Meta: Facebook-Mutter macht Gewinn, aber verbrennt Milliarden mit dem Metaverse und Virtualy Reality
Der Facebook-Mutterkonzern Meta hat im abgelaufenen Quartal einen Umsatz von 28,7 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet und damit einen Jahresüberschuss von 5,7 Milliarden US-Dollar erzielt. Damit ist Meta deutlich besser durch die letzten drei Monate gekommen, als zuvor von Analysten erwartet wurde. Metaverse und VR verbrennen aber Milliarden.
Die Aktie des Facebook-Mutterkonzerns Meta legte nach der offiziellen Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen umgehend um zehn Prozent zu und notiert derzeitig bei exakt 240 US-Dollar, denn die Prognosen der Analysten wurden übertroffen. Wie das Unternehmen bekannt gegeben hat, konnte es im vorangegangenen Quartal einen Umsatz von rund 28,7 Milliarden US-Dollar erwirtschaften. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein zuvor nicht eingepreistes Plus von 2,64 Prozent.
Meta macht Gewinn und verbrennt Milliarden mit VR
Während sich die elementaren Daten im Quartalsbericht, wie die Netto-Rendite von 19,93 Prozent, und der erwirtschaftete Jahresüberschuss von 5,7 Milliarden US-Dollar, insbesondere im aktuellen Marktumfeld, sehr positiv lesen, verbrennen Meta und sein Tochterunternehmen Facebook nach wie vor mehrere Milliarden mit dem Metaverse und dessen zugrunde liegender Technologie auf Basis von Virtual Reality. Und so musste Meta im Geschäftsbereich "Reality Labs" einmal mehr einen Verlust in Milliardenhöhe notieren. Im abgelaufenen Quartal belief sich das Defizit auf erhebliche 3,99 Milliarden US-Dollar. VR frisst Metas Gewinne auf.
Facebook ist wieder im Aufwind
Meta-CEO Mark Zuckerberg äußerte sich am Rande der Bekanntmachung zufrieden mit den Quartalsergebnissen und sichtlich gut gelaunt, wozu unter anderem auch der Aufwärtstrend von Facebook wird beigetragen haben. Das soziale Netzwerk hatte im vergangenen Quartal einen Zuwachs von fünf Prozent, auf nun 3,8 Milliarden Nutzer, verzeichnen können. Und auch im traditionellen Anzeigengeschäft verbuchte der Konzern ein deutliches Plus von 26 Prozent mehr Anzeigen als im Q1/2022.
Dies war ein gutes Quartal, und wir sehen eine wachsende Dynamik bei unseren Produkten und unserem Geschäft.
Mark Zuckerberg, Meta-CEO
Metas Metaverse muss liefern
Ob sich Meta aber allein mit seinen Zugpferden Social Media und Advertising den experimentellen Konzernbereich "Reality Labs" und dessen Milliardenverluste wird leisten können, wird die Zukunft zeigen müssen. Die neuen virtuellen Welten des Metaversums ("Metaverse") müssen zweifellos über kurz oder lang ebenfalls Rentabilität vorweisen. Doch VR ist wie im Gaming-Bereich auch hier nur Nebenschauplatz und außerdem noch ein äußerst defizitärer.
| Q1/2023 | Jahresvergleich | |
|---|---|---|
| Umsatz | 28,64 Milliarden USD | + 2,64 Prozent |
| Jahresüberschuss | 5,71 Milliarden USD | - 23,52 Prozent |
| Verwässerter Gewinn pro Aktie | 2,2 USD | - 19,12 Prozent |
| Nettoumsatzrendite | 19,93 Prozent | - 25,5 Prozent |
| Betriebsergebnis | 7,23 Milliarden USD | - 15,22 Prozent |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands | - 3,18 Milliarden USD | - 110,05 Prozent |
| Umsatzkosten | 6,11 Milliarden USD | - 1,72 Prozent |
Auch beim Gewinn pro Aktie konnte Meta die Erwartungen weit übertreffen. Analysten hatten einen Eps ("Earnings per share") von 1,95 US-Dollar erwartet, dieser fiel mit schlussendlich 2,54 US-Dollar aber rund 31 Prozent höher aus.
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Facebook braucht man zum glück nicht mehr.
Das Metaverse ist aber im Moment wirklich eine Lachnummer und mehr träumchen als Praxistauglich.
Da muss das Gewicht der VR Headsets noch deutlich sinken damit man Lust hat Stundenlang im VR zu bleiben.
einfahren und Pleite gehen, von mir gab´s jedenfalls nicht 1 cent...