Apple VR-Headset mit Laservermessung für 2022 erwartet
Apple soll im nächsten Jahr angeblich mit einem eigenen Headset in den Markt der virtuellen Realität einsteigen. Das hauseigene Modell soll auf Laservermessung zur Raumerfassung setzen und die Produktionsplanung laut einem Bericht bereits stehen.
Bereits seit Jahren ranken sich Gerüchte um ein eigenes VR-Headset von Apple, etwa in Form eines 2014 aufgetauchten Patentantrags oder der Aussicht auf ein finales Produkt mit 8K-Auflösung für das vergangene Jahr. Daraus ist bisher bekanntlich nichts geworden, doch nun soll die Angelegenheit einmal mehr konkreter werden, wie die chinesische Nachrichtenseite Chinatimes.com unter Berufung auf den Analysten Yang Weilun von JPMorgan Chase berichtet (via Google-Übersetzer).
Laut Yang Weilun gibt es Anzeichen, dass Apple im ersten Quartal 2022 gleich mehrere Headset-Produkte mit Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) herausbringen könnte. Demnach sei die Produktion für das vierte Quartal 2021 angedacht und die Auslieferungen sollen im ersten Quartal 2022 erfolgen, wobei sieben taiwanesische Hersteller in die Lieferkette eingestiegen sein sollen, darunter TSMC für den Chip, Largan für die Kameraobjektive und Pegatron für den Zusammenbau. Gemäß den Informationen sollen 1 bis 1,5 Millionen Sätze an Teilen und Komponenten gelagert wrden, die man für die Produkte benötigt.
Apple VR-Headset mit LiDAR und teuer
Das Design des Apple-Headsets soll dabei dem anderer VR-Headsets am Markt sehr ähnlich sein, wobei sechs Linsen und ein optischer Radar (LiDAR, "light detection and ranging") zur Erfassung von Tiefeninformationen mittels Laserimpulsen verbaut sein sollen, wie man ihn beispielsweise auch bereits vom iPad Pro oder in der geografischen Vermessungstechnik kennt. Darüber soll im Fall des VR-Headsets von Apple der Standort des Nutzers im Raum erfasst und gegenüber herkömmlichen Lösungen verbessert werden.
Laut dem Analysten zielt Apple mit seinem Headset auf den High-End-Bereich ab, weswegen der Preis möglicherweise teurer ausfallen wird als bei derzeit am Markt befindlichen VR-Headsets. Allein die Kosten für die Bauteile könnten demnach 500 Dollar übersteigen. Auch Bloomberg hatte erst Ende Januar hierzu berichtet und einen Verkaufspreis von 900 US-Dollar kolportiert.
