Nvidia-CEO Jensen Huang: "Ich habe früher Toiletten geputzt, und jetzt bin ich CEO eines Unternehmens"
"Ich mag es nicht, Leute aufzugeben", sagt Jensen Huang und verteidigt seine Strategie, Leute zu Höchstleistungen zu quälen. Huang habe Toiletten geputzt und sei jetzt CEO und einer der wohlhabendsten Menschen der Welt - man könne alles lernen.
Über die Arbeitsbedingungen bei Nvidia machte jüngst ein Bloomberg-Bericht die Runde; es ist nicht der erste Einblick in die Kultur des erfolgreichen Chip-Unternehmens, das seine Mitarbeiter mitunter sehr reich gemacht hat, aber so auch ganz neue Probleme bekommt. Darunter wurde auch erwähnt, dass Jensen Huang, CEO von Nvidia, Angestellte lieber "zu Höchstleistungen quälen" möchte, anstatt sie zu entlassen.
Der Ansatz ist in der Belegschaft laut Berichten umstritten, aber der Erfolg gibt Huang recht. Nvidia schafft so und durch Aktienpakete mit vier Jahre Haltedauer, dass der Personalverschleiß sehr gering ist - nur 2,7 Prozent der Mitarbeiter wechseln; vor der KI-Blase waren es 5,3 Prozent. Der Branchenschnitt liegt bei 17,7 Prozent.
Doch woher kommt die "anspruchsvolle" Haltung von Huang, wie sie Angestellte beschreiben? Die sagen auch, dass es schwierig ist, für ihn zu arbeiten. Doch genau das sieht Huang auch als integralen Bestandteil des Erfolges:
"Wenn man jemanden entlässt, sagen viele Leute: 'Es war nicht deine Schuld', oder 'Ich habe die falsche Entscheidung getroffen', oder 'Es gibt nur sehr wenige Arbeitsplätze'", erklärte Huang in einem Interview im Juni, als er nach seiner Zurückhaltung bei der Kündigung von Mitarbeitern gefragt wurde.
Ich habe früher Toiletten geputzt
Um seinen Glauben an die Förderung von Mitarbeitern zu verdeutlichen, erzählte Huang von seinen Erfahrungen als Hausmeister, bevor er CEO wurde. "Ich habe früher Toiletten geputzt, und jetzt bin ich CEO eines Unternehmens. Ich denke, man kann es lernen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass man das lernen kann", sagt er und wird noch einmal deutlich: "Und ich glaube, es gibt viele Dinge im Leben, die man lernen kann, man muss nur die Gelegenheit bekommen, sie zu lernen."
"Ich mag es nicht, Leute aufzugeben, weil ich glaube, dass sie sich verbessern können. Das ist zwar mit einem Augenzwinkern gemeint, aber die Leute wissen, dass ich sie lieber zu Höchstleistungen quäle", fügte er hinzu. Laut Huang "quälen Trainer, die wirklich an ihr Team glauben, sie zu Großem".
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Quelle: via International Business Times


Am ende sucht er auf diesem weg einen kloputzer der es aufgrund der perspektive für lau macht
Was vielen, auch hier im Forum sauer aufstößt, ist die zunehmende Hybris, die Jensen in der letzten Zeit in Interviews öffentlich zur Schau stellt: Nur er habe sein Unternehmen aufgebaut und er hat nicht nur Teller gewaschen wie alle Vorzeigeamerikaner, nein er hat sogar Klos geputzt, wahrscheinlich noch bei McDonalds! Wenn der einen Gang zurückschalten würde, dann wäre der Thread hier ziemlich leer. Prahlerei kann der dem Musk überlassen, dessen Messlatte reißen was das angeht höchstens noch Politiker.