"Goodbye Motherboard": Forscher wollen PCBs als Flaschenhals abschaffen und durch Silizium ersetzen
Einige Forscher sehen in der klassischen Leiterplatte einen großen Flaschenhals. Man könne erheblich mehr Leistung aus den einzelnen Chips eines System-on-a-Chip herausholen und Größen deutlich verringern, würde man sich von PCBs verabschieden. Als Alternative käme das "Silicon-Interconnect Fabric" in Frage. Im Grunde ein Interposer in Größe eines Wafers und damit ein modulares Wafer-Scale-System.
In den Augen einiger Forscher hat das klassische Printed Circuit Board (PCB) ausgedient, zumindest wenn es um SoCs geht. Bei dem System-on-a-Chip ist die Leiterplatte den Forschern ein Dorn im Auge. Zu sehr schränke sie die Möglichkeiten und Leistung der darauf angebrachten Chips ein, weshalb ein geeigneterer Ersatz her muss.
Modulare Wafer Scale Integration aka Silicon-Interconnect Fabric soll PCBs ablösen
Der könnte in Form von Silizium daherkommen. Die Forscher vereinen hierbei zwei Grundgedanken: Wafer Scale Integration (WSI) und Multi-Chip-Module mit Silizium-Interposer. Letzterer wächst auf die Größe eines Wafers mit potentiell mehreren Schichten an und somit zum "Silicon-Interconnect Fabric", wie die Wissenschaftler diese Basis getauft haben. Darauf werden letztlich sämtliche Chiplets angebracht, die es für ein vollständiges System braucht.
Leistung von 12 Servern auf Fläche eines Tellers
Die Vorteile des Ansatzes seien gegenüber aktuellen SoCs mit PCB-Basis mannigfaltig. Die Rechenleistung von 12 Servern könne in Theorie auf der Fläche eines tellergroßen Wafers untergebracht werden. Großrechner könnten schrumpfen und kleinere SoCs, wie beispielsweise jene für Wearables wesentlich mehr Rechenleistung bieten.
Quelle: IEEE Spectrum
"Goodbye Motherboard": Forscher wollen PCBs als Flaschenhals abschaffen und durch Silizium ersetzen (2)
Zugleich können auch die Datenübertragungsraten immens gesteigert werden. Zum einen sinkt die Dauer der Signalübertragung durch die wesentlich kürzeren Wege, da die Chips näher zusammenrücken könnten, zum anderen wären erheblich mehr Anbindungen an das Si-IF möglich als bei konventionellen Leiterplatten. Lotkügelchen weichen winzigen Kupferpfeilern, die nicht größer sein müssen als die Verkabelung innerhalb der Chiplets selbst. Auch mehrschichtige Verbindungen seien denkbar.
Darüber hinaus preisen die Wissenschaftler das Silizium auch wegen der Wärmeleiteigenschaften an. Die fallen gegenüber dem PCB-Gemisch aus Glasfaser und Epoxid deutlich besser aus. Auch könne das SoC auf Basis des Si-IF beidseitig gekühlt werden. Letztlich ließe sich die Temperatur um 70 Prozent senken. Der gewonnene Spielraum könne wiederum in einen höheren Prozessortakt investiert werden. Allenfalls die Starrheit und damit einhergehende Bruchanfälligkeit sei ein Nachteil für Silizium, der durch korrekte Verarbeitung und Verankerung jedoch ausgemerzt werden könne.
Quelle: IEEE Spectrum
"Goodbye Motherboard": Forscher wollen PCBs als Flaschenhals abschaffen und durch Silizium ersetzen (1)
Kostenvorteile von PCBs würden sich ausgleichen
Auch wenn man die Kosten eines Si-IF-Wafers mit vier Schichten jenen eines PCB mit acht Schichten gegenüberstellt, kommt das Silizium nicht gerade gut weg. Doch auch hier haben die Forscher ein passendes Gegenargument parat. Durch die wegfallenden Kosten des Packaging der einzelnen Komponenten, der ebenso wegfallenden komplexen Herstellung und auch der geringeren Fläche gleichen sich die kostentechnischen Vorteile des PCB wieder aus. Auch der Stromverbrauch sinkt zunächst erheblich, was zusätzliche Kostenvorteile mit sich bringen würde.
Wie stark die Stromeinsparungen ausfallen würden, simulierten die Autoren gemeinsam mit einer Gruppe von Forschern der University of Califonia und der University of Illinois at Urbana-Champaign. Ein Wafer-Scale-System mit 40 GPUs würde gegenüber den PCB-Pendants die fünffache Rechenleistung erzielen und dabei 80 Prozent weniger Energie verbrauchen.
