Übernahme: Media Markt und Saturn sollen chinesisch werden
Die deutsche Elektronikhandelsketten Media Markt und Saturn könnten schon bald einen chinesischen Eigentümer haben, wie die Ceconomy AG, aktueller Eigentümer der MediaMarktSaturn-Gruppe, bestätigt hat.
Die bekannte deutsche Elektronikhandelsketten Media Markt und Saturn könnten schon bald einen chinesischen Eigentümer haben. Wie die Ceconomy AG, aktueller Eigentümer der MediaMarktSaturn Retail Group GmbH, mit Sitz in Düsseldorf, bereits offiziell bestätigt hat, befindet sich das Unternehmen gegenwärtig in fortgeschrittenen Verhandlungen mit dem chinesischen Online-Riesen JD.com. Das 1998 in Peking gegründete chinesische Internetunternehmen beabsichtigt, die Ceconomy AG zu übernehmen, wie das Online-Portal T-Online jetzt zuerst berichten konnte.
JD.com ziehe dabei in Erwägung, Anteilseignern der Ceconomy AG je 4,60 Euro für ihre Stammaktien zu bieten. Die Ceconomy-Aktie notierte am Nachmittag bei einem Kurs von 4,29 Euro. Eine bindende Vereinbarung sei aber bislang nicht unterzeichnet worden, hieß es weiter. Die Ceconomy AG ist ein börsennotierter Handelskonzern mit Sitz in Düsseldorf, dessen Historie auf den Metro-Konzern zurückgeht und der jetzt in chinesische Hand wechseln könnte. Gerüchte um ein Übernahme aus China halten sich bereits länger in den Schlagzeilen, jetzt wird es aber offensichtlich ernst.
Während sich etwa 36,3 Prozent der Ceconomy-Aktien im Streubesitz befinden, ist Kellerhals, die Gründerfamilie von Media Markt und Saturn, mit rund 30 Prozent der Stammaktien der größte Anteilseigner der Ceconomy AG. Vom Convergenta, einem Finanzvehikel, welches die Gründerfamilie vertritt, war laut T-Online bislang keine Stellungnahme zu erhalten. Die kleineren Anteilseigner Meridian, Beisheim und Freenet wollten sich nicht zu den Gesprächen äußern, heißt es weiter.
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Quelle: T-Online

Ne, USA ist für fast alles zu teuer, was deren Hauptproblem ja auch ist. Schau dir die Lebenshaltungskosten an, da kannst du ohne riesen Löhne nicht mehr überleben.
Ich bin in ner Firma, die Standorte in China, Europa und USA hat. Die Kollegen in USA sind fast alle gefeuert, weil Produktivität, Qualität und Lohnkosten garnicht mehr miteinander vereinbar waren. Und in den "billigen" nordamerikanischen Standorten (Mexiko) ist die Qualität so mies, dass sich das Zeugs kaum verkaufen lässt.
Aber mal weg von meinen eigenen Eindrücken, schau mal z.B. zur Luftfahrt, Boeing. Selbes Szenario, Produktionskosten in USA mittlerweile viel zu teuer, teils auch, weil Belegschaft zu seniorig (überaltert), das führt zu noch höheren Lohnkosten, weil sie alle ihre Senior-X Titel haben, aber die Leute gleichzeitig nicht mehr ganz so produktiv sind. Also muss die Firma brutalst Sparen, was z.B. zum Outsourcing der Spirit Aerosystems geführt hat. Jetzt produzieren die aber so mies, dass die Flugzeuge in der Luft auseinanderfallen (übertrieben formuliert). Nun will Boeing diese Firma wieder aufkaufen, damit die Qualität unter Kontrolle gebracht werden kann - aber das machts doch nochmal teurer.
Also in der aktuellen Wirtschaft sehe ich für Produktion in USA ganz schwarz. Da gibts jetzt für die Hochlohnländer in Europa viel zu lernen, wobei es da keine einfache Lösungen (wie gerne hier danach geschriehen wird) gibt.
Wenn man also sagt, dass Trump die Zölle will, um Geld in die Staatskasse zu bringen, dann ist das für mich plausibel. Aber wer glaubt, dass damit Produktion zurück in die USA geht, der träumt. Ist das iPhone mit angenommenen Horroverkaufspreise von bis zu 3.000 $ doch ein gutes Beispiel, was es kosten würde, sowas in USA zu produzieren, mit von dortiger Bevölkerung erwarteten Löhnen, Material- und Energiekosten.
Aber das war jetzt n längerer eher OT-Exkurs.
Wenn du jetzt also forderst, dass so Elektronik-Konsum-Günstig-Zeugs in Deutschland produziert werden soll, dann willst du aber am Ende entweder diese niedrige Qualität/Performance (siehe Gigaset Smartphone) nicht haben oder den hohen Preis (siehe Leica Kameras, wobei bereits teils in Portugal produziert) vermutlich nicht bezahlen. Für mich gibts auch hier keine einfachen Lösungen, welche man schnell in nem kurzen Forenpost so postulieren könnte.
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Die USA sind ja gerade ein großes Experiment, ob sich heute wieder Produktion von billigsten Konsumgüter in ein Höchstlohnland zurückholen lässt, Ausgang bislang ungewiss.
Und falls du die Kommentare vieler anderer gelesen hast, wird bemängelt,dass einigen das Zeug vom MM zu teuer ist.
Aber was rede ich hier, diese Newsposts ziehen undurchdachte Kommentare an, wie das Licht die Fliegen.
(fals ich Dein Kommentar falsch verstanden habe)
Computer Komponenten wie z.B. CPUs sind ja keine billigsten Konsumgüter.
In wie weit USA ein Höchstlohnland ist kann ich nicht sagen aber DLand ist es devinitiv NICHT.
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Was nützt mir / DLand wenn MM "deutsch" bleibt aber alles im Ausland (oder min. nicht in der EU)
hergestellt wird.
Mit beiden Dinge im Hinterkopf wüste ich KEINEN Grund warum ich nun für USA-CPUs mehr zahlen soll.
Für mich gehören sie daher nicht zur Grundversorgung, natürlich möchte ich aber trotzdem nicht das sie verschwinden, weil es einfach bequem ist, eine Option vor Ort zu haben.