Intel: Verkauf des NAND- und SSD-Geschäfts an SK Hynix
Der Chiphersteller Intel hat kürzlich verkündet, dass er sein NAND- und SSD-Geschäft inklusive der NAND-Speicher-Produktionsstätte in Dalian, China, an SK Hynix aus Südkorea für insgesamt neun Milliarden US-Dollar verkaufen wird. Final soll das Geschäft mit SK Hynix im März 2025 abgeschlossen werden.
Kurz vor Jahresende bestätigt Intel seinen Deal mit Halbleiterhersteller SK Hynix. Der Chipriese verkündete am 29. Dezember, dass er sein NAND- und SSD-Geschäft an die Südkoreaner für sieben Milliarden US-Dollar verkauft. Dies schließt den Transfer von geistigem Eigentum, welches mit NAND-SSDs in Verbindung steht, sowie die Angestellten mit ein. Obendrauf kommt die Fabrik für die Herstellung von NAND-Speichern im chinesischen Dalian. Bekannt ist dieser Deal bereits seit Oktober 2020.
Abschluss des Deals in 2025 - SSD-Geschäft künftig bei Solidigm
Intel wird vorerst weiter NAND-Wafer in der Fabrik in Dalian herstellen und bestimmte IPs mit Bezug auf die Herstellung und das Design von NAND-Flash-Wafern beibehalten, bis das Geschäft vollumfänglich abgeschlossen ist. Dies soll im März 2025 oder später über die Bühne gehen, wenn SK Hynix die verbliebenen NAND-Geschäftsvermögenswerte von Intel erworben hat. Darin eingeschlossenen sind die IPs von NAND-Flash-Wafern, Mitarbeiter in der Forschung und Entwicklung sowie die Belegschaft der Fabrik in Dalian. Dabei sollen zusätzlich zwei Milliarden US-Dollar für Intel herausspringen.
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Das übernommene SSD-Geschäft wird schließlich in die neu gegründete Tochtergesellschaft von SK Hynix, "Solidigm", übergehen. Laut Intel soll dieser Name ein neues "Paradigma im Solid-State-Speicher" darstellen. CEO von Solidigm, welches seinen Hauptsitz in San Jose, Kalifornien, hat, soll Robert B. Crooke werden, der zuvor Senior Vice President und General Manager von Intels Non-Volatile Memory Solutions Group war. Den Erlös aus dem Geschäft mit SK Hynix möchte Intel investieren, um führende Produkte bereitzustellen und seine langfristigen Wachstumsprioritäten voranzutreiben.
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Quelle: Intel
