[Update: Benchmarks mit Watch Dogs und Ryse] Userberichte: Externe USB-3.0-Festplatten verbessern Ladezeiten der Xbox One

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Externe USB-3.0 Festplatten verbessern Ladezeiten der Xbox One erheblich
Quelle: Microsoft

Die Xbox One soll im Juni ein Update erhalten, das es dem Nutzer ermöglichen soll, externe Festplatten zu nutzen. Dies bringt in vielen Games offenbar einen messbaren Vorteil, da die integrierte HDD eine 2,5 Zoll große SATA-2-Festplatte mit mageren 5.400 Umdrehungen ist.

Update:

Der User Dark-Thread aus dem PCGH-Forum hat erste Benchmarks mit einer externen Festplatte und den Spielen Forza 5, Ryse, FIFA 14, Kinect Sports Rivals und Watch Dogs angefertigt. Diese wollen wir Ihnen an dieser Stelle nicht vorenthalten. Der Geschwindigkeitszuwachs ist besonders bei Forza enorm, hier konnte eine Verbesserung der Ladezeit von 37 Prozent festgestellt werden, bei Watchdogs wurden 23 Prozent gemessen.

Genutzte interne Festplatte: Samsung 500GB M8 ST500LM012
Genutzte externe Festplatte: WD My Book externe Festplatte 3TB

- Forza Motorsport 5: Je nach Strecke zwischen 21 und 37 Prozent schnellere Bootzeit
- Ryse: Son of Rome: 19% bessere Ladezeiten
- Fifa 14: 22-24% bessere Ladezeiten
- Kinect Sports Rivals: 7-32% bessere Ladezeiten
- Watchdogs: 17- 23% bessere Ladezeiten

Originalartikel vom 28.05.2014:

Wir berichteten bereits vor einigen Tagen über das im Juni anstehende Update, welches es der Xbox One unter anderem ermöglicht, externe Festplatten anzusprechen. Die interne Festplatte der Xbox One scheint aufgrund des Preisdruckes der Konsolen und der technischen Möglichkeiten ein langsames Modell zu sein. Mehrere Nutzer, die bereits das Update testen konnten, berichten von starken Verbesserungen bei der Ladezeit, wenn man eine externe HDD über USB 3.0 verwendet.

Die Nutzer konnten mit einer handelsüblichen Standardfestplatte via USB 3.0 die Ladezeiten von Spielen deutlich senken. Der Neogaf Nutzer Hawk269 konnte in einem kurzen Test mit Cryteks Ryse: Son of Rome knappe 16 Sekunden schneller laden. Das Spiel startete in 44 Sekunden anstatt 1:01 Minuten. Vor allem aktuelle 3,5-Zoll-Festplatten dürften massive Vorteile bringen, da diese bereits bei gleicher Umdrehungszahl eine höhere Datenrate bietet, von Modellen mit 7.200 U/min oder noch schneller ganz zu schweigen. Interessant wird der Vergleich zu SSDs.

Quelle: neogaf

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    • Kommentare (19)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Research Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von buenzli2
        Teste es selber. Bei USB2 sollten es auch angeblich 60m/Sek sein. Ich hab es selbst getestet mit einer Intel 530 SSD (Int. 500mb/s, ext 140mb/s). Schöne Theorie trotzdem. Über 400 sind gar nicht möglich, wegen den 36% Overhead. Aber hey, mach doch.

        Wurde schon gemacht: USB 3.0 / 4.0 release dates and max speeds? - Answers - UserBenchmark
        Suche gerade den orginal-Artikel an den ich mich erinnere.

        Oh, hier is was schönes: http://multipix.com/wp-co...

        SO, jetzt hab ich gemacht.
      • Von Research Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von buenzli2
        Teste es selber. Bei USB2 sollten es auch angeblich 60m/Sek sein. Ich hab es selbst getestet mit einer Intel 530 SSD (Int. 500mb/s, ext 140mb/s). Schöne Theorie trotzdem. Über 400 sind gar nicht möglich, wegen den 36% Overhead. Aber hey, mach doch.

        Wurde schon gemacht: USB 3.0 / 4.0 release dates and max speeds? - Answers - UserBenchmark
        Suche gerade den orginal-Artikel an den ich mich erinnere.

        Oh, hier is was schönes: http://multipix.com/wp-co...

        SO, jetzt hab ich gemacht.
      • Von buenzli2
        Um Flatfiles zu entschlüsseln ist der Prozi das wichtigste, das kann man am PC sehr schön sehen.
      • Von buenzli2
        Zitat von Research
        Falsch, es sind 5GBit/s, was 625MByte/s macht. Der aktuell erreichte Spitzenwert lag bei 477MByte/s. Gut 400MByte/s Netto in der Praxis.
        Teste es selber. Bei USB2 sollten es auch angeblich 60m/Sek sein. Ich hab es selbst getestet mit einer Intel 530 SSD (Int. 500mb/s, ext 140mb/s). Schöne Theorie trotzdem. Über 400 sind gar nicht möglich, wegen den 36% Overhead. Aber hey, mach doch.
      • Von Thranthor PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von OdlG
        SSD in Playstation 4 einbauen: Wird die PS4 messbar schneller?

