Wegen Coronavirus: Produktionsausfälle sorgen für Probleme - höhere SSD-Preise erwartet
Die Marktforscher des Unternehmens Trendforce gehen davon aus, dass es zu Produktionsproblemen in verschiedenen Bereichen der Elektronik kommen könnte. Vor allem Notebooks, Smartphones und andere smarte Geräte sollen betroffen sein. Auch SSD-Preise sollen steigen.
Eine Virusinfektion hält aktuell die Welt in Atem und sorgt wohl auch bei vielen Elektronikprodukten für einen Preisanstieg beziehungsweise für Produktionsprobleme. Marktforscher von Trendforce gehen davon aus, dass etwa 10 Prozent weniger Notebooks, Smartphones und Smartwatches produziert werden aufgrund des Coronavirus. Schließlich werden etliche Produkte in China gefertigt und Werksschließungen wegen der grassierenden Virusinfektion wirken sich dann auf die Herstellung der Geräte aus. Teilweise stehen die Fertigungsbänder bis heute still.
Wie etwa die EETimes berichtet, wissen 13 Prozent der Unternehmen immer noch nicht, wann sie wieder die Produktion aufnehmen. Trendforce erwartet, dass im ersten Quartal des Jahres 2020 etwa 16 Prozent weniger Smartwatches und 10,4 Prozent weniger Smartphones produziert werden. Auch die Notebookhersteller müssten mit Engpässen leben, da aufgrund geschlossener Zuliefererfabriken etwa 12,3 Prozent weniger Notebooks gefertigt werden könnten. Vor allem in der Fertigung gebe es einen hohen Personalbedarf, der nun fehlen würde. Auch Fotosensoren seien aktuell schwierig zu bekommen, so berichtet die Digitimes.
SSD-Preise steigen - angeblich wegen des Coronavirus
Seit dem chinesischen Neujahrsfest seien die Preise für SSDs um etwa 15 Prozent angestiegen. Aktuell ist dieser Anstieg nur in China zu erkennen, es könnte aber sein, dass die höheren Preise schon bald in Europa ankommen werden. Derzeit sind die Lager der Großhändler noch gefüllt, sie sollen aber vor allem PC-Hersteller mit Waren beliefern. Im Einzelhandel hingegen kommen nur noch geringere Stückzahlen an, so die Zeitung Digitimes. Viele Materialien für die Herstellung von SSDs komme aus der chinesischen Provinz Hubei und gerade dort ist das Coronavirus aktuell sehr stark verbreitet.
Apple hat inzwischen bekanntgegeben, dass die iPhone-Herstellung bei den Auftragsfertigern wegen des Coronavirus aktuell nicht nach Plan laufe und man die Quartalsprognose senken muss. Auch Nintendo hat bereits verkündet, dass die Nintendo Switch in Japan derzeit nicht erhältlich ist, weil man die Produktion in China aufgrund des Coronavirus stoppen musste. Auch das Spiel The Outer Worlds für die Switch ist verschoben worden wegen des Coronavirus. Wie heise berichtet, sollen sich einige Firmen im Krisenmodus befinden, zumindest sagte dies Caroline Meinhardt von der chinesischen Denkfabrik Merics. MSI etwa sagt, dass man mit eingeschränkter Verfügbarkeit von Mainboards und Grafikkarten rechnen müsse. Wie EK bekanntgegeben hat, werden sich die Auslieferung der neuen EK-AIO verzögern wegen des Coronavirus. Viele Kühlerhersteller haben - unseren Informationen nach - derzeit noch volle Lager. Die Lieferung dauert über den Seeweg in aller Regel sechs Wochen.
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Sammlung rund um die Auswirkungen des Coronavirus:
- Wie Marktforscher von Trendforce berichten, soll die Produktion und Auslieferung von Smartphones, Smartwatches und Notebooks deutlich einbrechen. So geht man etwa von 12,3 Prozent weniger Notebooks aus im ersten Quartal 2020. Schuld seien Werksschließungen aufgrund des Coronavirus.
- Seit dem chinesischen Neujahrsfest seien die Preise für SSDs um etwa 15 Prozent angestiegen. So zumindest die Lage in China, berichtet die Zeitung Digitimes. Allerdings könnten die höheren Preise bald auch in Europa ankommen, weil viele SSD-Komponenten in der chinesischen Provinz Hubei gebaut werden.
- Apple und Nintendo mussten bereits Produktionsprobleme bei ihren Produkten vermelden, da die Auftragsfertiger in China sitzen und von Werksschließungen aufgrund des Coronavirus betroffen sind.
Quellen: Apple, Digitimes (1), Digitimes (2), Heise, Trendforce, Twitter
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Ich versuch zumindest mal die Zahl der Fehler zu reduzieren.
@Türschwelle:
Ich versuch zumindest mal die Zahl der Fehler zu reduzieren.
Zitat "Allerdings liege die Sterblichkeit bei der Grippe bei etwa 0,1 Prozent, beim neuartigen Coronavirus hingegen zwischen 0,5 und 1,5 Prozent. "Das heißt, das Virus ist für denjenigen, der die Infektion bekommt, zehn Mal gefährlicher", warnte der Virologe."
WIR WERDEN ALLE STERBEN!!!⚰
Die Rentenversicherung wird es Freuen!