Ab 14:30 im Livestream: William Shatner aka Captain Kirk fliegt ins All [Update]

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Nun ist es offiziell: William Shatner fliegt am 13. Oktober in den Weltraum.
Quelle: Blue Origin

Jetzt aktualisiert: Captain-Kirk-Darsteller William Shatner wird mit einer Rakete von Jeff Bezos privatem Raumfahrtunternehmen Blue Origin am 12. Oktober die Reise ins Weltall antreten. Damit wird er in die Geschichte eingehen als der älteste Mensch, der jemals in den Weltraum geflogen ist.

Update vom 13.10.2021

Heute ab 14.30 Uhr kann die Reise des 90-jährigen William Shatner in den Weltraum, ermöglicht von Jeff Bezos privatem Raumfahrtunternehmen Blue Orign, per Livestream auf Youtube verfolgt werden. Aufgrund der Wetterlage musste die Mission auf heute verschoben werden.

Um 16 Uhr deutscher Zeit soll die Raumkapsel mit William Shatner, dem ehemaligen NASA-Ingenieur Chris Boshuizen, der Blue-Origin-Vizepräsidentin Audrey Powers und dem Unternehmer Glen de Vries ins All starten. Die Raumfahrtmission trägt den Namen "NS-18", unter der die bemannte Kapsel mithilfe der New-Shepard-4-Rakete transportiert wird. Der Raketenabschuss soll im texanischen Van Horn von der Launch Site One stattfinden.

NS-18 ist die zweite bemannte und bereits 18. Mission des New-Shepard-Projekts, die ihren Weg in den Weltraum antritt. Außerdem handele es sich um den vierten Start des New-Shepard-4-Boosters, der kurz vor der Raumkapsel wieder auf die Erde zurückkehren wird. Den von Blue Origin zur Raumfahrtmission ausgestrahlten Livestream finden Sie eingebettet unter diesem Update:

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Original-Artikel vom 06.10.2021

Was vor einigen Tagen noch Spekulation war, ist nun Realität: William Shatner, der Schauspieler, der mit seiner Rolle des Captain Kirk in Raumschiff Enterprise bzw. Star Trek Weltruhm erlangte, wird ins Weltall fliegen. Dies wird ihm durch das private Raumfahrtunternehmen Blue Origin ermöglicht, welches dem Amazon-Boss Jeff Bezos gehört und diese Nachricht selbst bestätigt hat. Am 12. Oktober soll die nächste Blue-Origin-Mission mit dem kanadischen Schauspieler William Shatner an Bord starten, der schließlich im Alter von 90 Jahren als ältester Mensch, der jemals eine Reise in den Weltraum angetreten hat, in die Geschichte eingehen wird.

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Jeff Bezos war schon im Weltraum

Begleitet auf der Raumfahrtmission wird William Shatner vom ehemaligen NASA-Ingenieur Chris Boshuizen und von der stellvertretenden Leiterin von Blue Origin, Audrey Powers. Den ersten bemannten Flug ins Weltall soll das Unternehmen Blue Origin bereits im Juli vollzogen haben. Diese Chance ließ sich der Amazon-Gründer Jeff Bezos damals nicht entgehen und trat die Reise direkt mit an.

Auch an Bord waren sein Bruder, der 18-jährige Oliver Daemen aus den Niederlanden und die 82-jährige Pilotin Wally Funk aus den USA. Gemeinsam sollen sich diese in ihrer Raumkapsel mehrere Minuten lang im Zustand der Schwerelosigkeit befunden haben. Wally Funk war damals die älteste Person im All und Oliver Daemen die jüngste Person. Erstere wird diesen Titel jedoch am 12. Oktober an William Shatner abgeben müssen.

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Die Reise nahm 11 Minuten in Anspruch und brachte die Passagiere jenseits der Kármán-Linie, die auf einer Höhe von 100 Kilometern liegt und die Grenze zum Weltraum darstellen soll. Ein kleiner Erfolg für Jeff Bezos: Mit diesem Flug soll er ein paar Kilometer höher gekommen sein als der britische Unternehmer Richard Branson, der neun Tage zuvor ebenfalls mit einer Rakete seines eigenen Raumfahrtunternehmens in den Weltraum geflogen sein soll.

