Hardwarehungriges Dragonflight im Techniktest: WoW 10.0 läuft nicht auf jedem Toaster [Update 2]

Am 29. November 2022 ist mit Dragonflight die neueste Erweiterung für World of Warcraft erschienen. Neben den namensgebenden Drachen wurden die Berufe überarbeitet, es gibt zahlreiche neue Gegner, Gebiete und Endgame-Aktivitäten. Selbstverständlich hat sich WoW 10.0 auch technisch weiterentwickelt - Zeit für frische Prozessor- und Grafikkarten-Benchmarks aus Azeroth.

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Hardwarehungriges Dragonflight im Techniktest: WoW 10.0 läuft nicht auf jedem Toaster
Quelle: PC Games Hardware

Update vom 14. Dezember: Wir haben die WoW-Benchmarks mit und ohne Raytracing um die Leistungswerte der neuen Radeon RX 7900 XT und Radeon RX 7900 XTX ergänzt. Außerdem sei Ihnen noch mal das Technik-Video zu WoW Dragonflight ans Herz gelegt, in dem wir die spannenden Benchmark-Ergebnisse genauer erläutern. Falls Sie weitere Fragen zur Leistung in World of Warcraft haben: Wir sind in den Kommentaren offen für alles.


Die zehnte Erweiterung des Dauerbrenners World of Warcraft - WoW: Dragonflight - ist seit einer Woche spielbar. Bereits zuvor wurde der Pre-Patch auf die Live-Server losgelassen: Am 26. Oktober 2022 ging es los mit den Systemänderungen wie den angepassten Talentbäumen, der anpassbaren Benutzeroberfläche und einem neuen PvP-Modus. Am 16. November 2022 ließen sich schließlich auch die Dracthyr-Rufer und ihr Startgebiet "Die Verbotene Insel" sowie der neu aufgelegte Dungeon Uldaman: Vermächtnis von Tyr und der Pre-Event zu Dragonflight mit den Urstürmen spielen. Auf dem Weg zur neuen Maximalstufe 70 in WoW: Dragonflight reisen Sie auf die Dracheninseln, denn diese wollen die Drachenschwärme nach ihrem 10.000 Jahre andauernden Schlaf wieder zurückerobern. Wenn Sie mehr zum Spiel wissen möchten, schauen Sie gerne bei den Kollegen im großen Artikel vorbei. An dieser Stelle dreht sich alles um die Technik und Hardware-Anforderungen von WoW Dragonflight.

WoW Dragonflight = WoW 10.0

Die Systemanforderungen und -empfehlungen für Dragonflight haben es in sich - zumindest für WoW-Verhältnisse. Mindestens vier CPU-Kerne aus der Haswell- oder Zen-Generation, besser jedoch sechs Kerne aus der Coffee-Lake- und Zen-2-Generation werden genannt. Aufseiten der Grafikkarten sollte es eine "Geforce RTX" oder "RDNA 2" sein, auch Intels Arc wird vom Entwickler Blizzard aufgeführt. Beim Arbeitsspeicher sollten acht, besser jedoch 16 GiByte RAM installiert sein.

Minimale vs. Maximale Details # 1
WoW Dragonflight im Techniktest: Drachen benchen leicht gemacht (2)
WoW Dragonflight im Techniktest: Drachen benchen leicht gemacht (2) WoW Dragonflight im Techniktest: Drachen benchen leicht gemacht (1)

Die grafischen Verbesserungen in WoW Dragonflight fallen gegenüber dem großen Schritt im Jahr 2020 überschaubar aus. Neben den Änderungen am User Interface führt Dragonflight die "mehr vom Alten"-Tradition fort und bietet primär eine höhere Sichtweite. Diese ist über die Jahre enorm angewachsen und lässt sich vor allem auf einem Flug-Mount bestaunen. Darüber hinaus kann WoW seit Shadowlands (Version 9.0) mithilfe von Raytracing-Schatten aufgehübscht werden, welche auch Dragonflight in verschiedenen Qualitätsstufen bietet. Weitere Raytracing-Aufwertungen, wie Reflexionen oder eine Globale Beleuchtung, hätten große Änderungen am Rendering respektive Art Style zur Folge und fehlen daher auch in WoW Dragonflight. Die RT-Schatten erfordern damals wie heute mindestens Windows 10, da hierfür die DirectX-12-Schnittstelle verwendet wird, sowie eine entsprechende Grafikkarte der Reihen Geforce RTX 2000, Radeon RX 6000 oder Arc. Die Raytracing-Schatten lassen sich wie gehabt in drei Stufen zuschalten: Mittel, Gut und Hoch. Abhängig von der Qualitätsstufe ist nicht nur die Auflösung der erzeugten Schattenmuster, sondern auch die Anzahl der Lichtquellen. "Mittel" entspricht der niedrigsten Qualität und berücksichtigt nur die Sonne als Lichtquelle. "Gut" lässt auch lokale Lichter, wie Lagerfeuer, Schatten werfen - somit kann WoW mehr als einen Schatten gleichzeitig darstellen (vorgebackene Schatten ausgenommen). Erst "Hoch" zeigt die volle Pracht, hier werfen alle berücksichtigten Lichtquellen Schatten mit maximaler Auflösung und Qualität.

