Brain-Computer-Interface: Erster Hirn-Chip vom Start-up des Valve-Chefs soll 2025 erscheinen
Starfish Neuroscience hat erste Details zu ihrem Brain-Computer-Interface-Chip veröffentlicht, der in diesem Jahr verfügbar sein soll. Das Start-up setzt auf ein batteriefreies System, das mehrere Hirnregionen gleichzeitig auslesen kann.
Die große Spielevertriebsplattform Steam und ihr Chef Gabe Newell sind unter PC-Enthusiasten sicherlich bekannt. Seit der Gründung im Jahr 1996 hat Valve immer wieder mit Innovationen überrascht - vom 3D-FPS-Urgestein Half-Life bis hin zum Linux-basierten Steam Deck. Weniger bekannt ist jedoch, dass Newell im Jahr 2022 das Unternehmen Starfish Neuroscience mitgegründet hat, das an einem Brain-Computer-Interface arbeitet. Nun gibt es erstmals Informationen zu diesem Chip zur Gehirnimplantation.
Starfish erster Chip als minimalinvasives, verteiltes neuronales Interface
Dabei soll das Gehirnimplantat von Starfish Neuroscience "Zugriff auf mehrere Hirnregionen gleichzeitig" haben und zu einer "neuen Klasse von minimalinvasiven, verteilten neuronalen Interfaces" gehören. Das Brain-Computer-Interface benötigt keine Batterie, sondern wird drahtlos mit Strom versorgt. Dies ist dank des niedrigen Strombedarfs von 1,1 Milliwatt während einer "regulären Aufzeichnung" möglich. Das Konkurrenzprodukt von Neuralink benötigt stattdessen ungefähr sechs Milliwatt, um einen Vergleich zu haben.
Die ebenfalls veröffentlichten technischen Spezifikationen des Brain-Computer-Interfaces von Starfish Neuroscience sprechen von einer Größe von nur 2 x 4 mm, 32 Elektrodenstellen und einer Herstellung im 55-nm-Prozess bei TSMC. Auch wenn die ersten Chips von Starfish Neuroscience bereits Ende 2025 auf den Markt kommen sollen, gibt das Unternehmen zu, dass es sich um eine "frühe Entwicklungsphase" handelt, und sucht nach Kooperationspartnern.
Zum Vergleich: Das Brain-Computer-Interface Neuralink N1 arbeitet mit 1.024 Elektroden an 64 Gehirnimplantaten und konnte laut Neuralink-CEO Elon Musk bereits bei drei Personen in Betrieb genommen werden. Allerdings sollen sich bei einem Patienten bereits Teile des Gehirnimplantats gelöst haben.
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Quelle: Starfish Neuroscience

Sprache ist sicher noch zu komplex, aber aller Anfang ist ja schwer.
Hier lässt sich KI auch sicherlich sinnvoll trainieren um die neuronalen Impulse richtig zu deuten und als Schnittstelle zu dienen.
Aus Spaß wird sich das natürlich niemand ins Hirn pflanzen, aber medizinisch geht da bestimmt einiges.