Nvidia-Aktie schlägt um sich: Quartalszahlen und Produktion von Blackwell im Fokus
Nvidia hat die Quartalszahlen vorgelegt und die waren sehr gut sowie über den Erwartungen. Doch man befindet sich schon so weit außerhalb normaler Sphären, dass die Aktie volatil reagierte. Blackwell steht dabei im Fokus.
Nvidia hat unter viel öffentlichem Interesse seine Quartalszahlen vorgelegt und konnte die Erwartungen einmal mehr übertreffen. An der Börse war die Aktie aber dann doch erst einmal im Minus, nachdem sie vor den Quartalszahlen noch gut zugelegt hatte. Das hatte man bereits kommen sehen, wenn man sich die Options-Märkte anschaut und Traditionen schätzt, denn nach den Q3-Zahlen geht es für Nvidia historisch gesehen erst einmal runter.
Die Frage ist natürlich, woran die Reaktion liegen kann. Der nachbörslich starke Verkaufsdruck und volatile Handel dürften einerseits Gewinnmitnahmen gewesen sein, andererseits rückte die Aussage des Managements in den Fokus, dass Nvidia bei Blackwell zwar bis über beide Ohren ausgebucht sei, aber man mit Lieferengpässen rechnen müsse. Nvidia wird nach eigener Einschätzung die hohe Nachfrage speziell im Datacenter-Bereich nicht bedienen können. Wie sich das auf die Gaming-Produkte auswirken wird, die im ersten Quartal 2025 starten sollen, muss man wohl abwarten. Aber auch da ist zu vermuten, dass die Nachfrage trotz hoher Preise merklich sein wird.
Anleger werden sich freuen, denn die Aktie wurde schnell aufgelesen und für 2026 verspricht das Papier weiter gute Gewinne durch die Nachfrage; sollte es nicht überraschend zu Stornierungen kommen, werden auch die Quartalszahlen 2026 gut aussehen. Analysten rechnen erst im Jahr danach mit einer Sättigung. Einzig die angedrohten US-Zölle könnten noch die Party verhageln. Dabei kann die Diversifikation helfen: Nvidia-CEO Jensen Huang sagte, die Nachfrage nach Blackwell sei stark und komme "von vielen verschiedenen Seiten".
"Die Nachfrage nach Hopper und die Vorfreude auf Blackwell - in voller Produktion - sind unglaublich, da die Kunden Pre-Training, Post-Training und Inferenz skalieren", sagte er. Colette Kress, CFO von Nvidia, sagte, dass die Nachfrage nach Blackwell "voraussichtlich das Angebot für mehrere Quartale im Geschäftsjahr 2026 übersteigen wird".
Quelle: Nvidia

Egal, vielleicht habe ich es falsch gelesen, ohne Kaffeerausch.
bis über beide Ohren ausgebucht = noch höhere Preise = noch mehr Gewinn pro Einheit ( auch beim Gaming!)
TSMC kann ja gar nicht mehr dagegen bauen, so viel Rückstand an Bestellungen und Lieferungen haben die.
Das bedeutet dann aber auch nur noch die gleiche Zwangsfolge siehe oben.
Doppel-Wums Preissteigerung!
..Einzig die angedrohten US-Zölle könnten noch die Party verhageln. Dabei kann die Diversifikation helfen: Nvidia-CEO Jensen Huang sagte, die Nachfrage nach Blackwell sei stark und komme "von vielen verschiedenen Seiten".
Top, so kann es weiter gehen.
Noch eine Frage @PCGH-Threadersteller:
Wie kommt man auf die Idee wenn es um Nvidia geht, den Aktienkurs von Apple abzubilden???
VG,