Apple Intelligence: Vorerst keine KI-Dienste in der EU wegen DMA
Wie Apple überraschend in einer Stellungnahme mitgeteilt hat, werden die als Apple Intelligence bezeichneten KI-Dienste des Unternehmens aus Cupertino, die mit iOS 18 und macOS 15 eingeführt werden, vorerst nicht in der EU erscheinen.
Wie Apple überraschend in einer Stellungnahme mitgeteilt hat, werden die als Apple Intelligence bezeichneten KI-Dienste des Unternehmens aus Cupertino, die mit iOS 18, iPadOS 18 und macOS 15 ("Sequoia") als Vorschau eingeführt werden, erst einmal nicht in Deutschland und der EU erscheinen. Als Anstoß hierfür gibt Apple eine Verordnung der EU, das Gesetz über digitale Märkte ("GDM"), an, da dessen Interoperabilitätsanforderungen den Datenschutz gefährden könnten.
Wir sind besorgt, dass die Interoperabilitätsanforderungen der DMA uns dazu zwingen könnten, die Integrität unserer Produkte in einer Weise zu beeinträchtigen, die den Datenschutz und die Datensicherheit gefährdet.
- Apple -
Aufgrund dieser "Unsicherheiten" durch das Gesetz über Digitale Mörkte ("GDM"), international besser bekannt als Digital Markets Act ("DMA"), gehe Apple derzeit davon aus, bestimmte Funktionen in diesem Jahr nicht mehr für die Kunden in Deutschland und anderen EU-Staaten bereitstellen zu können. Hiervon sind nachfolgende KI-Features in iOS 18, iPadOS 18 und macOS 15 betroffen.
- Apple Intelligence
- Neue KI-Werkzeuge zur Text-, Bild- oder Videobearbeitung direkt auf dem Gerät
- Eine neue Generation Siri, die mehr Aufgaben mit mehr Wissen übernehmen kann
- Die Integration von Drittanbieter-KI-Modellen ("LLMs") wie ChatGPT von OpenAI
- macOS 15 ("Sequoia")
- iPhone-Mirroring auf dem Mac
- Verbesserungen bei der Fernwartung über SharePlay
Demnach wird auch das Spiegeln des iPhones auf dem Mac durch das sogenannte iPhone-Mirroring und die verbesserte Fernwartung respektive Fernsteuerung, bei dem Nutzer mit iOS 18 das freigegebene Gerät eines anderen Nutzers erstmals fernsteuern können, erst einmal nicht innerhalb der Europäischen Union eingeführt.
Keine KI von Apple innerhalb der EU
Die Entscheidung von Apple, die Einführung in der EU zu stoppen, bedeutet, dass die Verbraucher in allen 27 Ländern der Europäischen Union, einschließlich Frankreich, Deutschland, Spanien und Italien, vorerst keinen Zugang zur KI-Technologien des Unternehmens aus Cupertino haben werden. Was die Kunden hierzulande so verpassen, erklärt Apple in fünf Minuten auf seinem YouTube-Kanal.
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Quelle: Apple via Bloomberg

Googles Play Store für Android verlangt von Entwicklern, detaillierte Informationen über die Datenerfassungs-, Weitergabe- und Sicherheitspraktiken ihrer Apps im Datenschutzbereich anzugeben. Dies umfasst Daten, die durch Drittanbieterbibliotheken oder SDKs in ihren Apps gesammelt und verarbeitet werden. Entwickler müssen darlegen, wie sie Nutzerdaten für die von ihnen auf Google Play veröffentlichten Apps sammeln und verarbeiten, und Details darüber bereitstellen, wie sie diese Daten durch Sicherheitsmaßnahmen wie Verschlüsselung schützen.
Andererseits wurde berichtet, dass Apples App Store detaillierte Nutzerinteraktionsdaten ohne ausdrückliche Zustimmung des Nutzers an Apples Server sendet, einschließlich Tippdaten, IDs für das Profiling und sogar Informationen wie Tastatursprache und Speicherkapazität. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Apple in iOS 14.5 Maßnahmen eingeführt hat, um zu verhindern, dass App-Entwickler Nutzer verfolgen, obwohl das Ausmaß von Apples eigenen Datenerfassungspraktiken unklar bleibt.
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Is natürlich ne rhetorische Frage, weil sie es nicht tun und es daher auch keine Quelle gibt.
Sicherheitsexperte Matt Green beschreibt wie immer mehr persönliche Daten erhoben werden, desto mehr „Noise“ (Hintergrundrauschen) muss generiert werden um die Privatshäre zu sichern. Das bedeutet, dass die Technik korrekt „proportioniert“ sein muss. So ist Apple stark daran Interessiert immer mehr Daten von seine Nutzer zubekommen. Was wieder den Schutz durch Hash- und Zufallswerte mathematisch erschwert.
Laut den Mathematiker Aaron Roth ist zumindest Apple aber auf den richtigen Weg ein Kompromiss aus Datensammlung und Sicherheit zu ermöglichen.
Aber kurz zu der Behauptung das Apple keine Daten sammelt.
Is natürlich ne rhetorische Frage, weil sie es nicht tun und es daher auch keine Quelle gibt.