PC-Markt: Erster Zuwachs seit dem Jahr 2011 durch Ende von Windows 7

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PC-Markt: Erster Zuwachs seit dem Jahr 2011 durch Ende von Windows 7 (1)
Quelle: MEV

Laut verschiedenen Marktforschern hat der PC-Markt im Jahr 2019 erstmals wieder einen Zuwachs verzeichnen können. Das letzte Wachstum datiert aus dem Jahr 2011. Für dieses Jahr sind die Marktforscher optimistisch.

Seit gestern ist es offiziell, das Ende von Windows 7. Im Jahr 2009 erblickte das Betriebssystem das Licht der Welt und war lange Zeit das meistgenutzte PC-Betriebssystem, ehe es im Jahr 2018 von Windows 10 vom Thron abgelöst wurde. Der weltweite PC-Markt hat nicht nur das Ende des Supports für Windows 7 hingenommen, er wurde sogar beflügelt. Laut Marktforschern konnte der Markt für Desktop-PCs, Notebooks und 2-in-1-PCs erstmals seit dem Jahr 2011 wieder ein Wachstum aufweisen. Vor allem das Ende des Supports von Windows 7 soll dazu geführt haben, dass sich der ein oder andere Nutzer einen neuen Rechner zugelegt hat.

PC-Markt wächst wieder, hat aber eine andere Stellung bei Konsumenten als im Jahr 2009

Geht es nach den IT-Marktforscher Gartner, soll sich der Trend zum Wachstum des PC-Marktes in den nächsten Monaten noch verstärken, da gerade in Asien noch viele Firmenkunden auf Windows 10 umsteigen müssen. Wenn man allerdings einen Zeitraum von 12 bis 18 Monaten ansieht, müssten sich die Hardwarepartner aber auf eine auslaufende Upgrade-Welle einstellen, so Ryan Reith von der Analysefirma IDC. Im abgelaufenen Jahr sollen die PC-Verkäufe um 2,7 Prozent auf 266,7 Millionen Geräte gestiegen sein. Der Konkurrent Gartner hingegen spricht nur von 0,6 Prozent Wachstum und 261 Millionen verkaufter neuer PCs und Notebooks. Allerdings sind die betrachteten Gerätekategorien bei beiden Firmen unterschiedlich.

Einig sind sich beide Marktanalyse-Firmen jedoch darin, wer die dominierenden PC-Hersteller sind. Auf Platz eins steht der chinesische Hersteller Lenovo mit 24 Prozent Marktanteil. Zu diesem Hersteller zählen unter anderem Medion sowie Fujitsu, die ein Joint-Venture betreiben. Platz zwei geht an den amerikanischen Hersteller HP, gefolgt von Dell. Auf Lenovo, HP und Dell entfallen mehr als 65 Prozent des Marktes und konnten so ihren Marktanteil im Vergleich zum Jahr 2018 um zwei Prozent ausbauen. Apple hingegen hat 2,2 Prozent weniger neue Macs und Macbooks verkauft als noch im Jahr 2018, bleibt aber dennoch auf Platz vier im PC-Markt. Dahinter kommt Asus und Acer mit jeweils knapp sechs Prozent Marktanteil. Im Vergleich zu Smartphones jedoch sind etwas mehr als 260 Millionen neuer Geräte eine kleine Nische. Pro Kalenderjahr werden gut 1,4 Milliarden neuer Smartphones weltweit verkauft. Diese Verkaufszahlen für mobile Telefone konnte man sich wohl im Jahr 2009 noch nicht vorstellen.

Ebenfalls lesenswert: Windows 7 wird zu Grabe getragen - Ein Rückblick und was jetzt zu tun ist

Fakten zum PC-Markt im Jahr 2019:

  • Wie Marktanalysten von IDC und Gartner berichten, wurden erstmals seit dem Jahr 2011 wieder mehr neue Computer verkauft. Das Wachstum des PC-Marktes schreibt man vor allem dem Supportende von Windows 7 zu, dass wohl viele Leute zum Neukauf von Hardware angeregt habe.
  • Je nach betrachteter Gerätekategorie wurden 261 beziehungsweise 266,7 Millionen neue PCs im Jahr 2019 weltweit verkauft.
  • Mit gut 24 Prozent Marktanteil kommen die meisten neuen PCs von Lenovo. Auf Platz zwei folgt HP, dann Dell.
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Quelle: Gartner, IDC

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Terracresta BIOS-Overclocker(in)
        Naja, ich würde mir nun nicht unbedingt nen neuen PC holen, nur weil bei Win7 die Updates auslaufen. Win 10 ist recht gut dabei, die Treiber älterer Hardware zu installieren und hat gefühlt mehr Probleme mit neuster. Abseits Gaming und Produktivsystemen, welche über Office hinaus gehen, reicht Hardware heutzutage wesentlich länger. Auch darum gibt es sicher nicht mehr so ein Wachstum wie früher. Zudem Marktsättigung, da es heutzutage wohl kaum noch jemanden ohne PC, Tablet und/oder Smartphone gibt.