Noch viele offene Baustellen
Zwar soll bis Ende 2020 der erste Prototyp eines derartigen Wafer-Scale-Systems mit modularen Chips fertiggestellt werden, so der Plan der Wissenschaftler, doch von der Massentauglichkeit ist die Technologie noch weit entfernt. Viele Baustellen sind noch offen. Beispielsweise lassen sich mit aktuellen Lithografie-Systemen nur kleine Bereiche auf einmal belichten. Benötigt würden jedoch Techniken, die das im Maßstab eines 300-mm-Wafers erledigen. Zugleich braucht es Mechanismen zum Testen der blanken Dies sowie Si-IF-Wafer. Abseits der Herstellung wären zudem neu konzipierte Kühlsysteme und andere Zusatzkomponenten wie Gehäuse, Befestigungen und Kabel notwendig.
Auch lesenswert: Akku-Technik: Schweizer Forscher präsentieren stark verformbaren Stromspeicher
Als weitere Fallstricke machen sich auch die Verbindungslängen zwischen den Chiplets bemerkbar. Die müssten kurz ausfallen, da es sich bei dem Silicon-Interconnect Fabric um ein passives Substrat handelt. Helfer Chiplets müssten an dieser Stelle ins Spiel kommen, um die Daten weiter zu transportieren. Hinzu kämen eine verbesserte Modularität und Fehlertoleranz.
[PLUS] Internes Monitor-Netzteil ausgetauscht
mehr ...
)
Sorry, zur Vemeidung besagten Aufsatzes, betreibe ich mal Rosinenpicken.
- Atlas trägt eine Kugel auf seinen Schultern. Ist zwar eher Mythologie, dafür aber sehr bezeichnend. Von wegen die Menschen glaubten! Nun, mit Glauben hat das dann tatsächlich zu tun. Nur nicht so wie du es dir Vorstellst.
- Wie soll ein Körper, der auch noch eine Masse hat, in 8 (eigentlich eher 9) Jahren einmal Alpha Centauri und zurück schaffen? Da fährt kein Bus! (der übrigens auch eine Masse hätte
- Und „Gedanken um Gott und die Welt machen“ oder „irdische Dogmen“ sind nicht Film und Fernsehen?
So ganz nebenbei mache ich mich eigentlich nicht über zurünftige Entwicklungen lustig. Glaub ich zumindest. Es ist eher die heutige Vorstellung, über die Entwicklungen von Übermorgen, die mich erheitern könnte.
Vorwort;
Keine Angst ist nur ein kurzer Artikel.
Versuch mal bitte alles, was dir Film und Fernsehen beigebracht haben, beiseite zu schieben und einfach nur die Zeit und damit auch den Weg zu erfassen! Begreifen steht dann noch mal auf einen ganz anderem Blatt. Ich kann das schonmal nicht!
In diesem Artikel auch sehr schön formuliert, der Konjunktiv und damit die Überheblichkeit die uns Film und Fernsehen eingeimpft haben. ... und nicht zuletzt, wie tief das schon verwurzelt ist.
Denn, das ist die Interpretation eines Journalist auf einer Seite, die sich explizit mit diesem Thema beschäftigt. Er schreibt sinngemäß von „wollen erfahren“ und „könnte Rätzel lösen“.
Astronomie: Erstmals drei Schwarze Loecher auf Kollisionskurs gefunden | heise online
Anmerkung;
Mein erster spötischer Gedanke war; Ist jetzt 1 Milliarde Jahre her. Einfach hinfliegen und nachschauen. Trekkies haben uns ja schließlich den Antrieb und sicher auch die Hülle der Enterprise „wissentschaftlich“ erklärt. Und „wir“ brauchen ja nichtmal die ganz Strecke fliegen, das Ergebnis kommt ja auf uns zu.
Das „wir“ steht in Gänsefüßchen, weil es Sinngemäß für ein paar millionen Generationen von Menschen steht.
Vielleicht verstehst du jetzt, warum sich niemand in Raumschiffe setzen wird.
Die Erkenntnisse und somit den Nutzen also die Triebfeder, gäbe es nicht, zumindest nicht in „menschlich begreifbarem“ Zeitrahmen.
... und erst recht nicht in einem wirtschaftsbedingtem System!
Etwas Quintessenz dessen steckt in diesem Satz, muß aber erstmal genügen. Sonnst wird das hier `n Aufsatz.
Zeit und Weg hast du erwähnt, das ist ein gutes Stichwort. Es gibt zum Beispiel die Zeitdilatation, bei dem für dem Reisenden, zum Beispiel in einem Raumschiff, die Zeit langsamer vergeht, als in seinem Bezugssystem, von dem aus er gestartet ist. So kann man Entfernungen von vielen Lichtjahren in einem Menschenleben zurücklegen. Der Raumfahrer könnte beispielsweise innerhalb kurzer Zeit nach Alpha Centauri reisen, nur wenn er zurückkehrt, sind auf der Erde über acht Jahre vergangen. Dieser Effekt wird mit der Annäherung an die Lichtgeschwindigkeit immer größer.
Praktisch ist das jedoch nicht!
Ich bleibe dabei, die Menschheit wird noch viele tolle Entwicklungen erfahren, davon bin ich felsenfest überzeugt.
