Xbox Series X und S: SSD-Erweiterungskarte kostet wohl rund 175 Euro
Der erste Einzelhändler listet die proprietäre SSD Expansion Card für die Xbox Series X und S. Umgerechnet etwa 175 Euro soll die Speichererweiterung mit einem Terabyte Speicherplatz kosten.
Sowohl die Xbox Series X, als auch die kleinere Xbox Series S besitzen einen neuen, proprietären Einschub zur Speichererweiterung. Das Besondere am Erweiterungsslot ist, dass dieser exakt genauso am Mainboard angebunden ist, wie die intern verbaute SSD. Egal, ob man nun eine Speichererweiterungs-SSD im neuen Format oder die intern eingebaute SSD nutzt, beide sind via PCI Express 4.0 angebunden. Hersteller Seagate wird die ersten SSD-Erweiterungskarten produzieren, so viel ist offiziell. Nun hat ein britischer Einzelhändler den Preis für die Speicherkarte mit einem Terabyte Speicherplatz verraten, berichtet die Webseite Eurogamer. Zum Preis von umgerechnet 175 Euro soll die SSD Expansion Card passend zum Marktstart der beiden Konsolen in den Handel kommen.
Proprietäre SSD-Erweiterungskarte nur für angepasste Spiele für Xbox Series X/S verwendbar
Auch die portable Micro-SSD-Karte ist eine NVMe-SSD. So soll auch dieser externe Speicher so schnell sein wie der festverbaute Speicher, der eine Kapazität von einem Terabyte haben wird. Zunächst wird es eine derartige Speichererweiterungs-SSD von Seagate mit einer Kapazität von einem Terabyte geben. Von der physischen Größe her sollen diese SSD-Karten auffallend klein ausfallen. Wie Microsoft gegenüber dem Magazin Eurogamer erläutert, ist es aber auch denkbar, dass es irgendwann Erweiterungs-SSD-Karten im gleichen Format mit anderen Speicherkapazitäten etwa mit vier Terabyte geben wird.
Bildergalerie
| Xbox Series X | Xbox Series S | Sony PS5 | Sony PS5 Digital Edition | |
|---|---|---|---|---|
| Prozessor | ||||
| Architektur | AMD Zen 2 (7 nm) | AMD Zen 2 (7 nm) | AMD Zen 2 (7 nm) | AMD Zen 2 (7 nm) |
| Daten | 8 Kerne, 3,8 GHz / 3,6 GHz (mit SMT) | 8 Kerne, 3,6 GHz / 3,4 GHz (mit SMT) | 8 Kerne, bis zu 3,5 GHz (SMT) | 8 Kerne, bis zu 3,5 GHz (SMT) |
| GPU | ||||
| Architektur | Custom AMD Radeon RDNA 2 | Custom AMD Radeon RDNA 2 | Custom AMD Radeon RDNA 2 | Custom AMD Radeon RDNA 2 |
| Daten | 52 CUs, 1,8 GHz | 20 CUs, 1,565 GHz | 36 CUs, 2,23 GHz | 36 CUs, 2,23 GHz |
| Anzahl Shader | 3.328 | keine Angabe | 2.304 | 2.304 |
| Leistung | 12,15 TFLOPS | 4 TFLOPS | bis zu 10,28 TFLOPS | bis zu 10,28 TFLOPS |
| Hardwarebeschleunigtes Raytracing | Ja, DirectX-Raytracing | Ja, DirectX-Raytracing | Ja | Ja |
| Unterstützte HDR-Standards | HDR 10, Dolby Vision | HDR 10, Dolby Vision | HDR 10 | HDR 10 |
| Performanceziel bei Spielen | Spiele in UHD mit bis zu 120 Fps | Spiele in 1440p mit bis zu 120 Fps | Spiele in UHD mit bis zu 120 Hz | Spiele in UHD mit bis zu 120 Hz |
| Maximale Auflösung | 8K-UHD | 8K-UHD | 8K-UHD | 8K-UHD |
| Audio | Spatial Sound, 3D Audio | Spatial Sound, 3D Audio | Tempest 3D Audio | Tempest 3D Audio |
