Planet 9: Forscherteam findet vielversprechende Hinweise auf den Himmelskörper

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Planet 9: Forscherteam findet vielversprechende Hinweise auf den Himmelskörper
Quelle: NASA, ESA, CSA und STScI

Jenseits des Neptuns soll es noch einen neunten Planeten geben. Ein Team aus Forschern hat ihn jetzt möglicherweise entdeckt.

Dass es neben den acht bekannten Planeten in unserem Sonnensystem noch einen weiteren solchen Himmelskörper geben könnte, wird schon seit einiger Zeit vermutet. Ungewöhnliche Bahnen von anderen Objekten im Kuipergürtel weisen zumindest auf die Anwesenheit eines großen Körpers hin, der eine starke Anziehungskraft hat. Ein Forschungsteam aus Taiwan hat jetzt einen möglichen Kandidaten ausfindig gemacht, der die Anforderungen erfüllen würde. Eine genaue Beobachtung ist durch die extreme Entfernung des Himmelskörpers zur Sonne, die dem 700-fachen der Erde entspricht, leider nicht möglich.

Die Studie wurde am 24. April 2025 veröffentlicht und beschreibt, wie die Forscher die Daten von gleich zwei Ferninfrarot-All-Sky-Surveys nutzten, um nach dem mysteriösen neunten Planeten zu suchen. IRAS (Infrared Astronomical Satellite) war das erste Infrarot-Teleskop für mittlere und große Entfernungen. Es wurde 1983 in den USA gestartet und für ein knappes Jahr lang betrieben. Der japanische Satellit ASTRO-F war länger im Einsatz und sammelte zwischen 2006 und 2011 Daten. ASTRO-F wurde später in Akari (japanisch für "Licht") umbenannt.

Das Forscherteam verglich die Daten der beiden Satelliten, um Objekte ausfindig zu machen, die sich zwischen 1983 und 2011 bewegt hatten. Bei einer solch großen Entfernung wäre die Bewegung von der Erde aus gesehen in diesem Zeitraum nur minimal. Obendrein muss auch noch die Rotation der Erde um die Sonne einberechnet werden. Es können also nur Daten verglichen werden, die jeweils am exakt gleichen Tag gesammelt wurden. Tatsächlich wurde mit dieser Methode ein Objekt gefunden, das zum Profil passen würde. Die Bewegung innerhalb der knapp 25 Jahre war allerdings so gering, dass sich keine Umlaufbahn daraus errechnen lässt.

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Quelle: Cambridge University Press

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von emp1 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Rollo3647
        das könnte da doch ein Objekt in der Größe eines Schwarzen Loches sein.
        nur eben kein Loch.
        Möglich ist alles.
        Im weitesten Sinne "strahlende" Objekte "brauner Zwerg", "weisser Zwerg", gar Neutronenstern können wir wohl ausschließen.
        Die Möglichkeit von einem Objekt, dass die Profis auf ca. 9 Neptunmassen bestimmen aber nur wenige km Durchmesser hat, kann ich logischer Weise nicht ausschließen - wie auch.
        Nur ist mir im Moment kein Objekt "bekannt", welches solche Kriterien erfüllen könnte.
        Es müsste ja hochverdichtete Materie sein, die aber noch keine Radiosignatur (z. B. Wärmeentwicklung) abgibt.
      • Von emp1 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Rollo3647
        das könnte da doch ein Objekt in der Größe eines Schwarzen Loches sein.
        nur eben kein Loch.
        Möglich ist alles.
        Im weitesten Sinne "strahlende" Objekte "brauner Zwerg", "weisser Zwerg", gar Neutronenstern können wir wohl ausschließen.
        Die Möglichkeit von einem Objekt, dass die Profis auf ca. 9 Neptunmassen bestimmen aber nur wenige km Durchmesser hat, kann ich logischer Weise nicht ausschließen - wie auch.
        Nur ist mir im Moment kein Objekt "bekannt", welches solche Kriterien erfüllen könnte.
        Es müsste ja hochverdichtete Materie sein, die aber noch keine Radiosignatur (z. B. Wärmeentwicklung) abgibt.
      • Von chill_eule Kokü-Junkie (m/w)
        Die NASA hat doch noch etliche Raumsonden da draußen rumfliegen, sollen die halt mal eine umlenken und in ein paar hundert Jahren, wissen wir dann Bescheid ^^

        Finde das ganze aber wirklich spannend, wenn man bedenkt dass der Pluto ja auch "erst" vor gut 100 Jahren entdeckt wurde.
        Generell ist diese Liste ultra interessant:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Gefühlt wird mittlerweile jeden Monat irgendwo ein kleiner Felsbrocken entdeckt.
        Ein echter neuer Planet wäre eine kleine Sensation (oder auch eine Große, je nach seiner Masse) und natürlich wieder pain in the ass für die Astrologen, die sich wieder irgendwas neues Ausdenken müssen
      • Von Rollo3647 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von emp1
        hat immerhin einen Ereignishorizont vom paar km.
        das könnte da doch ein Objekt in der Größe eines Schwarzen Loches sein.
        nur eben kein Loch.
      • Von emp1 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Rollo3647
        wie groß ist ein schwarzes Loch ?
        Kommt drauf an
        Konkret reden wir über Massen, aber so ein "typisches" solares schwarzes Loch (ca. 10 Sonnemassen) hat immerhin einen Ereignishorizont vom paar km.
        Unsere Sonne, die ja nie ein SL werden kann, käme auf ca. 3 km
        Das leichteste SL kann gem. der Tolman-Oppenheimer-Volkoff-Grenze minimal 1,5-3,2 Sonnenmassen betragen.
        Also, müsste sich die Sonne um dieses Schwarze Loch drehen - tut sie aber nicht = kein SL vorhanden.
      • Von Rollo3647 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von emp1
        Die Bahnabweichungen alle anderen beobachteten Objekten in Sonnensystem schließen ein Objekt in der Größe eines Schwarzen Loches faktisch aus
        wie groß ist ein schwarzes Loch ?
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