Wii, Xbox 360 und PS3 im PCGH-Technik-Check

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Neue Konsolen verfügen meist über leistungsfähige Hardware - in der Regel wird gleichzeitig der PC als Spieleplattform totgesagt. PCGH schaut den drei aktuellen großen Wohnzimmerkonsolen unter den Deckel und vergleicht die zugrunde liegende Technik- auch mit dem PC.

Konsolen sind für Spieler eine Art "Black-Box": Sie stecken einen Datenträger hinein und auf dem Bildschirm wird das Spiel angezeigt. Da Konsolen geschlossene Systeme sind, interessieren sich die meisten "Konsoleros" auch nicht weiter für deren Innenleben - von weitergehenden Funktionen wie der DVD-, HD-DVD- oder Blu-ray-Wiedergabe abgesehen.

Doch Sie als Hardwarefreak interessiert es brennend, welche Bauteile dabei helfen sollen, ein ums andere Mal den "Tod des PC-Gaming" herbeizuführen? PCGH wirft einen Blick unter die Deckel von Microsofts Xbox 360, Nintendos Wii und Sonys Playstation 3.

Vorgeschichte: Nintendo
Nach den überaus erfolgreichen Nintendo Entertainment System (NES) und Super-NES (S-NES) konnte die Nachfolgekonsole der Firma, der "N64", Mitte der Neunziger nicht überzeugen. Der echte Vorgänger des Wii war der im August 2000 vorgestellte Game-Cube. Diese Konsole begann nach dem Beinahe-Desaster durch die schlechten Verkäufe des N64 mit einer neuen Strategie: Nicht durch grafische Effekte, sondern durch innovatives Gameplay sollten Kunden gewonnen werden. Der Vorteil liegt auf der Hand: Gameplay kostet im Gegensatz zu aufwendigen Grafikeffekten primär keine Rechenleistung und so konnte Nintendo den Game-Cube mit relativ schwacher Hardware zu einem günstigen Preis anbieten.

Vorgeschichte: Sony
1994 stiegen die Japaner in den Kampf der Konsolen ein. Die Playstation wurde auch dank des in­tegrierten CD-Laufwerkes ein großer Erfolg, obwohl sie "nur" auf bewährte 32-Bit-Technik setzte. Im März 2000 wurde ihr Nachfolger, die Playstation 2, vorgestellt. Diese verfügte über eine hohe theoretische Rechenleistung dank der MIPS R5900-CPU, einer separaten FPU und zwei Vektorprozessoren (zusammen "Emotion-Engine" genannt). Der "Graphics-Synthesizer" ist mit 4 MiByte "embedded DRAM" (e-DRAM) ausgestattet, welches mit bis zu 48 Gigabyte pro Sekunde eine für damalige Verhältnisse enorme Bandbreite erreichte.

Diese leistungsfähige Hardware ist allerdings schwierig zu programmieren, sodass erst Spiele der zweiten und dritten Generation das Potenzial der Konsole nutzen konnten. Großen Anteil am Erfolg der "PS2" hatte die Eignung der Konsole als DVD-Player und die Abwärtskompatibilität zur alten Playstation und so konnte die PS2 zum Marktführer unter den Konsolen avancieren.

Vorgeschichte: Microsoft
Im Jahre 2001 stieg der Redmonder Softwaregigant in den Konsolenmarkt ein und präsentierte mit der Xbox eine sehr PC-ähnliche Konsole. Im Inneren arbeitet eine 733 MHz schnelle CPU von Intel (ähnlich einem Mobile Celeron), ein NV2A (im Grunde eine aufgebohrte Geforce 3) ist für die Grafik zuständig und erstmals gab es eine interne Festplatte, um Online-Inhalte, aber auch Spiele-Patches zu speichern. Als Datenträger diente die kostengünstige DVD-ROM.

Anhang: Fachbegriffe
- Embedded DRAM (e-DRAM): Integriertes DRAM. Dichter gepackt als ebenfalls integrierbares SRAM, erlaubt es e-DRAM, große Caches mit hoher Bandbreite auf einem Chip oder Sub­strat mit dem Prozessor zu vereinen.
- GFLOP: Eine Milliarde Gleitkomma-Operatio­nen, üblicherweise angegeben pro Sekunde
- SIMD: Single Instruction Multiple Data; die Fähigkeit, mit einem Befehl mehrere Datenpakete gleichzeitig zu verarbeiten

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  1. Seite 1 Einleitung: Wii, Xbox 360 und PS3 im PCGH-Technik-Check
  2. Seite 2 PS3 im Technik-Check
  3. Seite 3 Xbox 360 im Technik-Check
  4. Seite 4 Nintendo Wii im Technik-Check
    • Kommentare (37)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von feivel
        Zitat von Fr3@k
        Falsch.

        nein...richtig

        edit: hab mir grad wipeout hd fury gekauft..
        das letzte wipeout dass ich gespielt hab lief noch unter win95...na dann bin ich mal gespannt
      • Von feivel
        Zitat von Fr3@k
        Falsch.

        nein...richtig

        edit: hab mir grad wipeout hd fury gekauft..
        das letzte wipeout dass ich gespielt hab lief noch unter win95...na dann bin ich mal gespannt
      • Von GR-Thunderstorm BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Fr3@k
        Falsch.

        Es ist lediglich eine Firmwaregeschichte.

        Schau mal bei Youtube nach PS3 Swap, es gibt schöne Anleitungen wie man auch PS2 Spiele spielen kann. Leider nur mit Offenem Gehäuse möglich
        Was ich bis jetzt gesehen habe war mit 60GB Konsolen, welche ohnehin PS2-Games abspielen. Das mit dem offenen Gehäuse ist ein Trick, um PS2-Schwarzkopien mit Hilfe eines Originals abzuspielen.
      • Von Bioschnitzel Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von aurionkratos
        Auf einer 40 oder 80 GiB PS3 ist es schlichtweg nicht möglich PS2 Spiele zu spielen, da die dafür nötige Hardware schlichtweg nicht vorhanden ist. Da bringt die diversen HDD-Tricks, die für im Umlauf sind, wenig.
        Falsch.

        Es ist lediglich eine Firmwaregeschichte.

        Schau mal bei Youtube nach PS3 Swap, es gibt schöne Anleitungen wie man auch PS2 Spiele spielen kann. Leider nur mit Offenem Gehäuse möglich
      • Von DOcean BIOS-Overclocker(in)
        zur XBOX360
        Zitat
        Das ist auch dringend nötig, denn Xenos besitzt keinen eigenen Videospeicher,
        wenn ich mir dazu aber das Bild angucke, hängt der Speicher direkt am Xenos, also woher kommt diese Aussage?
        Oder ist das CPU Speicher und die CPU greift über den Xenos drauf zu?
      • Von aurionkratos Software-Overclocker(in)
        Zitat von Mufflon
        Ja mit Hilfe eines Tools und ner externen Festplatte kann man Ps2 Games auf der Ps3 spielen Link kann ich ja per Pm schicken weil ich nicht weiß in wie weit illegal das ist.
        Obwohl ich denk wenn man die Spielen die man gekauft hat auf Festplatte bringt und dann darüber laufen lässt es ja noicht verboten sein müsste
        Auf einer 40 oder 80 GiB PS3 ist es schlichtweg nicht möglich PS2 Spiele zu spielen, da die dafür nötige Hardware schlichtweg nicht vorhanden ist. Da bringt die diversen HDD-Tricks, die für im Umlauf sind, wenig.
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