: Apple erzielt 51 Prozent der weltweiten Smartphone-Umsätze

        Zitat von Soldat0815
        Apple hat halt noch den großen Bonus das die Software ihr eigentum ist und sie bei allen Apps usw. Mitverdienen die Hardware selber müsste nichtmal Geld verdienen.
        Das ist richtig. Soweit ich weiß bringen Services wie der AppStore, iTunes oder Apple Music ebenfalls Milliarden ein.
        Google könnte da tatsächlich der einzige Konkurrent werden, der Software und Hardware aus einer Hand bietet, nachdem Microsoft gescheitert ist.
      • Von Soldat0815 Volt-Modder(in)
        AW: iPhone X: Apple erzielt 51 Prozent der weltweiten Smartphone-Umsätze

        Apple hat halt noch den großen Bonus das die Software ihr eigentum ist und sie bei allen Apps usw. Mitverdienen die Hardware selber müsste nichtmal Geld verdienen.
        Bei Android verdient wenn das Gerät dann mal verkauft ist nur noch Google. Ergo kann und ist der einzig wahre gegner von Apple das Google Pixel. Gebaut für Google supportet von Google jetzt endlich mal länger wie sonst nur 18 Monate und Google verdient gewaltig mit bei den Apps.
        Das weiß auch Samsung und die anderen Hersteller nicht ohne Grund hat jeder von ihnen eine App als Gegenspieler zu den Googleapps drauf vor allem einen eigene Musikapp/Appstore.
        Am besten wäre ein Komplett eigenes System so wie es Samsung immer wieder versucht aber das klappt halt einfach nicht weil es zu spät ist das hat Microsoft auch nicht geschafft.
        Was noch ganz gut ist sind die Android One Geräte die von Google den Softwaresupport bekommen jedoch gibts da nicht so viel Auswahl weil spätestens bei diesen Geräten spielt der Hersteller wirklich keine Rolle mehr und dem Kunden egal ob von Samsung oder sonst wen Hergestellt das heist keine Möglichkeit eine Kundenbindung zu bekommen.
        Und das wollen die Hersteller einfach nicht viele kaufen nach 6Jahren wieder Samsung weil sie sich bei der Software zurecht finden und alle anderen eben anders sind. Der nachteil Updates sind nur mit viel Aufwand möglich ergo bekommen oft nur die HighEnd geräte Updates für kurze Zeit.
        Android als Open sorce ist gleichzeitig ein Segen wie eben auch ein Fluch für die Hersteller.

        Gesendet von meinem Redmi Note 4 mit Tapatalk
      • Von Cook2211 Trockeneisprofi (m/w)
        AW: iPhone X: Apple erzielt 51 Prozent der weltweiten Smartphone-Umsätze

        Zitat von the_move
        Ich habe mir letztes Jahr für 300€ ein iPhone SE gekauft. Bin ich damit ein Lemming? Mein vorheriges iPhone 5s (kann das aktuelle iOS 11 verwenden) hat jetzt meine Mutter. Ist sie damit auch ein Lemming?
        Nein, natürlich nicht. Aber für gewisse Leute ist es halt schön einfach immer alle über einen Kamm zu scheren.

        Zitat
        Wie hoch ist denn der Materialwert der Smartphones von Samsung, Sony, LG, HTC, Huawei, usw.?
        Bei den meisten Herstellern werden die Materialkostenschätzungen gar nicht erst gemacht, was direkte Vergleiche schwierig macht. In den Schlagzeilen sind damit immer insbesondere Apple und Samsung.