| Dolby Atmos | Dolby Atmos | - | - | |
| RAM | ||||
| Kapazität | 16 GiByte GDDR6 | 10 GiByte GDDR6 | 16 GiByte GDDR6 | 16 GiByte GDDR6 |
| Speicheranbindung | 10 GiByte mit 560 GB/s | 8 GiByte bei 224 GB/s | 448 GB/s | 448 GB/s |
| 6 GiByte mit 336 GB/s | 2 GiByte mit 56 GB/s | |||
| SSD | ||||
| Kapazität | 1 TByte PCI-Express 4.0, NVMe | 512 Gigabyte PCI-Express 4.0, NVMe | 825 Gigabyte PCI-Express 4.0, NVMe | 825 Gigabyte PCI-Express 4.0, NVMe |
| Lesegeschwindigkeit (unkomprimierte Daten / komprimierte Daten) | 4,8 GB/s / 2,4 GB/s | 4,8 GB/s / 2,4 GB/s | 8-9 GB/s / 5,5 GB/s | 8-9 GB/s / 5,5 GB/s |
| Speichererweiterung | ||||
| Next-Gen-Spiele | Ja, mittels proprietärer SSD-Karte | Ja, mittels proprietärer SSD-Karte | Ja, nur von Sony zertifizierte M.2-SSDs mit PCI-Express 4.0 | Ja, nur von Sony zertifizierte M.2-SSDs mit PCI-Express 4.0 |
| Medien, Apps etc. | Ja, mittels USB-Anschluss | Ja, mittels USB-Anschluss | Ja, mittels USB-Anschluss | Ja, mittels USB-Anschluss |
| Optisches Laufwerk | Ja, UHD-Blu-ray-Laufwerk | Nein | Ja, UHD-Blu-ray-Laufwerk | Nein |
| Anschlüsse | ||||
| Video- und Tonausgang | 1x HDMI 2.1 | 1x HDMI 2.1 | 1x HDMI 2.1 | 1x HDMI 2.1 |
| Netzwerk | 1x LAN, Wi-Fi 5 (Dual-Band) | 1x LAN, Wi-Fi 5 (Dual-Band) | 1x LAN, Wi-Fi 5/6 | 1x LAN, Wi-Fi 5/6 |
| Zubehörgeräte (Peripherie, externe Speicherweiterung) | 3x USB 3.1 (Typ-A, 5 Gbit/s), eingebauter Funk-Empfänger (nur für Peripheriegeräte) | 3x USB 3.1 (Typ-A, 5 Gbit/s), eingebauter Funk-Empfänger (nur für Peripheriegeräte) | 2x USB 3.2 (Typ-A, 10 Gbit/s), 1x USB-3.2-Typ-C, 1x USB 2.0 (Typ-A), Bluetooth 5.1 | 2x USB 3.2 (Typ-A, 10 Gbit/s), 1x USB-3.2-Typ-C, 1x USB 2.0 (Typ-A), Bluetooth 5.1 |
| Abmessungen | ||||
| Maße (Breite x Höhe x Tiefe in cm) | 30,1 x 15,1 x 15,1 | 27,5 x 6,5 x 15,1 | 39 x 10,4 x 26 | 39 x 9,2 x 26 |
| Gewicht | 4,46 Kilogramm | 1,93 Kilogramm | 4,5 Kilogramm | 3,9 Kilogramm |
| Preis | 499 Euro | 299 Euro | 499 Euro | 399 Euro |
Microsoft betont, dass sich diese SSD-Erweiterungskarten schnell wechseln lassen, analog zu einer herkömmlichen Speicherkarte. Spiele, die für das Spielen auf Xbox Series S und X entworfen wurden, können nur auf der internen SSD oder dieser SSD-Erweiterungskarte installiert werden, damit die Spieletitel auch schnell laden. Abwärtskompatible Spiele für Xbox One, Xbox 360 oder für die originale Xbox-Konsole können hingegen auf einer Festplatte installiert werden, die an einem der drei USB-3.1-Anschlüsse mit der Xbox Series X und S verbunden sind. Bei der Playstation 5 verfährt Sony ebenfalls sehr streng und erlaubt die Installation von PS5-Spielen nur auf die interne SSD oder eine speziell von Sony zertifizierte PCI-Express-4.0-SSD, die im freien M.2-Slot eingebaut sein muss. Die Xbox Series S kann derzeit noch vorbestellt werden, die Xbox Series X ist aktuell vergriffen. Beide Xbox Series-Konsolen werden am 10. November in den Handel kommen.
