Facebook: Gesichtserkennung funktioniert auch von hinten
Bei der Entwicklung neuer Funktionen für das soziale Netzwerk Facebook haben Forscher eine Möglichkeit entdeckt, fotografierte Personen an unterschiedlichen Merkmalen zu identifizieren. Dadurch soll es in Zukunft möglich sein, verschwommene Bilder oder gar Aufnahmen von hinten korrekt zu verifizieren.
Zwar hat das soziale Netzwerk Facebook in den letzten Jahren einige Nutzer einbüßen müssen, allerdings gilt die Plattform von Schöpfer Mark Zuckerberg bis heute als eines der beliebtesten Seiten zum Austauschen von Nachrichten und Fotos. Um Personen auf Aufnahmen in Zukunft noch korrekter zu identifizieren, arbeiten Facebook-Entwickler derzeit an einem Algorithmus, der es ermöglichen soll, Menschen anhand von Merkmalen zu erkennen, welche eine Verifzierung selbst bei verschwommenen Fotos zulassen.
Zwar sei diese Technologie derzeit noch nicht im finalen Stadium und wird dementsprechend auch vorerst nicht auf der offiziellen Seite zum Einsatz kommen, die Ergebnisse zeigen aber, wohin die Reise in einigen Monaten gehen könnte. Die verwendeten Merkmale beziehen sich vor allem auf Frisur, Figur, Kleidung und Körperhaltung. Yann LeCun, Leiter des Forschungslabors, berichtet, dass es viele Hinweise gibt, die genutzt werden können. Diese sollen sogar von hinten ausmachbar sein. Laut LeCun soll beispielsweise Mark Zuckerberg leicht identifiziert werden können, da er immer ein graues T-Shirt trage.
In bisherigen Tests haben die Forscher rund 40.000 öffentliche Fotos von der Seite Flickr entnommen, um die neue Technik auszuprobieren. In immerhin 83 Prozent der Fälle wurden die entsprechenden Personen richtig erkannt. In den USA setzt Facebook beispielsweise in der App Moments bereits heute auf Algorithmen, die Fotos ähnlicher Gesichter miteinander gruppiert. Hierzulande verwendet Facebook allerdings noch keine Gesichtserkennung.
Quelle: newscientist.com

Also da wäre ich wohl echt gespannt was für ein Hergang die Entwickler haben.