Dell setzt über 6.000 Mitarbeiter vor die Tür
Wie der amerikanische PC-Hersteller Dell angekündigt hat, werden 6.650 Mitarbeiter entlassen. Hintergrund ist die eingebrochene Nachfrage nach neuen PCs.
Im Zuge der veröffentlichten Geschäftszahlen bis Ende 2022 hatte Microsoft jüngst seine Einschätzung zur Zukunft des PC-Markts gegeben. Auf absehbare Zeit geht man davon aus, dass sich der PC-Markt weiter abschwächen wird. Gerade zu Hochzeiten der globalen Coronapandemie hatte es einen Nachfrageboom nach neuen Laptops, Spielekonsole und Co. gegeben, doch damit ist Schluss. Um 39 Prozent ist der Verkauf mit Windows-Lizenz zurückgegangen. Nun reagieren auch die Microsoft-Hardwarepartner, darunter auch Dell. Das amerikanische Unternehmen hat angekündigt, 6.650 Mitarbeiter zu entlassen aufgrund der unsicheren wirtschaftlichen Lage.
Dell will künftig mit Recycling mehr Geld in der Produktion sparen
Bereits zuvor hatte das von Firmengründer Michael Dell geführte Unternehmen versucht, mit Kostensenkungen die Nachfrageflaute abzuschwächen. So gibt es etwa Reisebeschränkungen für Mitarbeiter und einen Einstellungsstopp. Wie COO Jeff Clarke klarstellt, waren diese Schritte nicht genug, sodass man nun Mitarbeiter entlassen muss. Bei Dell machen die PC-Verkäufe mehr als die Hälfte des Umsatzes aus, sodass sich eine schwache Nachfrage entsprechend deutlich in schlechteren Geschäftsergebnissen niederschlägt.
Künftig möchte Dell weitere Kosten einsparen, indem man modulare Laptops anbietet. So sollen möglichst viele Materialien wiederverwendet werden, um Ressourcen und Kosten zu sparen. Je nach Zustand der Komponenten könnten bestimmte Teile in neuen Laptops verwendet werden. Es kann etwa vorkommen, dass die Lautsprecher des Notebooks vom Vorbesitzer nicht genutzt wurden und so vom ausrangierten Laptop ausgebaut und in ein neues Modell eingebaut werden könnten, so Dell-CTO Glen Robson.
Neben Dell hat auch der Konkurrent HP Inc. angekündigt, 6.000 Mitarbeiter aufgrund der schwachen Nachfrage nach PCs zu entlassen. Der einzige PC-Hersteller, der seinen Absatz im Jahr 2022 steigern konnte, war Apple. So wurden nicht mehr 27,9 Millionen Macs und MacBooks verkauft, sondern 28,6 Millionen Stück. Weltmarktführer Lenovo kommt auf 68 Millionen PCs (2021: 81,1 Mio.), dahinter folgt HP mit 55,3 Millionen PCs (zuvor: 74 Mio.) und Dell mit 49,8 Millionen verkauften PCs im vergangenen Jahr (davor 59,3 Mio.).
Ebenfalls lesenswert: Microsoft: PC-Markt soll sich weiter abschwächen
Sammlung zur Entlassungswelle bei Dell:
- Der PC-Hersteller Dell entlässt 6.650 Mitarbeiter. Alle bisher getroffenen Maßnahmen zur Kostensenkung sind nicht genug gewesen, so COO Jeff Clarke.
- Bei Dell machen die PC-Verkäufe mehr als die Hälfte des Umsatzes aus. Im vergangenen Jahr ist jedoch die Nachfrage eingebrochen, nachdem es zu Hochzeiten der Covid-19-Pandemie einen Boom gegeben hatte.
- Statt 59,3 Millionen PCs verkaufte Dell im Jahr 2022 nur noch 49,8 Millionen neue Geräte. Künftig soll mit wiederverwendeten Bauteilen aus gebrauchten PCs Geld bei der Produktion neuer Computer gespart werden.
Quelle: Reuters

Läuft > 60% über meinen Büroleiter/Geschäftspartner, weil ich derzeit noch woanders in der Forschung und Entwicklung von Baustoffen drinnen bin.