        Naja, also es hilft schon etwas, aber eine SSD wird wohl vom 3GBit Interface ausgebremst. Ist ja bestimmt bei der X1 auch so.

        Das kann man so nicht verallgemeinern !
        Ich selbst betreibe meine SSD (830er Samsung) auch nur an einem SATA-2 Anschluss, aber der größte Vorteil der SSD - die geringe Latenz - kommt auch hier zum tragen !

        Im Gegensatz zu meiner 2TB Seagate - die immerhin auch knapp über 200MB/s in der Spitze überträgt - ist die SSD natürlich um Welten schneller, auch bei mir ohne Sata-III !

        Bei Konsolen kommt eventuell etwas anderes hinzu: Die Daten müssen entpackt werden, denn sie sind verschlüsselt, und genau das verlängert die Ladezeiten ganz enorm und massiv.

        Dass ein Sata-2 Interface eine SSD aus bremst ist jedenfalls nur messbar, aber nicht fühlbar, das kann ich selbst bestätigen.
      • Von Wake Freizeitschrauber(in)
        Zitat von valandil
        Also bremst der interne Controller die XBOne aus.
        Externe SSD, ich komme

        Nicht wirklich, die elends langsamen internen HDDs der PS4/XO reizen den internen Controller (SATA II) nicht einmal aus.
        Daher ist es wenig überraschend, dass schnellere externe HDDs im Falle der XO die Ladezeiten verkürzen.

        Der interne Controller der PS4 (HDD der XO ist ja nicht austauschbar ) wird wohl erst bei eingebauten SSDs (und vllt. SSHDs, welche aber angeblich auch Ruckler beim swapping zwischen SSD und HDD erzeugen sollen) an seine Grenzen stoßen - warum da SATA II und nicht III drin ist wissen wohl auch nur MS und Sony, da die Jaguar-Plattform an sich ja bereits über SATA III verfügte.

        In so einem Fall (SSD für PS4, welche externe an USB3 aber noch nicht unterstützt ) sollte USB3 theoretisch einen Vorteil gegenüber SATA II haben, selbst wenn man den höheren Overhead von USB3 miteinbezieht (schlechtere Latenzzeiten wären auch noch zu erwähnen).
        In der Praxis hängt es aber auch noch von anderen Dingen wie z.B. verwendetem Controller des externen Gehäuses (sind wohl viele Gurken unterwegs, selbst diejenigen die mit SATA III-Kompatibilität beworben werden) ab, was den Vorsprung schon nichtig aussehen oder gar verschwinden lassen könnte.

        Dazu kommt noch dass bei der PS4 der SATA II-Anschluss via SATA II to USB3-Bridge IC angebunden ist, siehe:
        Zitat
        So looking at the iFixit teardown, the SATA bridge appears to be this:
        http://www.fujitsu.com/do...
        SATA II
        bzw.
        Zitat

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Interesting that Sata is internally converted to USB3 before being processed.
        Das könnte (oder gar sollte) wiederum auch die Peak-Performance von intern angeschlossenen SSDs negativ beeinträchtigen.
        Erklärt zumindest bei der PS4 wieso intern nur SATA II möglich ist, bei der XO ist die SATA II HDD ja direkt ans Motherboard geklemmt aber auch dort sind nur SATA II zur Verfügung laut Hot Chips 25-Präsentation (Seite 2).
        Ist eh ein bisschen umsonst einen HDD-Austausch bzw. die Performance des internen Anschlusses der XO zu diskutieren, da MS strikt dagegen ist und aktiv dagegen vorgeht - Garantie geht flöten, nach dem Dezember Update booten XOs mit getauschter HDD nicht mehr, nicht zu vergessen die XBL-Banwellen bei der 360 (das wird bei der XO nicht anders sein, falls man das System irgendwie zum Laufen und online kriegt).

        TL;DR -
        So ziemlich alles extern Angeschlossenes ist schneller als die lahmen internen XO-HDDs.
        Ladezeitentests mit guten SSDs sowie hochperformanten SATA III->USB3-Gehäusen (und von mir aus auch ein paar Gurken zum Vergleich) wären interessant - zumindest auf XO mittlerweile möglich.
        PS4 sollte endlich auch Unterstützung für externe USB3-Gehäuse kriegen oder die XO Änderungen an der internen HDDs erlauben (seeehr unwahrscheinlich), dann könnte man auch einen guten Vergleich zwischen interner und externer Anbindung anstellen.
      Direkt zum Diskussionsende
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