AMD überrascht positiv: Zen 5 bringt ein Plus, Gaming im Minus
AMD hat einen neuen Finanzbericht für das erste Quartal 2025 vorgelegt. Das Gaming-Geschäft lief schwächer als im Vorjahr, aber dank Zen 5 gibt es dennoch ein großes Plus.
Die US-amerikanische Entwickler-Firma AMD hat in einem neuen Bericht die Finanzergebnisse für das erste Quartal 2025 vorgestellt. Der Gesamtumsatz lag dabei bei knapp 7,5 Milliarden US-Dollar, was einen Anstieg in Höhe von etwa 36 % im Vergleich zum Vorjahresquartal darstellt. Das Wachstum ergibt sich dabei vor allem aus Zuwächsen in den Bereichen Data Center (+57 %) und Client (+68 %). Im Bereich Client wird unter anderem die starke Performance von Zen 5 ins Feld geführt. Bei den Einnahmen im Gaming-Bereich wurde ein Rückgang von 30 % auf nur noch 647 Millionen US-Dollar Umsatz mitgeteilt, was aber nicht direkt mit dem GPU-Geschäft zusammenhängt. AMD erwähnt hier einen starken Rückgang bei den SoCs für Konsolen.
Die AMD-Grafikkarten rund um die Radeon RX 9070 (XT) verkauften sich dabei zwar in etwa wie erwartet, allerdings gab es einen deutlich geringeren Absatz an Semi-Custom-Produkten wie beispielsweise Konsolen-Chips. Beim Umsatz in der Client-Sparte, also bei PCs und Laptops, waren die Zen-5-Prozessoren wie der beliebte Ryzen 7 9800X3D oder der neue Ryzen 9 9950X3D Haupttreiber. Auch die mobilen Ryzen AI 300 alias "Strix Point" kamen sehr gut an.
Der Anteil von Zen 5 ist auch im Server-Bereich weiter stark gewachsen. Die EPYC 9005 alias "Turin" sind in vielen Datenzentren vertreten und werden vielfach ausgeliefert. Für das zweite Quartal rechnet AMD mit einem weiteren Wachstum auf etwa 5,7 Milliarden US-Dollar Umsatz. Mehreinnahmen werden erneut in der Data-Center-Sparte erwartet, was besonders durch die immer weiter steigende Nachfrage nach KI-Produkten und - Lösungen erklärt wird.
Für das zweite Quartal 2025 erwartet AMD einen Umsatz von rund 7,4 Milliarden US-Dollar. Im Q2-2024 lag der Umsatz noch bei 5,8 Mrd. US-Dollar, AMD erwartet also eine deutliche Steigerung von gut 28 Prozent.
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Quelle: AMD

Wann überholen sie Intel?
"Im ersten Quartal 2025 erzielte die Intel Corporation einen Umsatz von rund 12,7 Milliarden US-Dollar und einen Verlust von rund 890 Millionen US-Dollar. In Q4 2024 machte der einstmals weltgrößte Chip-Hersteller jedoch einen Verlust von 16,6 Milliarden Dollar. Das ist der größte Verlust in 56 Jahren Firmengeschichte – und deutlich mehr als erwartet. Laut Daten von FactSet hatten die Analysten im Schnitt einen Verlust von 1,1 Milliarden Dollar erwartet. Um die Milliardenverluste auszugleichen, kündigte Intel zuletzt die Entlassung von über 20.000 Mitarbeiter an und verschob den für Ende 2024 geplanten Baubeginn der Chipfabrik in Magdeburg um zwei Jahre. Experten rechnen allerdings weiterhin mit roten Zahlen. "
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Es ist gemessen an den Zahlen irrelevant, ob AMD noch mehr Marktanteil hat oder Marktführer ist oder nicht.
Der Punkt ist, AMD hat Intel bereits jetzt schon so viel Marktanteil abgenommen,
dass Intel nicht mehr gewinnbringend arbeiten kann und massiv Geld verliert.
Aktuell verdient AMD Geld, mit dem jetzigen Marktanteil.
Intel verliert in der aktuellen Situation Milliarden in einem einzigen Quartal.
D.h. , je mehr Marktanteil Intel jetzt noch verliert, desto schlimmer wird es.
Als Marktteilnehmer ist es egal, ob Du Marktführer bist, das entscheidende Kriterium ist,
ob man Geld verdient oder nicht. Und das tut AMD, während Intel Geld verliert.
Und die Frage lautet dann nicht, ob und wann AMD Marktführer ist, sondern,
wenn Intel weiterhin so viel Geld verbrennt, wann geht dem Riesen die Puste aus?
Der Gigant Intel muss bei den riesigen Strukturen permanent mit Cash Flow versorgt werden....
In nicht unerheblichem Umfang, sonst droht das operative Geschäft zu stocken und dann wird es
sehr schnell eng.
Auch Kapitalgeber, Banken, Investoren, Gläubiger, usw. füttern nicht ewig mit frischem Kapital durch
und verschenken Geld, dafür investiert man nicht.