PV-Anlage von 1992: Restleistung nach 31 Jahren gemessen

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PV-Anlage von 1992: Restleistung nach 31 Jahren gemessen
Quelle: Foto von Margaret Polinder auf Unsplash

In Frankreich wurde nach 31 Jahren eine Photovoltaikanlage ausgetauscht und vermessen. Die Restleistung konnte sich sehen lassen: 79,5 Prozent der ursprünglichen Kapazität.

Wer sich eine Photovoltaikanlage anschafft, zückt in der Regel auch mal den Taschenrechner, um ihre Wirtschaftlichkeit zu prüfen. Der Faktoren dabei ist die Laufzeit der Anlage - ist sie zu kurz, wird sie nicht wirtschaftlich sein, da man die Anschaffungskosten nicht oder kaum wieder einspielt. Zwischen 20 und 40 Jahren werden bei neu installierten Anlagen angegeben, mit schwindender Kapazität. Zuverlässige Langzeitstudien gibt es wenige, doch in Frankreich macht eine Anlage Hoffnung.

Die 1992 installierte PV-Anlage ist mittlerweile 31 Jahre in Betrieb und hat entsprechend alte Technik - so ist ihr maximale Kapazität einst auch nur bei rund einem Kilowatt. Aus heutiger Sicht schaffen das schon Balkonkraftwerke selbst bei nicht perfekter Ausrichtung, doch damals waren noch 10 Quadratmeter nötig. Aus diesem Grund wurde die Anlage letztes Jahr erneuert und bei der Gelegenheit hat man überprüft, welche Restkapazität die Zellen schaffen.

Die gute Nachricht: Die verbaute Anlage lag nach 31 Jahren bei noch 79,5 Prozent. Unter optimalen Bedingungen waren also noch knapp 800 Watt Leistung möglich. Seriöse Anbieter garantieren heute in der Regel noch 80 Prozent Restleistung nach 25 Jahren. Auch ganz interessant ist, dass der Abbau nicht linear war. Die ersten Jahre zeigte sich die französische Anlage recht stabil und ein Wert aus 2012 liegt bei 91,7 Prozent. Mit zunehmendem Alter legte der Verfall dann aber zu.

Neuere Studien mit etwas weiger Laufzeit geben an, dass man mit 0,36 bis 0,75 Prozent jährlichen Verlust rechnen muss. Bei der französischen Anlage waren es im Schnitt 0,66 Prozent pro Jahr. In Summe haben die 10 Quadratmeter über ihre Laufzeit 20.366 kWh produziert. Das ist deshalb genau bekannt, weil die erzeugte Energie eingespeist wurde - 745 kWh pro Jahr. Unterm Strich kommt es wohl auch nicht auf die Werte im Detail an, sondern dass gute PV-Anlagen für Privathaushalte hohe Laufzeiten erzielen können, was bei den Anschaffungskosten Sicherheit gibt.

Quelle: PV-Magazin

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    • Kommentare (47)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Mydgard Freizeitschrauber(in)
        Ich bin Positiv entsetzt das PCGH es hinbekommen hat die Antwort auf "Restleistung nach 31 Jahren" nicht wie sonst immer tief im Text zu verstecken sondern direkt in die Überschrift zu packen!!!
      • Von Mydgard Freizeitschrauber(in)
        Ich bin Positiv entsetzt das PCGH es hinbekommen hat die Antwort auf "Restleistung nach 31 Jahren" nicht wie sonst immer tief im Text zu verstecken sondern direkt in die Überschrift zu packen!!!
      • Von Kuhprah Software-Overclocker(in)
        Ich wüsste gar nicht wie ich das messen könnte. Ich hab die erste Anlage 2015 aufs Dach gemacht, damals war das beste und bezahlbare 285wp panels. Davon kamen 36 Stück drauf. Und bis zum WR Wechsel haben die in der Spitze die 10kW auch geliefert, aber halt nur für wenige Minuten. Jetzt mit dem neuen WR kommen da maximal 8.2kW runter.
        Letztes Jahr im Oktober hab ich dann noch erweitert... in der gleichen Grösse hat ein Panel jetzt nicht mehr 285Wp, sondern schon 420Wp... das is schon ordentlich. Zusammen mit nem 2. WR kommen jetzt schön konstant 14,2kW vom Dach

        Und dank Fassade auch spät abends noch mehr als genug Leistung noch an. Da mache ich mir keine Gedanken, die Panels werden da noch lange drauf bleiben. Und wenn es zu wenig ist hab ich immer noch nen Balkon und nen Garten um zu erweitern

        Jetzt müssen hier (CH) nur noch die Speicher bezahlbar werden Da ich aus Versicherungsgründen nix basteln darf und alles einkaufen muss vom Elektriker fangen 10kwh leider erst bei umgerechnet 15.000€ an... absolut nicht akzeptabel.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Khabarak
        normalerweise sagt man doch, nicht über 80% und nicht unter 20%.
        Da gehen die Empfehlung wohl nach Akkutyp ubd Lademethode auseinander, zuletzt als ich moch eingelesen habe waren es sogar eher 70&30
      • Von Neuer_User BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH-Redaktion
        Zuverlässige Langzeitstudien gibt es wenige, doch in Frankreich macht eine Anlage Hoffnung.
        Solche Messungen gibt es hinreichend und viele. AEG hat in den siebziger Jahren erste Testanlagen aufgebaut, die auch vierzig Jahre später ähnliche Leitungen wie im Artikel beschrieben hatten. Leider vergisst das Netz zu schnell, man findet die alten Artikel heute nicht mehr, ansonsten würde ich sie verlinken.

        Hauptproblem ist der Kunststoff der Deckschicht, der intensiver UV Strahlung ausgesetzt ist, dazu Wettereinflüssen. Genau diese Schicht verliert mit der Zeit an Durchlässigkeit. Ob heute chinesische Billiganlagen die Qualität alter deutscher Produkte haben, kann ich schwer abschätzen.
      • Von Maddoc6 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Dwalinn
        Dann solltest du das Abo wechseln, Passport Power lohnt sich für dich ab 150km im Monat.
        Ja ich habe noch Motion. Aber ich lade auch nicht immer an Ionity.
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