"Um ein Vielfaches schneller": Neues ferroelektrisches Material soll Transistoren revolutionieren
Wissenschaftler haben ein neues ferroelektrisches Material entwickelt, das nun erstmals für den Bau eines Transistors genutzt wurde. Die ersten Ergebnisse lesen sich vielversprechend.
Vor rund drei Jahren hat das Massachusetts Institute of Technology (kurz: MIT) ein neues ferroelektrisches Material entwickelt. Das zweischichtige Molybdändisulfid wurde nun erstmals als Baumaterial eines Transistors verwendet, wie die Forscher in einem neuen Artikel erklären - und läutet damit eine Revolution ein, wie diese behaupten. Denn die "ultradünnen" Transistoren sollen gegenüber den heutigen um ein Vielfaches schneller und langlebiger sein; die Wissenschaftler sprechen von "Schaltgeschwindigkeiten im Nanosekundenbereich sowie bemerkenswerter Haltbarkeit".
Exakte Angaben finden sich im Forschungspapier nicht. Ausgehend von den derzeitigen Transistoren, die für Zustandswechsel einige Hundert Nanosekunden benötigen, soll das aus dem Molybdändisulfid bestehende Bauteil nur den Bruchteil davon in Anspruch nehmen. Das Material selbst weist zudem den Vorteil auf, dass es extrem dünn ist - und entsprechend potenziell noch dichter als bisherige Halbleiter gepackt werden kann. Damit könnte sowohl mehr Leistung pro Fläche als auch eine höhere Energieeffizienz erreicht werden. Insbesondere im Zeitalter der KI-Beschleuniger wären solche Gewinne von entscheidender Bedeutung für weitere Fortschritte.
Ebenfalls wurde eine erhöhte Haltbarkeit bei diesem ferroelektrischen Material festgestellt. Der gebaute Transistor zeigte selbst nach 100 Milliarden Schaltvorgängen keine Anzeichen von Degradierung; damit könnten etwa mit dem neuen Material entwickelte SSDs eine deutlich längere Lebensdauer aufweisen als bisherige Spitzenmodelle. Allerdings gibt es noch Probleme zu bewältigen, wie Ray Ashoori - eines der Mitglieder des Forschungsteams - erklärt. Bisher wurde nur ein einzelner Transistor entwickelt, sodass bis zu einer Massenproduktion noch Geduld gefragt ist, doch sollten die Hürden gemeistert werden, passt das zweischichtige Molybdändisulfid in vielerlei Hinsicht in zukünftige Elektronik.
Quelle: Interesting Engineering

Warum so weit in die Zukunft, massive Probleme habe wir jetzt schon, Anfang des Jahres im WINTER hatte Spanien um die 30°C, im Frühling hatte wir 25-30°C, alles andere als normal.
Ist nicht lange her das es in Indien länger um die 50°C hatte in einer Zeit wo die Hitzewellen noch bevorstehen, im Irak hat es gerade erst einen Hitzebedingten Lockdown gegeben da es auch dort 50°C hatte.
Es wird immer wärmer, auch halten die Hitzewellen immer länger an.
Gibt zigtausende von guten Ideen, die es aber nie in die Serie geschafft haben.
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Kurz gesagt" Es geht nachvorne