Quelle. N-TV, Winfuture

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    • Kommentare (53)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von AzRa-eL Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von RyzA
        und

        Quelle: George Takei stichelt gegen William Shatner

        Vielleicht ist der Herr Takei ja neidisch?
        Die zwei sind wie ein altes Ehepaar, welches ständig streitet. Irgendwie lächerlich wenn alte reiche Männer sich wie im Kindergarten verhalten. Leider ist mir persönlich dieses Phänomen bekannt, wenn alte Männer vom Entwicklungsstand wieder zu trotzigen, verbissenen kleinen Kinder werden
      • Von AzRa-eL Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von RyzA
        und

        Quelle: George Takei stichelt gegen William Shatner

        Vielleicht ist der Herr Takei ja neidisch?
        Die zwei sind wie ein altes Ehepaar, welches ständig streitet. Irgendwie lächerlich wenn alte reiche Männer sich wie im Kindergarten verhalten. Leider ist mir persönlich dieses Phänomen bekannt, wenn alte Männer vom Entwicklungsstand wieder zu trotzigen, verbissenen kleinen Kinder werden
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat

        "Er ist mutig dort hingegangen, wo vor ihm schon andere hingegangen sind", so Takeis sarkastischer Kommentar zu Shatners Kurzflug mit Jeff Bezos' Weltraumunternehmen Blue Origin. Auch die Tatsache, dass der Kirk-Darsteller mit seinen 90 Jahren somit der bis dato älteste Mensch ist, der je die Erde verließ, ringt Takei keine Bewunderung ab. "Er ist mit seinen 90 Jahren ein Versuchskaninchen und es ist wichtig herauszufinden, was passieren wird."
        und

        Zitat

        Warum die gehässigen Worte von Takei? Zwischen den beiden Stars herrscht schon seit vielen Jahren eine erbitterte Fehde. Takei wird nicht müde Shatner vorzuwerfen, er habe ihn am "Star Trek"-Set wie Luft behandelt und sogar aktiv seine Karriere sabotiert. Shatner schoss laut US-Show "Today" scharf zurück und vermutete bei Takei eine "Psychose". Ein weiterer wunder Punkt zwischen den zwei Föderationsstreithähnen: Shatner behauptete, als einziger der originalen Enterprise-Crew nicht zu Takeis Hochzeit im Jahr 2008 eingeladen worden zu sein. Kompletter Quatsch, sagt Takei.
        Quelle: George Takei stichelt gegen William Shatner

        Vielleicht ist der Herr Takei ja neidisch?
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        Zitat von RyzA
        Ihr könnt ja schön alles ausrechnen ist aber trotzdem nur ein Tropfen auf dem heissen Stein.
        Gemessen am gesamten Ausstoß weltweit.
        Und so oft finden solche Flüge ja nicht statt.
        Und selbst das Fliegen ist nur ein kleiner Teil der CO2 Emission.
        Der Großteil ist immer noch das Heizen der Häuser/Wohnungen, Tierhaltung und Primärenergieerzeugung.
        Niemand scheint sich mit der Lebensmittelindustrie anlegen zu wollen und die Landwirte hofiert man sowieso.
        Und bei der verzwickten Lage im Bausektor ist es eh utopisch, dass sich da schnell was ändert.
        Kurz gesagt -- es gibt eine Menge Probleme aber die Partei, die 16 Jahre Zeit hatte, daran was zu ändern, ist gerade mit sich selbst beschäftigt und die andere Partei, die die letzten Jahre ebenfalls am Ruder saß, hat keine Ideen bzw. schweigt das Thema tot.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Ihr könnt ja schön alles ausrechnen ist aber trotzdem nur ein Tropfen auf dem heissen Stein.
        Gemessen am gesamten Ausstoß weltweit.
        Und so oft finden solche Flüge ja nicht statt.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Vielleicht war das für die alte Falcon 9 1.0. Deren Abflugmasse lag 200 Tonnen niedriger, was im Verhältnis auf die genannte Treibstoffmenge passen könnte, aber die fliegt schon länger nicht mehr. Wenn man dann noch mit 3,0 multipliziert, obwohl es 3,1 kg CO2 pro kg Kerosin sind und dann noch einen überhöhten Vergleichswert nimmt...

        Atmosfair berechnet für einen 777-300 JFK-LHR 413 kg CO2. Für eine A350-1000 350 kg. Die Klimawirkung ist zwar weitaus höher (1.016 kg CO2-Äquivalent in letzterem Fall), weil Flugzeuge im denkbar ungünstigsten Bereich der Athmosphäre emitieren und zudem reichlich Wasserdampf einbringen. Man sollte solche Flüge also tunlichst sein lassen, denn bis zum Jahr 2100 verbleiben pro Jahr und Kopf der heutigen Weltbevölkerung nur noch 400 kg, "New York und zurück" wäre also selbst bei Klimaneutralität im gesamten restlichen Alltag nur einmal im Jahrzehnt akzeptabel. Aber der Verstärkungsfaktor und das viel zu hohe Grundniveau gilt natürlich in gleichem Maße für Raketenstarts.

        Mein Fazit: Ein Falcon-9-Start ist ungefähr so schlimm wie 1.350 mal One-Way NY-London, also vier Flügen einer A350-1000 und garantiert nicht "considerable" besser als eine einzelne 777.
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