Ebenfalls lesenswert: Neue kompakte NVMe-SSD zur Speichererweiterung der Xbox Series X
Sammlung zur SSD-Erweiterungskarte für Xbox Series X und S:
- Sowohl die Xbox Series X, als auch die kleinere Xbox Series S besitzen einen neuen, proprietären Einschub zur Speichererweiterung. Das Besondere am Erweiterungsslot ist, dass dieser exakt genauso am Mainboard angebunden ist, wie die intern verbaute PCI-Express-4.0-SSD.
- Gemeinsam mit Seagate hat Microsoft diesen eigenen Standard entwickelt. Laut einem Einzelhändler kostet die SSD-Erweiterungskarte mit einer Speicherkapazität von 1 Terabyte umgerechnet 175 Euro.
- Spiele, die für das Spielen auf Xbox Series S und X entworfen wurden, können nur auf der internen SSD oder dieser SSD-Erweiterungskarte installiert werden, damit die Spieletitel auch schnell laden. Alle anderen abwärtskompatiblen Spiele und Apps können auch auf einem USB-Speicher installiert werden.
- Beide Xbox Series-Konsolen werden am 10. November in den Handel kommen und können bereits vorbestellt werden.
Quelle: Eurogamer


Ob die Marge 200 oder 300% beträgt? ^^
Im Microoft Store kann man ja auch mit Guthaben was es sehr oft mit Abschlägen von 20% und mehr gibt einkaufen oder mit gesammelten MS Rewards Punkten und schon lässt sich der Preis bereits jetzt auf weniger als 200 € drücken. Mit jetzigen PCIe 3 SSDs zu vergleichen ist auch nicht gerade fair, die haben weder Hardwarekompression, kommen also an den komprimierten Speed der Seagate hier nicht ran, v.a. nicht beim Schreiben, haben meist keine integrierte Passivkühlung, belegen statt 2 PCIe 4 Lanes 4 PCIe3 Lanes und hatten in der Regel auch eine UVP die mal in den Gefilden der Seagate waren.
Bei Sony hingegen weiß man ja noch gar nichts, da gibt es weder zertifizierte SSDs noch mal eine klare Aussage ob die unter „Expandable Storage“ verstehen, dass man die eingebaute SSD ausbauen und tauschen muss, so wie bei der PS3 und PS4 (pro) ja auch oder ob es wirklich einen separaten Slot gibt wo man zusätzlich eine NVMe SSD einbauen kann. Das geht aus der Cerny Präsentation nicht eindeutig hervor und hat Sony bis heute nicht klar gestellt. Auch habe ich keinen Einschub auf den Produktbildern gesehen wo man eine solche SSD einbauen können soll, evtl. muss man dazu die weißen Seitenteile abnehmen, die sind wohl recht einfach abnehmbar u.a. zwecks Individualisierung.
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Macht die Sache kaum besser. Das Teil darf nicht mehr als 199,- kosten. Eigentlich müsste das Teil eher bei 169,- liegen. Wenn das Ding halb so viel wie Serie X ausmacht oder fast ganze Serie S ist es einfach zu viel.
Da sollten sie noch mal schwer darüber nachdenken. Selbst wenn man Spiele auch auf normalen externen HDD zwischenlagern kann. Verschiebt man die halt lieber hin und her als über 200,- zu blechen.
Sorry, aber das ist doch nun vollkommen übertrieben?
Selbst eine High End NVMe SSD mit der über dreifachen Geschwindigkeit wie die Samsung 980 Pro kostet "nur" 210 Euro.
"Durch die Partnerschaft mit einem Branchenführer wie Seagate haben wir gemeinsam eine erweiterbare Speicherlösung entwickelt, die eine identische Leistung zu den geringstmöglichen Kosten bietet"
Günstiger geht nicht, ehrlich ...
Die ganze Begründung in deinem Link liest sich wie der übliche Bullshit (da kann man jetzt jeden beliebigen Großkonzern einfügen): Wir werden abgezockt, tut aber so als würden sie noch drauf zahlen und das ganze nur so "billig" verkaufen, um uns einen Gefallen zu tun.
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Sorry, aber das ist doch nun vollkommen übertrieben?
Selbst eine High End NVMe SSD mit der über dreifachen Geschwindigkeit wie die Samsung 980 Pro kostet "nur" 210 Euro.