World War Z: Radeon VII und Vega 64 LC laut Benchmarks in Vulkan vor RTX 2080 Ti
Benchmarks zufolge ziehen sowohl die Radeon VII als auch die Radeon Vega 64 (LC) unter Vulkan an der deutlich teureren Geforce RTX 2080 Ti vorbei. Auch AMDs Mittelklasse schlägt sich bemerkenswert gut und lässt in Form der RX 590 sogar die RTX 2070 hinter sich.
Die russische Webseite Game GPU hat sich das kürzlich erschienene World War Z für einen Benchmark-Parcours geschnappt - und kommt zu einem sehr interessanten Ergebnis. Unter Vulkan schlagen sowohl die Radeon VII als auch die Radeon 64 Liquid Cooling (192 und 183 Fps) die normalerweise deutlich weiter oben ansiedelnde Geforce RTX 2080 Ti (160). Die "normale", sprich nicht wassergekühlte Radeon 64 lässt die RTX 2080 Ti ebenfalls hinter sich. Selbst die inzwischen ab 250 Euro erhältliche Vega 56 befindet sich in Reichweite - bei gleichen Min-Fps.
Die Rangordnung gilt für die weit verbreitete Full HD-Auflösung, ändert sich aber auch bei 1440p nicht wesentlich. Erst in 4K steht Nvidias Geforce RTX 2080 Ti wieder an der Spitze - Radeon VII und Vega 64 bleiben allerdings in Sichtweite. Bemerkenswert ist auch das Abschneiden AMDs noch aktueller Mittelklasse in Gestalt der Radeon RX 580. Unter Full HD, wohlgemerkt immer noch mit Vulkan-API, zieht sie bei 108 zu 110 Fps mit der RTX 2070 nahezu gleich. Die RX 590 liegt mit 121 Fps in Führung und kann den Vorsprung auch in 1440p noch mit 2 Fps halten. Erst in 4 K entscheidet die RTX 2070 mit 46 zu 43 Bildern das Duell für sich.
Unter DX11 gewinnen die Geforces wieder Land
DX11 liegt modernen Geforces anscheinend besser, wenngleich die Radeons hier immer noch gut performen und Konkurrenz-Karten teilweise weit hinter sich lassen. Die aktuelle Radeon-Front verliert gegenüber Vulkan in etwa so viel an Performance, wie aktuelle Geforces hinzugewinnen. Es ergibt laut Test und rein auf die Fps bezogen Sinn, als Radeon-Nutzer Vulkan den Vorzug zu geben, während Besitzer einer Geforce mit DX11 besser beraten sind.
Bangen, Word War Z nicht mehr flüssig zocken zu können, müssen allerdings nur wenige. Bei Ultra-Details stemmen selbst in die Jahre gekommene Karten wie die Radeon R9 290 und die Geforce GTX 970 noch 60 Bilder pro Sekunde. Aktuelle Spitzenmodelle nähern sich sogar der 200-Fps-Marke. Alles in allem sind die Benchmarks natürlich nur eine Moment-Aufnahme. World War Z erschien am 16. April und dürfte noch mit dem ein oder anderen Patch bedacht werden.
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Auch an der Treiberfront ist sicher noch nicht das letzte Wort gesprochen. Saber Interactive und AMD hatten bei der Entwicklung von World War Z kooperiert, AMD also schon reichlich Zeit für die entsprechende Treiberpflege.
Quelle: Game GPU

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