Apple: Bestellungen von Bauteilen für das neue iPhone laufen an

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Apple erhält vermehrt Bestellungen von passiven Bauteilen für die nächste iPhone-Generation.
Quelle: Apple

Der Großkonzern Apple bekommt momentan vermehrt Lieferungen von passiven Bauteilen, die für die Produktion der nächsten iPhone-Generation benötigt werden, welche wohl im September vorgestellt werden soll. Apple möchte dabei nach Informationen der taiwanesischen Zeitung Digitimes auf den 5G-Standard setzen.

Die Produktion von Apples nächstem iPhone ist im vollen Gange. Wann die nächste Generation des Mobiltelefons an den Start geht, ist bislang weiterhin nicht bekannt. Laut eines Gerüchts soll sie Mitte September vorgestellt werden. Dabei kamen im Verlauf der Zeit immer wieder Gerüchte zu den Komponenten und Spezifikationen auf, über die das iPhone 13 verfügen könnte.

Konkretere Informationen gibt es wohl jetzt von der taiwanesischen Tageszeitung Digitimes, die über IT- und Technikthemen berichtet. Laut deren Quellen ist Apple gerade dabei, Bestellungen von passiven Bauteilen einzuziehen, die für die Herstellung der nächsten iPhone-Generation benötigt werden. Dabei könnte es sich um Teile für das iPhone 13 handeln.

Stärkere Umsätze bei Zulieferfirmen

Digitimes Quellen deuten an, dass Cyntec, ein Hauptanbieter von Drosseln (Spulen), einen Anstieg ihres Umsatzes von womöglich über 25 % aufgrund von Apples Bestellungen im zweiten Quartal 2021 erfahren wird. Das Unternehmen soll bereits im ersten Quartal einen Anstieg des Umsatzes von 30 % verbucht haben. Es sei außerdem sicher, dass Cyntec mehr Bestellungen von Apple im dritten Quartal zu erwarten habe, da über die Hälfte der iPhones, die dieses Jahr produziert werden, den 5G-Standard mit der mmWave-Technologie unterstützen wird. Denn die iPhones benötigen dafür weitere Drosseln und andere Induktionsspulen, um diese Technologie umzusetzen.

TXC, ein Anbieter von Quartzoszillatoren und anderen Oszillatorprodukten, wird laut den Quellen aufgrund einer höheren Ertragsrate ihrer Oszillatoren ebenfalls einen Anstieg ihrer Angebotsquote zu verzeichnen haben. Das Unternehmen ist nebenbei auf dem Weg, solide Verkäufe in der zweiten Jahreshälfte zu erzielen.

Auch interessant: iPhone 13: Bekommt das Apple-Smartphone einen größeren Akku?

Neben den vermehrten Bestellungen seitens Apple, könnten Anbieter für Handy-Komponenten auch Bestellungen von chinesischen Mobiltelefonherstellern erwarten, die im dritten Quartal um zweistellige Werte ansteigen könnten. Diese Hersteller schalteten ihre Bemühungen einen Gang höher, ihre eigenen 5G-fähigen Modelle in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt zu bringen.

Der aktuellsten Prognose von Digitimes zufolge ist es möglich, dass weltweite Auslieferungen von Smartphones um 6,4 % auf 1,32 Billionen Einheiten im Jahr 2021 ansteigen könnten. Von diesen Smartphones sollen 5G-Modelle um 70 bis 80 % auf 500 bis 530 Millionen Einheiten ansteigen, heißt es.

5G mit mmWave beim iPhone 12

Die Vorgängergeneration des iPhone 13 verfügte bereits in manchen Bereichen der Welt über den 5G-Standard mit der mmWave-Technologie. So soll Apple in den USA, Südkorea und Japan das iPhone 12 mit 5G im Millimeterwellenbereich angeboten haben. Dadurch sollen Datenübertragungsraten von bis zu 30 GBit/s im Frequenzbereich FR2, der bei 24 GHz beginnt, ermöglicht werden können. In Deutschland ist der Netzausbau mit mmWave noch nicht weit vorangeschritten. Hier herrscht der Frequenzbereich FR1, wo 5G lediglich in einem Bereich von bis zu 6 GHz angewendet werden kann.

Quelle: Digitimes

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von shaboo BIOS-Overclocker(in)
        Der Übersetzungsfehler ist ja schon peinlich genug, aber unabhängig davon sollte man beim Schreiben eines Artikels nicht nur blind irgendwo abpinnen, sondern dabei vielleicht auch mal sein Gehirn einschalten. Bei den beiden Sätzen

        "Der aktuellsten Prognose von Digitimes zufolge ist es möglich, dass weltweite Auslieferungen von Smartphones um 6,4 % auf 1,32 Billionen Einheiten im Jahr 2021 ansteigen könnten. Von diesen Smartphones sollen 5G-Modelle um 70 bis 80 % auf 500 bis 530 Millionen Einheiten ansteigen, heißt es."

        sollte doch sofort auffallen, dass das überhaupt keinen Sinn ergibt. 500 Millionen von 1,32 Billionen entspräche ja einem 5G-Modell-Anteil von gerade mal 0,038 Prozent, d.h. von 10.000 verkauften Handys wären nicht mal vier(!) 5G-tauglich.
        Zitat von Christoph1717
        umgerecht etwar 14600 Smartphones für jeden auf der Erde
        Wie kommst Du auf 14600? Bei mir sind 1,32 Billionen dividiert durch 8 Milliarden gerade mal 165. Was natürlich immer noch viel zu viel ist ...
      • Von shaboo BIOS-Overclocker(in)
        Der Übersetzungsfehler ist ja schon peinlich genug, aber unabhängig davon sollte man beim Schreiben eines Artikels nicht nur blind irgendwo abpinnen, sondern dabei vielleicht auch mal sein Gehirn einschalten. Bei den beiden Sätzen

        "Der aktuellsten Prognose von Digitimes zufolge ist es möglich, dass weltweite Auslieferungen von Smartphones um 6,4 % auf 1,32 Billionen Einheiten im Jahr 2021 ansteigen könnten. Von diesen Smartphones sollen 5G-Modelle um 70 bis 80 % auf 500 bis 530 Millionen Einheiten ansteigen, heißt es."

        sollte doch sofort auffallen, dass das überhaupt keinen Sinn ergibt. 500 Millionen von 1,32 Billionen entspräche ja einem 5G-Modell-Anteil von gerade mal 0,038 Prozent, d.h. von 10.000 verkauften Handys wären nicht mal vier(!) 5G-tauglich.
        Zitat von Christoph1717
        umgerecht etwar 14600 Smartphones für jeden auf der Erde
        Wie kommst Du auf 14600? Bei mir sind 1,32 Billionen dividiert durch 8 Milliarden gerade mal 165. Was natürlich immer noch viel zu viel ist ...
      • Von Christoph1717 Software-Overclocker(in)
        Zitat

        1,32 Billionen Einheiten im Jahr 2021
        umgerecht etwar 14600 Smartphones für jeden auf der Erde

        klingt für mich etwas zu viel, vielleicht ein übersetzungs Fehler ?
        Im US-Englisch steht die Zahl „billion“ jedoch für Milliarde
      • Von wuselsurfer Kokü-Junkie (m/w)
        Nun fehlt noch ein schöner Bericht, wie man Kupfer herstellt.
        Vom Erz zur Folie auf der Platine.

        Zinn ist auch im Handy.
        Und Kunststoffe, Glas, seltene Erden, ... .

        Der Sommer ist noch lang.
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