Es ist noch gar nicht lange her, da dachten die Menschen die Erde wäre eine Scheibe.
Dann dachten sie, die Erde befindet sich im Zentrum des Sonnensystems.
Als sie etwas weiter waren, da haben sie die Galaxis entdeckt und dachten, die Milchstraße wäre das gesamte Universum. Jetzt weiß man, es gibt etwa 100Miliarden Galaxien.
Was kommt als nächstes?
Guck dir den Fortschritt der Elektrotechnik an, sowas hätten die Menschen im Mittelalter für Zauberei gehalten, so wie du dich jetzt über zukünftige Entwicklungen („Raumschiffe aus einem Guss“) lustig machst.
Stell dir doch nur mal die Frage, woher kommt alles, woraus entstand das Universum, oder war es schon immer da? Diese Fragen kann man noch nicht beantworten, aber die Chancen stehen nicht schlecht, dass die Menschheit auch diese Fragen entschlüsseln kann. Außer es läuft so wie im Film Idiocracy, um mal wieder auf Filme zurückzukommen.
Ein Tipp: Schließ mal deine Augen und versuche in einem Moment der Ruhe in dein Innerstes hineinzuhören und mach dir anschließend Gedanken um Gott und die Welt und versuche alle „irdischen Dogmen“ abzustreifen.
Nachtrag: Guck dir mal die Fortschritte im Bauwesen an, du wirst erstaunt sein.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Ping An International Finance Center – Wikipedia
Nun, ich glaube nicht, dass du das wirklich verstehen möchtest, werd dir aber dennoch einen kleinen Denkanstoß geben.
Vorwort;
Keine Angst ist nur ein kurzer Artikel.
Versuch mal bitte alles, was dir Film und Fernsehen beigebracht haben, beiseite zu schieben und einfach nur die Zeit und damit auch den Weg zu erfassen! Begreifen steht dann noch mal auf einen ganz anderem Blatt. Ich kann das schonmal nicht!
In diesem Artikel auch sehr schön formuliert, der Konjunktiv und damit die Überheblichkeit die uns Film und Fernsehen eingeimpft haben. ... und nicht zuletzt, wie tief das schon verwurzelt ist.
Denn, das ist die Interpretation eines Journalist auf einer Seite, die sich explizit mit diesem Thema beschäftigt. Er schreibt sinngemäß von „wollen erfahren“ und „könnte Rätzel lösen“.
Astronomie: Erstmals drei Schwarze Loecher auf Kollisionskurs gefunden | heise online
Anmerkung;
Mein erster spötischer Gedanke war; Ist jetzt 1 Milliarde Jahre her. Einfach hinfliegen und nachschauen. Trekkies haben uns ja schließlich den Antrieb und sicher auch die Hülle der Enterprise „wissentschaftlich“ erklärt. Und „wir“ brauchen ja nichtmal die ganz Strecke fliegen, das Ergebnis kommt ja auf uns zu.
Das „wir“ steht in Gänsefüßchen, weil es Sinngemäß für ein paar millionen Generationen von Menschen steht.
Vielleicht verstehst du jetzt, warum sich niemand in Raumschiffe setzen wird.
Die Erkenntnisse und somit den Nutzen also die Triebfeder, gäbe es nicht, zumindest nicht in „menschlich begreifbarem“ Zeitrahmen.
... und erst recht nicht in einem wirtschaftsbedingtem System!
Etwas Quintessenz dessen steckt in diesem Satz, muß aber erstmal genügen. Sonnst wird das hier `n Aufsatz.
Nochmal zurück zum Artikel;
Und so auch hier in diesem Artikel beschrieben, sehe ich vorallem Überheblichkeit als Triebfeder, neben natürlich Geld. ... Ok, vor allem Geld.
Die Kompexität der einzelnen Bausteine dieses ambitionierten Projekts wird noch nicht verstanden, siehe Meltdown, Spectre etc. Dennoch will man die zusammenwürfeln und in „Stein meißeln“, unveränderbar ins Silizium „brennen“. Aber neben der Erkenntnis; So geht‘s nicht, weil soviel Risiko eventuell Zuwenig gekauft wird, wird es viele andere vielleicht etwas kleinere Erkenntnisse geben. Ich sehe hier vorallem Erkenntnisse zu Fertigungstechnologien.
Und ja klar, Neu ist immer besser!
Solang Ewig Gestrig einfach nur bedeutet, Marvell & Co sind keine Bildung, immer schön die Füße still halten.
In ein- oder zweihundert Jahren, das prophezeie ich dir, sitzen wir in Raumschiffen, gefertigt auf einem „Guss“. Ich hoffe, die ewig gestrigen verhindern es nicht.
Und ja klar, Neu ist immer besser!
Solang Ewig Gestrig einfach nur bedeutet, Marvell & Co sind keine Bildung, immer schön die Füße still halten.