CPU-Kaufberatung 2026: Intel-Prozessoren
Wir zeigen Ihnen empfehlenswerte Intel-Prozessoren auf.
In diesem Artikel
Auf dieser Seite beschäftigen wir uns mit aktuellen Intel-Prozessoren aus der Rocket-, Alder und Raptor-Lake-Generation, und natürlich auch mit Arrow Lake. Spätestens seit der CES 2022 ist Intel definitiv wieder im Gespräch und bietet in jeder Preisklasse einen interessanten Prozessor an. Egal ob Sie nur etwas für den Büro-PC oder den High-End-Rechner mit Wasserkühlung suchen, wir haben die passenden Empfehlungen für Sie parat. Wie bei AMD richten sich unsere Empfehlungen primär an PC-Spieler.
Auf dieser Seite:
Schnell und effizient: Core Ultra 7 270K Plus
Der 24-Kerner Core Ultra 7 270K Plus liefert Core-Ultra-9-Leistung zum kleinen Preis und ist durchaus einen Blick wert. Die zugrunde liegende Architektur zeichnet sich durch eine relativ hohe Effizienz aus, wenn man die Anzahl der Kerne bedenkt. Die Performance in Spielen ist durchweg gut, und die Plattform ist modern ausgestattet. Leider ist es Intel nicht gelungen, die Leistung gegenüber dem Vorgänger merklich zu steigern. Doch jene, die ohnehin nur alle fünf bis zehn Jahre aufrüsten, dürfte das wenig stören. Arrow Lake hatte dabei einen schweren Start, doch mit zahlreichen Updates hat sich die Plattform gemausert und ist inzwischen einen Tipp wert. Im folgenden Test können Sie sich die Performance der CPU genau anschauen.
Die alternative Wahl für PC-Spieler: Core i5-14600K(F)
Die kleinste Raptor-Lake-CPU in Form des Core i5-14600K ist ein besonderer Prozessor und ist aktuell sehr günstig zu haben. Einerseits verfügt der 14-Kerner über acht E-Cores, die mit bis zu 4,0 GHz takten, und sechs P-Cores, die im Boost mit bis zu 5,3 GHz arbeiten. Des Weiteren beträgt die MTP (Maximum Turbo Power) "nur" 181 Watt, während die PBP (Processor Base Power) weiterhin das 125-Watt-Schild hochhält. Am Ende ergeben sich daraus 20 Threads und die Mischung all dieser Variablen lässt eine CPU mit hohem Preis-Leistungs-Verhältnis vermuten. Der i5 geht in die korrekte Konkurrenz mit AMDs Ryzen 7 5800X3D. Letzterer ist etwas effizienter, dafür ist die Intel-CPU etwas schneller. Sie müssen entscheiden, ob Ihnen der Wechsel auf den Sockel 1700 diese CPU wert ist. Wie die anderen Raptor-Lake-Prozessoren bringt auch ein i5-14600K die Unterstützung für DDR5-5600/DDR4-3200 und PCI-Express 5.0 mit. Intel hat nahezu jeden wichtigen Bereich der Alder-Lake-Architektur überarbeitet und verbessert.
Ein kleiner Alles-Könner mit geheimer OC-Funktion: Core i5-12400F
Ein Core i5-12400 verfügt über 6 Golden-Cove-Kerne mit 12 Threads und verzichtet vollständig auf E-Cores. Wie schon i9-12900K und Co. wird auch der Sechskerner in Intel 7 gefertigt, was 10 nm entspricht. Der unter normalen Umständen nie erreichte Basistakt beträgt 2,5 GHz, der maximale Boost-Takt für einen Kern 4,4 GHz. Die meiste Zeit jedoch werden Sie die Rechenherzen beim Spielen oder Arbeiten mit 4,0 GHz takten sehen. Die PBP beträgt für non-K-CPUs klassische 65 Watt, die MTP beziffert sich auf 117 Watt. Unterstützt werden sowohl DDR5-Speicher bis 2.400 MHz (DDR5-4800) als auch DDR4-Speicher bis 1.600 MHz (DDR-3200).
Sie haben dabei die Wahl zwischen Gear 1, Gear 2 und Gear 4. Damit ist der Teiler gemeint, der auf den integrierten Speichercontroller angewendet wird. Bei Gear 1 laufen Arbeitsspeicher und Speichercontroller synchron und bieten einen entsprechenden Leistungs-Boost. Gear 2 bedeutet die Hälfte der Taktfrequenz des Speichers und Gear 4 schließlich ein Viertel davon. Intel schafft damit eine breite Unterstützung vieler Arbeitsspeicher, egal ob Sie auf DDR4- oder auf DDR5-Speicher setzen. Das Geheimnis dieser CPU ist die Möglichkeit, sie über den Basistakt zu übertakten. Das funktioniert bislang nur auf Mainboards mit externem Taktgeber. Da die Sache von Intel nicht erwünscht ist, sei Ihnen empfohlen, die Suchmaschine Ihres Vertrauens dazu zu befragen.
Preis-Tipps für Sparfüchse: Core i5-10400F und 11400F
Falls Ihnen der i5-12400F noch nicht günstig genug ist, hat Intel auch noch anderes im Angebot. Je nach derzeitigem Standpunkt kann sogar schon ein Core i5-10400F für eine ordentliche Schippe Mehrleistung sorgen. Die CPU für den Sockel 1200 ist in etwa so schnell wie ein Core i7-8700K, wartet aber mit einer höheren Effizienz auf. Mit sechs Kernen und 4 GHz mag sie keine Bäume ausreißen, doch für einen einfachen Spiele-PC ist das immer noch eine Empfehlung. Das gilt auch für den Core i5-11400F, ebenfalls für den Sockel 1200. Die setzt auf die Rocket-Lake-Architektur und bringt PCI-Express 4.0 und eine etwas höhere Leistung mit sich. Derzeit ist der Neupreis etwas hoch, sodass es sich lohnen könnte, hier nach gebrauchten CPUs zu sehen. Von der Leistung her ist dieser Sechskerner nämlich durchaus noch zu empfehlen.

Bei den dicken Xeons mit >100 MiB Cache macht das mehr Sinn und da gibt es dann auch die entsprechenden SKUs. 676X und 658X haben zum Beispiel beide 144 MiB aktiv, aber einmal mit 32 Kernen und einmal mit 24, 72 MiB gibt es von 16 bis 20 Kernen. Bei den Servern kannst du dir 32 Kerne umgekehrt auch als 6745P kaufen, verteilt über mehr Tiles mit zusammen 336 MiB. (Vergl. AMD, z.B. Epyc 9175F: 16 CCDs mit zusammen 512 MiB L3 – und mit zusammen 16 Kernen, weil je Chip nur ein einziger aktiv ist, aber weiterhin der volle Cache.)
Die Spezifikationen sehen nach +100 MHz Boost-Takt für die P-Kerne und +4 MiB L3-Cache gegenüber dem Core Ultra 225 aus.
Die Spezifikationen sehen nach +100 MHz Boost-Takt für die P-Kerne und +4 MiB L3-Cache gegenüber dem Core Ultra 225 aus.
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Ein empfehlenswertes Modell für preisbewusste Gamer von Intel dürfte derzeit der Core Ultra 245KF als fähiger Allrounder bleiben, welcher teils ab 155€ zu haben ist.
Für 220€ gibt es dann den 250K Plus.