Ende von Windows 10 mit positivem Einfluss auf den PC-Markt [Bericht]
Marktanalysten zufolge wird das nahende Support-Ende von Windows 10 einen positiven Einfluss auf die Absatzzahlen von PCs haben. Bis Ende nächsten Jahres wird ein Anstieg in Höhe von acht Prozent erwartet.
Der 14. Oktober 2025 dürfte bei vielen Windows-10-Nutzern als "Doomsday" im Kalender stehen. Denn an diesem Tag stellt Microsoft die Unterstützung für das Betriebssystem ein, weitere Sicherheitsupdates gibt es nur noch im Rahmen des kostenpflichtigen "ESU-Programms". Für einige PC-Besitzer ist hierbei jedoch nicht ein einfacher Wechsel auf Windows 11 möglich, da ältere Rechner nicht zwangsläufig die Hardwareanforderungen wie TPM 2.0 erfüllen.
Wie das Marktforschungsunternehmen Canalys erklärt, dürften diese Umstände teilweise zu einem Wechsel auf einen neuen Rechner bewegen, die mit Windows 11 kompatibel oder gar als Copilot-Plus-Laptop deklariert sind. Diese Bewegung dürfte sogar so stark ausfallen, dass für das restliche Kalenderjahr ein Wachstum im Hinblick auf verkaufte PCs in Höhe von 5 Prozent erwartet wird. Insgesamt erwarten die Analysten rund 69 Millionen verkaufter Einheiten in diesem Jahr. Noch besser soll der PC-Markt in den darauffolgenden zwölf Monaten abschneiden: Hier ein Anstieg in Höhe von acht Prozent bevorstehen, was sich in 78 Millionen Einheiten äußert.
Quelle: Canalys
In den kommenden anderthalb Jahren soll der PC-Markt weiteres Wachstum aufgrund "starker kommerzieller Nachfrage" erleben.
Laut dem Canalys-Analysten Greg Davis deute der Anstieg an PC-Lieferungen in kleinen und mittleren Unternehmen darauf hin, dass "die erwartete Auffrischung im Zuge des Support-Endes von Windows 10 in vollem Gang" ist. Da auch von größeren Unternehmen erwartet wird, dass dieser Prozess angestoßen wird, seien die kurzfristigen Zukunftsaussichten des PC-Markts durchaus rosig.
Daneben stimmt das Timing auch mit der groß propagierten Ankunft der KI-PCs überein: "Neue Produkte und Benutzererfahrungen, die Verbraucher und Unternehmen sowohl im Windows- als auch im Apple-Ökosystem begeistern werden", seien auf dem Vormarsch. Mit einer ökologischen Sichtweise ist allerdings nicht alles Gold, was glänzt: Canalys selbst rechnete jüngst vor, dass das Support-Ende von Windows 10 rund 480.000 Tonnen an Elektroschrott produzieren wird.

Fühl Dich bitte nicht auf den Schlips getreten, wenn ich so frage, aber meinst Du, Du kannst die Qualität eines Unix beurteilen? Ich vermute, Du hast nicht annähernd so viele gesehen und damit gearbeitet wie ich.
Das ist bei mir in den rund 35 Jahren eine sehr lange Liste und ich habe damit nicht nur "rumgespielt", die wie meisten Heim User.
Von wegen Qualität. In einem Kundenprojekt hatte ich vor rund 5 Jahren mal wieder excessives Scripting gebraucht unter anderem auch den AWK.
Der Linux AWK (gawk) lieferte falsche Ergebnisse. Im Vergleich dazu liefert die gleiche GAWK version unter FreeBSD compiliert die richtigen Ergebnisse. Das ist für so ein Standard Tool unter Linux ein ziemlich armseliges Ergebnis.
Was mich in der Meinung bestärkt, dass Linux hier nicht die Qualität hat. Zugegebenermaßen nur ein Beispiel, aber ich finde schon ein ziemlich deutliches. Im BSD Team haben wirklich hochkarätige Leute mitgearbeitet. Anstatt sich darüber zu freuen, wurde damals aber auch das kritisiert. Obwohl, so ein Schwachsinn, das Team war für gute Leute immer offen und es gab so einige Talente, die wirklich Tolles geleistet haben.
Dann sage Du mir warum es immer noch an vielen kommerziellen Applikationen, gerade im Recording Bereich hapert.
Gut, das haben wir jetzt auch schon x-mal durch. Wenn die Qualität und Performance gut genug ist, dann zählen eben andere Parameter.
Und genau deswegen verteilt sich ein riesiger Anteil der Nutzer auf eine Handvoll Distros und es ist eigentlich komplett egal, wie viele es gibt.
Aber gut, wenn du Windows nutzen willst, weil Unix aus praktischen Gründen nicht geht, weil es zu wenig Support erhält und Linux aus Prinzip nicht geht, weil es deiner Meinung nach Schuld daran ist, dann mach das halt. Man sollte eigentlich meinen, dass es keinen Grund gäbe, sich über BSD oder Linux zu streiten. Mir geht es eigentlich nur darum, dass es keinen Hersteller gibt, der einen gängelt und das ist ja bei beiden nicht der Fall.
Gründe dafür habe ich in diesem und anderen Threads aufgeführt.
Es gibt bei >700 Distributionen immer noch genügend, auf die eine Masse User fallen.
Ferne kommt hinzu, dass sich know-how und die Aktivitäten zur Fehlerbehebung sowie auch Release Management, die Verwendung unterschiedlicher Versionen von Software zwischen 700 Teams aufteilen / divergieren und nicht jedes Team ist gleich gut aufgestellt.
Damit erreicht man auch nicht die Qualität als wenn über Jahre und Jahrzehnte sich alles darauf konzentriert, die kompletten Sources einer Release zu pflegen.
Wenn Du mit meinen Gründen nicht einverstanden bist, dann kannst Du gerne auch Vermutungen äußern.
Dann sage Du mir warum es immer noch an vielen kommerziellen Applikationen, gerade im Recording Bereich hapert.
Mir fällt noch ein Grund ein. Viele Firmen haben nicht die Resources, Linux mit allen seinen Vor- und Nachteilen supporten zu können. Es macht für manche Firmen keinen Sinn, sich an der Stelle zu verzetteln.
Ansonsten wäre Linux anhand der Nutzerzahlen sicherlich nicht uninteressant, aber an etwas wirds ja wohl liegen, warum man da nicht das lukrative Geschäft wittert .. die "low hanging fruits" ....
Deshalb zeige ich lieber die jetzige unzufriedenstellende Lage und die Versäumnisse der letzten >20 Jahre im Linux Bereich an, weswegen Linux immer noch zu unattraktiv für Firmen ist, anstatt mich in den absolut nichts nutzenden Chor der Claqueure einzureihen. Da gibt es schon genügend Leute, die einfach nur unreflektiert alles klasse finden.
Aber gut, wenn du Windows nutzen willst, weil Unix aus praktischen Gründen nicht geht, weil es zu wenig Support erhält und Linux aus Prinzip nicht geht, weil es deiner Meinung nach Schuld daran ist, dann mach das halt. Man sollte eigentlich meinen, dass es keinen Grund gäbe, sich über BSD oder Linux zu streiten. Mir geht es eigentlich nur darum, dass es keinen Hersteller gibt, der einen gängelt und das ist ja bei beiden nicht der Fall.