Klimaanlage ohne Kältemittel: Forscher der Uni Saarland kühlen mit 3D-gedrucktem Nickel-Titan
Auf der Hannover Messe 2026 zeigt die Universität des Saarlandes die "nächste Ausbaustufe der Elastokalorik": 3D-gedruckte Kühlmittelstrukturen aus Nickel-Titan sollen noch mehr Kühlfläche bieten - ganz ohne chemische Kältemittel, Öl oder Gas.
Auf den ersten Blick bezeichnet die Universität des Saarlandes selbst die Strukturen als stilvolle Deko-Objekte - tatsächlich handelt es sich hierbei aber um die nächste Entwicklungsstufe einer Technologie, die das Kühlen und Heizen grundlegend verändern könnte.
Gemeint sind glänzende, 3D-gedruckte Nickel-Titan-Strukturen mit komplexer Geometrie und poröser innerer Oberfläche. Die Saarbrücker Forscher nennen sie nicht weniger als "die nächste Ausbaustufe der Klimatechnologie Elastokalorik".
Kein Kältemittel, kein Gas
Das Grundprinzip dieser Elastokalorik ist schnell erklärt: Nickel-Titan besitzt ein Formgedächtnis und zwei Kristallphasen, die ineinander übergehen können.
"Die Legierung ist bei Raumtemperatur in einer Hochtemperaturphase. Durch Zug oder Druck zwingen wir sie mechanisch in die Niedertemperaturphase. Dabei wird Wärme abgegeben, das Material wird warm", erläutert Prof. Paul Motzki, der im Bereich smarte Materialsysteme für innovative Produktion an der Universität des Saarlandes arbeitet.
- Wird das Material anschließend entlastet, kehrt es in die Hochtemperaturphase zurück - und entzieht dabei der Umgebung Wärme; das Material wird also kalt.
- Strömt Luft oder Wasser an diesen Elementen vorbei, transportiert sie wiederum Wärme von einem Ort zum anderen.
Hierfür sind weder Kompressor noch chemische Kältemittel nötig; laut der Pressemitteilung ist die Klimatechnologie "so sauber wie der Strom, der sie antreibt".
3D-Druck für maximale Kühlfläche
Bislang konzentrierte sich das Saarbrücker Team auf Bündel aus haarfeinen Drähten und dünne Bleche aus Nickel-Titan. Der neue Ansatz mit der ebenfalls beteiligten 3D-Druck-Gruppe von Prof. Dirk Bähres zielt auf eine deutlich vergrößerte Kontaktfläche.
Je größer die Oberfläche, umso effizienter läuft der Wärmeübergang an das jeweilige Medium - Luft oder Wasser.
Die im 3D-Drucker gefertigten Strukturen sollen durch ihre poröse Innengeometrie sowohl innen als auch außen möglichst viel Fläche für den Kühl- und Heizeffekt bereitstellen. Außerdem besitzt Nickel-Titan integrierte Sensoreigenschaften: "Jede Verformung lässt sich einem konkreten Messwert des elektrischen Widerstands zuordnen", wie Motzki erklärt.
Neben der neuen Geometrieforschung treibt das Team die Alltagstauglichkeit der bestehenden Draht- und Blechsysteme voran. Ziel ist eine Lebensdauer von über einer Million Zyklen für Drahtbündel. Gleichzeitig werden die Bauteile so konstruiert, dass sie sich im Wartungsfall schnell und einfach austauschen lassen.

Aber Pellets unterliegen Preisschwankungen. Aber günstig ist es in der Vergangenheit immer gewesen.
Siehe auch beispielhafte Kritik hier:
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Edit: sorry für die Schreibfehler anfänglich
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Eigentlich hatte ich von Fiat die Tres im Auge aber die ist noch nicht verfügbar und ich möchte Ersatz.
Für [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] und Leute, die bisher mit Holz heizen, würde ich so was weitestgehend als okay ansehen, aber nicht Umsteiger:innen von fossilen Heizungen empfehlen. Definitiv lieber Klimasplitanlagen oder Wärmepumpen.
Aber Pellets unterliegen Preisschwankungen. Aber günstig ist es in der Vergangenheit immer gewesen.
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Sollte ich noch mal eine Heizung kaufen wird es kein Holz mehr werden. Habe ja ein niedrig Temperatur System und damit alle Optionen.
Was natürlich ein großes Plus ist, dass die Palletsheizung sehr wartungsfreundlich ist. Sprich das kann man ähnlich wie bei einem 2 Takter meiner Ape alles selber machen.