Intel im Q2 2015: Der Desktop schwächelt
Intel hat vergangene Nacht seine jüngsten Geschäftszahlen bekanntgegeben. Die liegen über den Erwartungen, wobei vor allem das Server-Segment für positive Zahlen sorgt. Die PC-, Notebook- und Tablet-Sparte schwächelt mit einem Minus von 14 Prozent gegenüber Q2/2014 weiter. Im Earnings-Call gibt CEO Brian M. Krzanich einige interessante Details, die wir in einem separaten Artikel behandeln werden.
Nachdem Intels Geschäftszahlen im ersten Quartal 2015 aufgrund des unerwartet geringen Interesses im OEM-Markt schlecht ausfielen, rappelte sich der Chipriese in den vergangenen drei Monaten wieder auf. Der Umsatz stieg zwar nur um drei Prozent von rund 12,8 auf 13,2 Milliarden US-Dollar, der Gewinn konnte dafür aber um 36 Prozent auf 2,7 Mrd. USD gesteigert werden. Verglichen mit dem zweiten Quartal 2014 sinken Umsatz und Gewinn leicht ausgehend von 13,8 beziehungsweise 2,8 Mrd. USD.
Das rettende Netz stellt die Data Center Group dar, unter der Intel seine Server-Produkte zusammenfasst. Im Vergleich zum Vorquartal legt die um 5 Prozent, gegenüber dem Vorjahr um 10 Prozent auf jetzt 3,9 Mrd. USD zu. Der Gewinn beläuft sich auf etwa 1,84 Mrd. USD, womit die schwächelnde Client Computing Group ausgeglichen wird.
Quelle: PC Games Hardware
Intel Geschäftszahlen: Q2/2015 dank Server über den Erwartungen (1)
Unter der fasst Intel seit einiger Zeit die Sparten für Desktop (Retail, OEM) und Mobile (Notebooks, Tablets, Smartphones) zusammen, das verlustträchtige Ultra-Mobile-Geschäft soll damit versteckt werden. Die CCG setzt 7,5 Mrd. USD um, was einem Minus von 14 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2014 entspricht. Laut den Kollegen von Golem habe Intel im ersten Halbjahr 2015 rund ein Fünftel weniger Desktop-CPUs an den Mann hat als noch im Vorjahreszeitraum. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Haswell war ungewöhnlich lang auf dem Markt, Broadwell schenkt Intel mit nur zwei Modellen wenig Beachtung.
Für das dritte Quartal 2015 erwartet Intel einen Umsatz von 14,3 Mrd. USD (plus/minus 500 Mio.). Vor allem die Markteinführung von Skylake inklusive Sockel 1151 und die Veröffentlichung von Windows 10 sollen dann einen Umsatzschub geben. Für Forschung, Entwicklung und Übernahmen sollen übrigens knapp 5 Milliarden US-Dollar investiert werden.
Quelle: Intel (Pressemitteilung)


Ja, Intel hat die besten CPU's, aber Besitzer eines 2600K sehen doch keinen richtigen Grund, die CPU zu wechseln. Nur in wenigen Spielen hat man durch ne modernere CPU nen Vorteil und diesen Vorteil kann man durch Übertaktung noch deutlich reduzieren. Intel entwickelt mindestens am Gamerkunden vorbei. Keiner von uns braucht die Grafikeinheit bei den i7-Cpus, die sind unnötiger Ballast. Weg damit, die CPU günstiger anbieten und mal wieder versuchen, ein wirkliches Leistungsplus zu erzielen. Zudem ärgert es mich, dass Skylake wiedermal nur 4 Kerne hat, die eine nicht wirklich nennenswerte Mehrleistung in Spielen erbringen...
Man merkt einfach, dass Intel absolut keine Notwendigkeit besitzt, überhaupt neue Produkte zu entwickeln... Wird Zeit, dass AMD mal wieder was in die Waagschale wirft. Seit der 2. Generation des i7 gab es ímmer nur ein minimales Leistungswachstum.
bezüglich igp, du siehst das ganze nur aus dem blickwinkel eines spielers, was aber am gesamtmarkt von intel nicht der größte patzen ist, intel ist der größte gpu hersteller und bei den ipg's bei der leistung auch die nr1, intel hat das selbe recht igp's zu nutzen wie amd, und dort meckert niemand darüber, igp's in i7 verkaufen sich auch gut weil viele nur die prozessor leistung benötigen aber keine grafikkate wollen bzw benötigen, man muss also über den kleinen spieler tellerrand sehen um begreifen zu können warum intel das so macht
Natürlich schwächelt der Desktop.
Warum sollte ich meine Sandy Bridge CPU ersetzen?
Alles läuft flüssig und ausreichend schnell.
So wie ich werden sehr viele Denken.
Es gibt diverse Tabellen und Auswertungen zum Thema Energieeffizienz und vielleicht noch einfacher - schau dir die Roadmap von Nvidia an - dort ist gerade das angesprochene Thema Energieeffizienz ausgewiesen - und da sieht Kepler mittlerweile extrem schlecht aus.
Vielleicht anders erklärt (und bewusst übertrieben).
Wenn eine GTX 680 100 FPS im Spiel X liefert und eine GTX 980 200 FPS dafür aber 50 Watt mehr verbrät, dann ist diese immer noch 50% effizienter.
Wer gerne eine Karte hat die eben NICHT das Netzteil zum glühen bringt war bei der 600'er Reihe selbst beim Top-Model halt in SUper Fahrwasser , seither ist der Verbrauch eher wieder gestiegen (Die Effiziens auch , aber die war nicht Kernthema)
mag sein. ich habe aber den ist zustand der 680 von damals mit dem ist zustand der heutigen karten verglichen. die gtx680 hat damals bei 100% leistung in spielen maximal 175watt verbraucht die 980ti verbraucht 240watt maximal. deine rechnungen stimmt ohne frage und dennoch schaft nvidia nicht das was sie damals geschaft haben. 100% leistung bei minimalen verbrauch. ich habe mich vielleicht ein wenig ungeschickt ausgedrückt zugegeben.