Unfairer Wettkampf: Supercomputer schafft Quadrillionen, Mensch nur 13 Berechnungen
Der japanische Supercomputer Fugaku hat eindrucksvoll unter Beweis gestellt, welche Rechengeschwindigkeiten er erreichen kann. Der Vergleich zum Menschen ist lächerlich.
Moderne Computer erreichen mitunter Rechengeschwindigkeiten, die man sich als Mensch nur sehr schwer vorstellen kann. Um den Unterschied zwischen einem Supercomputer und einem Menschen zu demonstrieren, hat sich die Firma Fujitsu einen lustigen Wettbewerb für die Nico Nico Super Conference in Japan ausgedacht. Teilnehmer konnten sich dort in einem Spiel mit dem Supercomputer Fugaku messen. Beim "Super Keisan Battle" ging dabei darum, innerhalb von zehn Sekunden so viele numerische Additionen auszurechnen wie möglich. Die meisten Teilnehmer schafften zehn oder elf dieser Berechnungen. Ein stolzer X-User hat sogar 13 geschafft. Mit Fugaku kann er es aber trotzdem nicht mal ansatzweise aufnehmen.
Der japanische Supercomputer löste in derselben Zeit nämlich sagenhafte 442.010.000.000.000.000.000.000.000 Berechnungen. In Worten sind das vierhundertzweiundvierzig Quadrillionen und zehn Trilliarden. Im Vergleich dazu machen eine oder zwei Berechnungen mehr oder weniger wortwörtlich keinen Unterschied. Zu gewinnen gab es übrigens einen Tag mit vollem Zugriff auf Fugaku, wobei eine Person, die diesen Kampf gewinnt, einen solchen Tag vermutlich gar nicht brauchen würde.
Der Supercomputer wird seit 2020 im RIKEN Center for Computational Science in der Stadt Kobe betrieben. Fugaku verfügt über 7.630.848 CPU-Cores und erreicht eine theoretische Peak-Leistung von 537 PetaFLOPS bei 64-Bit Double Precision Floating Point Berechnungen. Eingesetzt wird der Supercomputer für verschiedene Forschungs- und Entwicklungsprojekte.
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Quelle: Tom's Hardware

Der Test sollte wiederholt werden und diesmal wird eine Kamera an den Supercomputer angeschlossen mit einer ähnlichen Auflösung wie das menschliche Auge und der Computer muss von einem Blatt Papier die Aufgaben ablesen, erkennen und lösen... dann wäre es ein ansatzweise fairer Test...
Zusätzlich sollten die Energieversorgung des Computers völlig willkürlichen Schwankungen unterliegen die der Computer regulieren muss... (vergleichbar mit menschlicher Körperbiochemie)
Ein Mensch kann 300-400W oder mehr erreichen beim Leistungssport, doch sind hier die Muskeln aktiv und nicht das Hirn.
Der Standby-Joke war für mich halt naheliegend. Tatsächlich wäre es eher in Richtung Abwärme, da mit 100 Watt nichts angefangen wird, so wie sich viele verhalten.