Microsoft trotz Windows-Schwäche mit gutem Weihnachtsgeschäft: 3,9 Millionen Xbox One ausgeliefert
Microsoft bleibt trotz schwieriger Lage für Windows 8 wirtschaftlich auf der Erfolgsspur und kann ein gutes Weihnachtsgeschäft verbuchen. 3,9 Millionen Xbox One hat man ausgeliefert. Die Redmonder übertrafen sogar die Erwartungen der Analysten. Die CEO-Frage konnte Microsoft aber wieder nicht beantworten. Die Suche scheint also weiterzugehen.
Allen Unkenrufen zum Trotz hat Microsoft wirtschaftlich sehr erfolgreiche Zahlen im Weihnachtsgeschäft hingelegt: Für das zweite Finanzquartal 2014, welches am 31. Dezember 2013 endete, weist der Redmonder Konzern 24,5 Milliarden US-Dollar Umsatz aus (Vorjahr: 21,46 Milliarden US-Dollar, plus 14 Prozent). Der Gewinn von Microsoft beläuft sich auf 6,56 Milliarden US-Dollar (Vorjahr: 6,38 Milliarden US-Dollar, plus 2,8 Prozent). Die Analysten rechneten mit schlechteren Werten.
Am meisten Spaß machten Microsoft die Bereiche Devices und Consumer (Xbox, Office, Surface) sowie Serversoftware und Cloud. Bei Devices und Consumer konnte der Umsatz um 13 Prozent auf 11,91 Milliarden US-Dollar gesteigert werden. Insgesamt wurden 7,4 Millionen Xbox-Konsolen an den Handel geliefert – 3,9 Millionen Xbox One und 3,5 Millionen Xbox 360. Im Cloud-Bereich konnte Microsoft den Umsatz um über 100 Prozent steigern. Zufrieden ist man auch mit Surface, das den Umsatz verdoppeln konnte. Windows leidet etwas unter dem schwachen Absatzmarkt für PCs. Das OEM-Geschäft mit Windows sank um 3 Prozent.
Keine Neuerungen gab es in der anhaltenden CEO-Frage bei Microsoft. Man ging davon aus, dass die Redmonder mit den Finanzergebnissen erste Informationen aus der Hand geben, doch diese Vermutung war falsch. Bill Gates sagte vor kurzem, dass man sich Zeit lassen werde, bis der perfekte Kandidat gefunden ist. Derweil würde Steve Ballmer, der seinen Ausstieg letztes Jahr ankündigte, einen guten Job machen und die Suche bewege sich in genau der richtigen Geschwindigkeit. Gates selbst ist wieder verstärkt im Unternehmen engagiert, will das aber nicht als große Rückkehr gesehen wissen. Er helfe gerne im Aufsichtsrat aus, halbtags. Seine Hauptaufgabe bleibe aber die Stiftung, die er mit seiner Frau betreibt. Dass er selber noch einmal mit 58 Jahren CEO seines eigenen Unternehmens wird, schließt er komplett aus. Eine zweite Apple-Legende wird es also nicht geben. Dort kehrte Steve Jobs einst zurück und machte aus einem maroden Computerhersteller eines der wichtigsten Unternehmen weltweit.

Ist mir auch als Kunde sehr wichtig, wer kauft denn gerne von Loosern? Deswegen ist die One besser, Cloud Power pur!
Zu tief ins Glas geguckt?
Bis auf das mit Windows. Abgesehen davon, dass Metro wohl nicht jeden Geschmack trifft, bietet Win8 vielen vermutlich einfach zu wenig neues&tolles um umzusteigen. Und die PC Neuverkäufe sind wie du richtig gesagt hast nicht unbedingt toll.
Nokia gehört ihnen seit 2013. Das erste iPhone kam 2007 raus.
--> 6 Jahre gepennt bei der eigenen Hardware.
Windows Mobile kam 2010 raus, Windows Phone 2011.
--> 3 bzw. 4 Jahre gepennt beim OS.
naja nicht weltbewegendes, auch wenn es heiß MS leide unter der Verringerung von PC Verkäufen, ist einfach zu allgemein.Das Kerngeschäft liegt grade bei PCs, bei den Unternehmen und da muss sich MS die nächsten Jahre keine Sorgen machen. Auch bei der Software kann ihnen nicht viel passieren grade beim BS. Die Konsolen bringen ihnen gewinne sogar die XBox 360 im gegensatzt zur PS3 von Sony.
Auch verpasst(e) MS es nicht auf den Mobilen markt mit aufzuspringen... Surface, Windows Tablets, Nokia...
@Bevier:
Windows ist Teil des Kerngeschäftes von MS.
Aber es gibt Überlegungen bei MS die Konsolensparte auszulagern. ^^