Intel im Q3 2015: PC-Markt sinkt weiter um über 10 Prozent
Intel hat seine Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2015 veröffentlicht, die erneut unter dem Vorjahresniveau liegen. Die Client Computing Group schwächelt dabei weiterhin, die darin enthaltene Tablet-Sparte bricht sogar um fast 40 Prozent ein. Am Ende bleibt ein Plus von gut 3 Milliarden US-Dollar stehen.
Nachdem Intel im ersten Quartal schon seine Umsatzprognosen wegen des schwächelnden PC-Marktes nach unten korrigieren musste und auch im zweiten Quartal hinter den Erwartungen verweilte, bleiben die Zahlen im dritten Quartal hinter jenen des Vorjahreszeitraums zurück. Insgesamt 14,465 Milliarden US-Dollar bei einem Gewinn von 3,109 Mrd. USD konnte Intel in den vergangenen drei Monaten umsetzen. Im Q3/2014 lagen Umsatz und Gewinn noch bei 14,554 Mrd. beziehungsweise 3,317 Mrd. USD. Verglichen mit Anfang 2015 konnte sich Intel mit der Vorstellung der Skylake-Generation und der US-amerikanische Holiday-Season traditionell verbessern.
Weiterhin am Schwächeln ist die Client Computing Group, innerhalb sich der Desktop-, Notebook- und seit einiger Zeit auch der Tablet-Markt versteckt. Desktop-Prozessoren wurden im dritten Quartal 2015 um 14 Prozent weniger abgesetzt als im Q3/2014, Notebook-CPUs um 15 Prozent weniger und Tablet-Ableger um sehr hohe 39 Prozent weniger – die ohnehin unrentable Ultra-Mobile-Sparte erleidet dadurch einen weiteren schweren Schlag. Die gesamte Client Computing Group setzte 8,506 Mrd. USD bei einem Gewinn von 2,433 Mrd. USD um (Q3/2014: 9,191/3,053 Mrd.). Teilweise wird der niedrigere Umsatz durch höhere Margen ausgeglichen, teilweise auch durch die weiter wachsende Data Center Group.
Mit den Enterprise-Produkten aus der Data Center Group konnte Intel 4,14 Mrd. statt 3,7 Mrd. USD umsetzen, der Gewinn lag so bei 2,17 Mrd. statt 1,946 Mrd. USD. Ebenfalls mit einem Plus steht die Gruppe Internet of Things sowie jene für die Software da, die für einen Gewinn von 151 beziehungsweise 102 Mio. USD bei Umsätzen von 581 Mio. respektive 556 Mio. USD sorgen.
Für das vierte Quartal 2015 erwartet Intel einen Umsatz von 14,8 Mrd. USD plus/minus 500 Mio. Die durchschnittliche Marge soll bei etwa 62 Prozent verweilen. Für Forschung und Entwicklung sowie Übernahmen setzt Intel ein Budget von 5 Milliarden US-Dollar an.
Quelle: Intel (Pressemitteilung)

Wer weiss was da noch so alles mitläuft aufm PC ... irgendwelche NSA-Software oder untergejubelte Simulationen oder Folding im Hintergrund auf unsere Kosten
Wundert mich nicht, es gibt seit Jahren nur noch Schrott Hardware
Inwiefern ist die Battlefield-Reihe schlecht portiert? Nur weil die CPU etwas gefordert wird?