        Wäre interessant zu wissen, was sich Käufer denken, die plötzlich neue Hardware anschaffen, da sie noch kein Win10 haben. "Unsere PCs sind 10+ Jahre alt und eigentlich könnten wir den Umstieg auf Win10 gleich nutzen, um mal die Hardwareausstattung auf Vordermann zu bringen." (letztes Jahr erst einige Core 2 Duo/Quad-Kisten von 2008 an der Uni ausgetauscht) oder gibt auch auch viele Privatanwender, welche nicht wissen, dass man Betriebssysteme auf PCs und Laptops neu installieren kann bzw. das auch mit Win10 auf älterer Hardware geht? Wundern würde mich letzteres auch nicht.
      • Von Terracresta BIOS-Overclocker(in)
        Naja, ich würde mir nun nicht unbedingt nen neuen PC holen, nur weil bei Win7 die Updates auslaufen. Win 10 ist recht gut dabei, die Treiber älterer Hardware zu installieren und hat gefühlt mehr Probleme mit neuster. Abseits Gaming und Produktivsystemen, welche über Office hinaus gehen, reicht Hardware heutzutage wesentlich länger. Auch darum gibt es sicher nicht mehr so ein Wachstum wie früher. Zudem Marktsättigung, da es heutzutage wohl kaum noch jemanden ohne PC, Tablet und/oder Smartphone gibt.

        Wäre interessant zu wissen, was sich Käufer denken, die plötzlich neue Hardware anschaffen, da sie noch kein Win10 haben. "Unsere PCs sind 10+ Jahre alt und eigentlich könnten wir den Umstieg auf Win10 gleich nutzen, um mal die Hardwareausstattung auf Vordermann zu bringen." (letztes Jahr erst einige Core 2 Duo/Quad-Kisten von 2008 an der Uni ausgetauscht) oder gibt auch auch viele Privatanwender, welche nicht wissen, dass man Betriebssysteme auf PCs und Laptops neu installieren kann bzw. das auch mit Win10 auf älterer Hardware geht? Wundern würde mich letzteres auch nicht.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von plusminus
        Sehr grandios von Amd die mit dem weit überlegenen 7nm Prozess des brandneuen 3000er , in Games immer noch nicht die schnellste CPU haben , und bei Anwendungen nur durch massiv mehr Kerne Intel,s alte Cores in 14 nm Fertigung wirklich schlagen
        Die schlagen die Intels in Anwendungen auch bei gleicher Kernzahl.
      • Von plusminus BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Rotkaeppchen
        Das liegt ganz sicher nicht an WIN 7, sondern an den grandiosen AMD CPUs, mit denen Aufrüsten wieder Sinn hat,
        Sehr grandios von Amd die mit dem weit überlegenen 7nm Prozess des brandneuen 3000er , in Games immer noch nicht die schnellste CPU haben , und bei Anwendungen nur durch massiv mehr Kerne Intel,s alte Cores in 14 nm Fertigung wirklich schlagen

        Und klar macht man den Firmen und Privatkunden mit Cyberversicherungen , und deren Forderungen nach dem neuesten und somit angeblich Sichersten W10 Feuer unterm Ar....

        Das dem nicht so ist zeigt der Link

        Sicherheitsluecke in Windows: System dringend updaten - PC Magazin

        Habe selbst sogar noch ein entsprechend konfiguriertes XP im Netz laufen und seit weit über 10 Jahren noch kein Problem damit gehabt , was zeigt das mit der Unwissenheit und Angst der Kunden Geld gemacht wird

        Und natürlich ist es sinnvoll und auch sehr Nachhaltig , nicht das BS alleine zu wechseln ,obwohl die Hardware dafür völlig ausreichend wäre , nein wir kaufen gleich nen neuen Laptop oder Aldi PC wegen W10
      • Von Nobbis Software-Overclocker(in)
        Einige Firmen haben sich noch mit den letzten verblieben PC eingedeckt (teilweise hunderte), auf denen Windows7 läuft. Hat sicherlich auch eine Wirkung auf den PC Markt gehabt.
      • Von Zundnadel
        Die Amerikanischen Patienten heilen sich mal wieder selbst.So überlebt fast jeder Hard und Softwarekonzern Krise um Krise durch selbstverschriebene Umsatzwunder.
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