"We don't need no thought control": Pink-Floyd-Musik aus Hirnströmen ausgelesen

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Mithilfe von Hirnstrommessungen ist es Forschenden erstmals gelungen, einen Song von Pink Floyd über ein Brain-Computer-Interface zu rekonstruieren.
Quelle: Beatrix Miller auf Unsplash

Mithilfe von Hirnstrommessungen ist es Forschern erstmals gelungen, einen Song von Pink Floyd über ein Brain-Computer-Interface zu rekonstruieren. Neben dem Rhythmus konnten in der Studie der UC Berkley auch einzelne Liedzeilen ausgelesen werden.

Seit mehr als zehn Jahren wird an der University of California in Berkeley (UC Berkeley) an Messungen zur Analyse von Hirnströmen gearbeitet. Nun ist dem Wissenschaftlerteam um Ludovic Bellier und Robert Knight ein Meilenstein in ihrer Forschung gelungen: Sie spielten 29 Teilnehmern den Song "Another Brick in the Wall, Part 1" vom Pink-Floyd-Konzeptalbum "The Wall" aus dem Jahr 1979 vor und konnten aus den Elektrodenmessungen nachträglich Teile des Songs am Computer wiederherstellen.

"All in all it's just another brick in the wall"

Zwar waren die Worte in der Computeranalyse undeutlich, so die Wissenschaftler der UC Berkley, doch der Rhythmus des ikonischen Rocksongs konnte mithilfe einer Brain-Computer-Schnittstelle ausgelesen werden. Auch die Liedzeile "All in all it's just another brick in the wall" konnten die Forschenden am Rechner wiedererkennen.

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Das Team der University of California in Berkeley hofft, mit dieser Technik Schlaganfallpatienten oder Menschen mit Lähmungen die Musikalität der Sprache zurückgeben zu können. Mit den heutigen Techniken ist dies noch nicht möglich und die Rekonstruktion der Sprache klingt roboterhaft. "Dank der Fortschritte im Bereich der Gehirn-Maschine-Schnittstellen wird es in Zukunft möglich sein, Menschen, die darauf angewiesen sind, durch Gehirnimplantate Musikalität zurückzugeben", sagt Robert Knight von der UC Berkley.

Röntgenbild eines Studienteilnehmers, das die Platzierung der Elektroden zeigt. Quelle: UC Berkely Röntgenbild eines Studienteilnehmers, das die Platzierung der Elektroden zeigt. Für diese Studie war allerdings die intrakranielle Elektroenzephalografie (iEEG) notwendig, bei der Elektroden operativ durch den Schädel bis an die Hirnoberfläche geführt werden. Nur so kamen die Wissenschaftler nahe genug an das Hörzentrum der Probanden heran, die eigentlich für eine Epilepsie-Operation vorbereitet wurden.

Quelle: Berkeley News via Golem

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Schnitzelnator Software-Overclocker(in)
        Ich hoffe auch, dass man Schlaganfallpatienten damit helfen kann. Aber ohne dass die Staaten sich endlich selbstverpflichten, bestimmte Dinge nicht zu tun, damit der Mensch so weiterleben kann, wie er sich ureigentlich verhält, sehe ich durch jede solche Entwicklung leider nur noch dunkler in die Zukunft.

        Staaten müssen eine Form von Würdegefühl entwickeln, dafür was sie tun wenn sie es können, und dafür, was sie garantieren, niemals zu tun, selbst wenn sie es können.
        Und sie müssen diese Regeln effektiv schützen, indem sie den Versuch, diese Regeln zu untergraben, durch die Gewaltenteilung, verhindern.

        Wer solche Überwachung einsetzen möchte muss nicht nur als Staats- sondern auch Menschenfeind betrachtet werden, weil keine Demokratie und somit keine freie Menschheit mit diesen Überwachungsmaßnahmen in Einklang gebracht werden kann.
      • Von Schnitzelnator Software-Overclocker(in)
        Ich hoffe auch, dass man Schlaganfallpatienten damit helfen kann. Aber ohne dass die Staaten sich endlich selbstverpflichten, bestimmte Dinge nicht zu tun, damit der Mensch so weiterleben kann, wie er sich ureigentlich verhält, sehe ich durch jede solche Entwicklung leider nur noch dunkler in die Zukunft.

        Staaten müssen eine Form von Würdegefühl entwickeln, dafür was sie tun wenn sie es können, und dafür, was sie garantieren, niemals zu tun, selbst wenn sie es können.
        Und sie müssen diese Regeln effektiv schützen, indem sie den Versuch, diese Regeln zu untergraben, durch die Gewaltenteilung, verhindern.

        Wer solche Überwachung einsetzen möchte muss nicht nur als Staats- sondern auch Menschenfeind betrachtet werden, weil keine Demokratie und somit keine freie Menschheit mit diesen Überwachungsmaßnahmen in Einklang gebracht werden kann.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Ich glaube das sie irgendwann noch Gedanken lesen können.
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