Minimale vs. Maximale Details #2
WoW Dragonflight im Techniktest: Drachen benchen leicht gemacht (4)
WoW Dragonflight im Techniktest: Drachen benchen leicht gemacht (4) WoW Dragonflight im Techniktest: Drachen benchen leicht gemacht (3)

WoW beinhaltet seit Version 9.0 mehrere Features, welche aus AMDs GPU-Open-Initiative, genauer gesagt aus dem FidelityFX-Toolset stammen. Da ist einerseits die für RDNA-2-GPUs optimierte Umgebungsschattierung CACAO (Combined Adaptive Compute Ambient Occlusion), welche an die Stelle des viele Jahre genutzten HBAO+ von Nvidia tritt. Dieser Effekt hat nichts mit Raytracing zu tun, sondern stellt einen ergänzenden, rasterbasierten Effekt dar, welcher auch ohne Raytracing-Grafikkarte funktioniert.

WoW Dragonflight: Raytracing-Schatten

Die optional via Raytracing berechneten Schatten akzentuieren die Spielwelt und Charaktere. Davon profitiert in erster Linie die Präzision der Verschattung, welche bei klassischen Shadow-Maps oft zu wünschen übriglässt, sofern man nicht mit riesigen Texturen arbeitet. Raytracing erfasst und verschattet selbst kleinste Details, was vor allem der Selbstverschattung der Charaktere zugutekommt und ihnen dadurch mehr Ausdruck verleiht. Doch auch die Spielwelt profitiert, wenngleich der Effekt subtiler ist. Wie immer beim Thema Schatten fällt der Grad an Realismus nicht direkt in Auge, in WoW ist er jedoch sichtbar. So werfen weit entfernte Baumkronen beispielsweise keine messerscharfen Schatten, sondern werden mittels Raytracing weich dargestellt. Befindet sich das Objekt näher an der Lichtquelle, ist der Schatten schärfer.

Wir raten zur RT-Schattenstufe "Hoch" zwecks höchster Qualität und temporaler Stabilität. Letztere ist wichtig, da WoW nach wie vor kein Temporal-Anti-Aliasing anbietet; die Bildglättung erfolgt entweder mithilfe von MSAA oder Postfiltern - bzw. allem zusammen. Am effektivsten entflimmern lässt sich die Grafik mithilfe des spielinternen Auflösungsreglers, welcher von 33 bis 200 Prozent der eingestellten Auflösung reicht - spätestens in 8K ist WoW flimmerfrei, aber auch sehr anspruchsvoll.

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  1. Seite 1 WoW: Dragonflight: Einleitung, Raytracing
  2. Seite 2 WoW: Dragonflight: Benchmarks
    • Kommentare (53)

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        Deine Rufe wurden erhört – morgen Vormittag steigt die Benchmarkparty! Zum Vorglühen:

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        MfG
        Raff
      • Von Deathranger Freizeitschrauber(in)
        Liebes PCGH Team wird zeit wieder ein neues wow Benchmark zu machen oder? sind ja immer 4 Jahre zwischen euren benchmark wäre interesannt wie sich die hardware heute in Midnight schlägt was jetzt nächste woche raus kommt
      • Von Toxicus2580 Schraubenverwechsler(in)
        80-90 was ein Traum

        Selbst wenn ich alles auf "Minecraft" drehe komm ich, Server nicht viel los, in der Stadt auf grademal 40 FPS...... nunja werde ich wohl damit leben müssen
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