Dafür war ich mein Leben lang zu feige.
Ich hab öfter mal in einem Kleinbetrieb als Quasi Teilhaber gearbeitet.
Was ich nicht verdient habe, war nicht auf dem Konto.
Das Einkommen war eben nicht so hoch, aber die Arbeit hat Spaß gemacht.
Und da kommt Qualität dabei raus.
Ich wünsche Euch noch lange viele Aufträge.
Irgendwann ist der Kippunkt erreicht, wo man alles nur mit Überstunden oder mehr Kollegen abarbeiten kann.
Ist ein schmaler Grat zw. machbar und unmöglich.
Im Übrigen macht man mit Bauplanung keine Rekordgewinne, im Schnitt 3-4 %/anno nach Steuern ist schon richtig gut.
Das kann sich jeder bei einem Jahresumsatz von knappen 5,5 Mio. selber ausrechen, was da dann als Bruttolohn bei einem Inhaber hängen bleibt, im konkreten Fall geteilt durch Drei wohlgemerkt...
Dafür steht ein Chef vom Nahrungsdiscounter nicht mal mehr am Morgen auf, von einem Banker ganz zu schweigen.
Aus ihrer Perspektive ist es ja nur die Firma, die man schädigt.
Es kommt aber denen kaum in den Sinn, dass es die eigenen Kollegen sind, die letztlich deren Eigennutz ausbaden müssen.
Das mag dem einen oder anderen nicht passen, aber ich habe mittlerweile (fast) ausschließlich Teamworker auf der Payroll und keine Egomanen.
Ich habe am Ende des Tages als normaler Angestellter halt nichts davon wenn das Unternehmen Rekordgewinne macht und das will ich auch gar nicht. Ich will ganz normal pünktlich mein vereinbartes Gehalt und leiste dafür was im Arbeitsvertrag steht und sobald ich das Gefühl habe mein Gehalt passt nicht mehr zu meiner geleisteten Arbeit wird was am Gehalt geändert. Passiert das nicht gehe ich. Ganz einfach.
Das mag vllt hart klingen, aber am Ende bin ich auch auf Arbeit ein ganz umgänglicher Typ, ich lasse mich nur nicht ausnutzen
Dem Auftraggeber und dem Mitarbeiter.
Das ist nicht immer einfach.
Wird der Auftraggeber nicht bedient und das manchmal auf Kosten von eigentlich eingeplanter Freizeit (auch bei mir), gibt es keine neuen Aufträge mehr und dann auch ganz schnell keine Mitarbeiter mehr.
Die derzeit oft propagierte work-life-Balance funktioniert nur dann, wenn ausreichend Work vorhanden ist.
Ich hatte vor Jahren auch schon mal eine Insolvenz hinter mir und fast 1 Mio. € Kreide.
Wenn man da nicht die Kraft hat, sich wieder aufzurappeln - und das geht nur mit harter Arbeit - dann haste verloren.
Naturgemäß erwartet man dann (vielleicht zu oft oder zu viel) dass selbst ernannte Spitzenkräfte im Büro mit gleichem Elan an die Tat heranschreiten.
Und genau an dem Punkt trennt sich Unternehmertum vom Angestellten.
Als Unternehmer muss man sehr oft an Grenzen kommen oder gar überschreiten, damit man erfolgreich bleibt.
Und so blöd es auch klingen mag, man macht das auch für seine Mitarbeiter, weil zumindest ich mich verpflichtet fühle, langfristige Arbeitsperspektiven zu bieten.
Was ich gelernt habe, selbst mit Konsens über die gesamte Belegschaft, gibt es immer welche, denen weder der kleine Finger oder die Hand reichen und primär nur auf das eigene Glück schauen.
Aus ihrer Perspektive ist es ja nur die Firma, die man schädigt.
Es kommt aber denen kaum in den Sinn, dass es die eigenen Kollegen sind, die letztlich deren Eigennutz ausbaden müssen.
Das mag dem einen oder anderen nicht passen, aber ich habe mittlerweile (fast) ausschließlich Teamworker auf der Payroll und keine Egomanen.
Wenn man eben nicht arbeitsscheu ist. Der WOLLTE wohl weg, anders kann ich mir das nich erklären
Gruß