        Beim iPhone ist es halt so, dass dort viel, viel Eigenentwicklung drinsteckt. Das wäre das SoC, bei dem Apple mittlerweile nicht mehr nur den CPU Part, sondern beim X auch erstmalig den GPU Part komplett selber entwickelt. Oder die gefaltete Hauptplatine beim X. Die selbstentwickelten Co-Prozessoren wie der Motion Processor M oder der W1 Chip. Das Display welches auch "Custom" ist, denn Apple forscht seit Jahren auch an Displays. Sogar der Akku des iPhone X ist eine Sonderanfertigung und besteht aus zwei Teilen.
        iFixit sagt z.B. dass man vorher noch nie ein so dichtgepacktes Gadget wie das iPhone X inspiziert hat.
        Viele Anbieter von günstigen Smartphones verbauen aber nur zugekaufte Standardteile, und das ist insgesamt wesentlich günstiger.
        Was ich damit meine: Das alles erhöht nicht nur die Materialkosten beim iPhone X (und bei allen anderen iPhones auch), sondern vor allem auch die Entwicklungskosten, welche man in das jeweilige Gerät einkalkulieren muss. Dazu dann noch die Software, also iOS und diverse Apps (iMovie, Pages etc.) deren Entwicklung auch Geld kostet. Sachen, wie die selbstentwickelte Programmiersprache Swift, die Low Level API Metal, das AR Kit usw.
        Deswegen sind die hier im Thread über den Daumen angedichteten 300% Gewinn beim iPhone X an den Haaren herbeigezogener Unsinn.
        Unbestritten ist natürlich, dass Apple von allen Smartphone Herstellern die höchsten Margen erreicht. Da sage ich: Warum auch nicht. eine Firma soll ja schließlich auch Geld verdienen, mit dem was sie tun. Und ich gönne das grundsätzlich jeder Firma wenn sie gute Produkte bringt, egal ob sie Apple, Microsoft, Samsung oder Nvidia heißt.
        Dass wiederum ein Unternehmen, welches hauptsächlich hochpreisige Geräte anbietet, hohe Umsätze einfährt ist nicht wirklich überraschend.

        Zitat
        Ich denke, was man Apple vorwerfen kann ist die massive Steuerhinterziehung zu Gunsten der Shareholder. Aber das gilt bei größeren, internationalen Unternehmen mittlerweile als Sport.
        Ja, das muss man Apple definitiv ankreiden. Die Global Player insgesamt nutzen alle Tricks der Steuervermeidung gnadenlos aus, genau wie Apple auch.
        Aber mittlerweile weht den Unternehmen ja auch eine steife Brise entgegen, und ich denke, mittel- bis langfristig wird die Politik versuchen, diese Steuerschlupflöcher so weit es geht zu schließen.
      • Von Grestorn
        AW: iPhone X: Apple erzielt 51 Prozent der weltweiten Smartphone-Umsätze

        Ich finde es schade, dass sich außer Samsung und vielleicht noch Huawei keiner auf dem Android Markt etablieren kann. Das richtige Mobiltelefon zu finden wird langsam zu einer echten Herausforderung...

        WinMobile ist tot... schade
        Samsung pfuscht zu viel am OS rum und will alles besser machen. Außerdem hab ich eine gewisse Abneigung gegen die Fa.
        Huawei ist mit versteckten Apps aufgefallen, die vertrauliche Daten ans Regime schickt. Außerdem sind mir die Chinesen schon zu sehr auf dem Vormarsch.
        Apple ist für mich weiterhin zu eingeschränkt in den Möglichkeiten auf dem Telefon. Das Startmenü ist viel zu unflexibel und starr. Ich mag es auch nicht, wenn mir der Hersteller vorschreibt, was ich instllieren darf und was nicht. Wenn ich eine Porn App haben will, dann hat mir da niemand dreinzureden!
        Und bei allen anderen ist die Frage, ob sie überleben, wie es mit dem Support und Sicherheitspatches aussieht usw.

        Momentan hab ich ein Moto Z Play. Lenovo ist zwar auch Chinesisch, hat aber noch einen besseren Ruf. Die Laufzeit ist phänomenal (3 volle Tage bei normaler Nutzung). Ich mag auch das Konzept der Mods. Dennoch, die Updates auf 7 und 7.1 kamen verspätet, und ob es jemals eine Version 8 dafür geben wird...

        Alles irgendwie doof gerade.
      • Von the_move
        AW: iPhone X: Apple erzielt 51 Prozent der weltweiten Smartphone-Umsätze

        Ich habe mir letztes Jahr für 300€ ein iPhone SE gekauft. Bin ich damit ein Lemming? Mein vorheriges iPhone 5s (kann das aktuelle iOS 11 verwenden) hat jetzt meine Mutter. Ist sie damit auch ein Lemming?

        Wie hoch ist denn der Materialwert der Smartphones von Samsung, Sony, LG, HTC, Huawei, usw.?

        Ich denke, was man Apple vorwerfen kann ist die massive Steuerhinterziehung zu Gunsten der Shareholder. Aber das gilt bei größeren, internationalen Unternehmen mittlerweile als Sport.
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