WoW: Benchmarks

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Nach nun sechs Titeln, darunter Hochkaräter wie Crysis oder Mass Effect, tritt heute World of Warcraft an. PCGH testet, ob das MMORPG auch mit alten Karten noch flüssig läuft, gleichzeitig zeigen wir Ihnen, welche GPU über die WoW-Engine nur müde lächelt.

Einleitung: WoW
Blizzard hat mit dem MMORPG World of Warcraft ein Phänomen geschaffen. Mit über 10 Millionen Spielern auf der ganzen Welt ist es mit Abstand das erfolgreichste Spiel seiner Art. In Sachen Hardwareanforderungen gilt WoW als äußert genügsam - schließlich soll jeder leveln können. Shaderpower ist in WoW kaum gefragt, hier zählen Texturierungsleistung und Bandbreite.

Szene aus World of Warcraft Szene aus World of Warcraft

Benchmark: WoW
Um die Leistung der Karten zu messen und gleichzeitig ein Worst-Case-Szenario zu gestalten, nutzen wir den 4-minütigen Flug mit dem Drachenfalken. Vom Bootssteg der Insel Quel'Danas beim Sonnenbrunnen-Plateau aus geht es eine Runde im Kreis herum. Aufgrund der der vielen Gegner wird das System stark gefordert, die Vegetation sorgt in Kombination mit Transparenz-Kantenglättung für maximale GPU-Auslastung.

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Bereits die kleinste Auflösung zeigt gewaltige Unterschiede zwischen den verschiedenen Grafikkarten. Die alte Geforce 6600GT ist mit der Transparenz-Kantenglättung hoffnungslos überfordert. Im Kurztest ohne dieses Feature lief World of Warcraft recht passabel. Alle anderen GPUs haben kein Problem mit den Settings, einzig die X1950Pro sackt gelegentlich unter 30 Fps - Auswirkungen auf den Spielspaß hat dies jedoch nicht. Interessanterweise ist die 7900 GT fast 30 Prozent schneller als die Radeon, die hohe Texturfüllrate der Geforce macht den Unterschied.

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Auf der üblichen 22-Zoll-Auflösung bricht die 6600 GT vollkommen in sich zusammen, einzig ohne FSAA erzielte die Karte halbwegs spielbare Werte. Die 7600 GT fällt ebenfalls ab und muss der X1950Pro den Vortritt lassen. WoW läuft allerdings noch ganz annehmbar, nur bei vielen Gegnern wird das Steuern des Chars etwas schwammig. Alle anderen Karten überzeugen.

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In HD-Qualität schließlich trennt sich die Spreu vom Weizen. Die kleinste Geforce ist selbst ohne FSAA zu langsam, die 7600GT gerät in Schwierigkeiten. Spaß macht World of Warcraft hier fast gar nicht mehr, sollten Sie eine solche Karte mit einem 24-Zöller betreiben, hilft nur die Reduzierung von Details. Die X1950Pro rückt in Schlagdistanz zur 7900GT, allerdings ist das Spielgefühl deutlich schlechter. Bemerkenswert ist, dass die 8800GT noch sehr gut mit der HD 4850 mithalten kann - auch der großen Radeon mangelt es im Vergleich an Texturfüllrate.

Bildergalerie

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