Nvidia × Intel: AMD sieht Deal als Risiko für Ryzen und Radeon
AMD sieht den Deal zwischen Nvidia und Intel als mögliches Risiko für die eigenen Ryzen-Prozessoren und Radeon-Grafikkarten, wie jetzt aus dem aktuellen Quartalsbericht des US-Unternehmens aus Santa Clara hervorgeht.
AMD sieht die im September geschlossene Partnerschaft zwischen Nvidia und Intel als mögliches Risiko für die eigenen Ryzen-Prozessoren und Radeon-Grafikkarten, wie jetzt aus dem aktuellen Quartalsbericht des US-Unternehmens aus Santa Clara in Kalifornien hervorgeht. Nachdem sich AMD zuvor noch unbesorgt gezeigt hatte, befürchtet das Unternehmen jetzt, dass der historische Deal negativ auf den Wettbewerb auswirken und zu einem starken Preisdruck führen könnte.
AMD sieht sich dabei sowohl von Nvidia als auch von Intel bedroht und befürchtet schlechtere Wettbewerbschancen für seine Ryzen-CPUs und Radeon-GPUs. In dem Dokument heißt es hierzu folgendermaßen:
Die Intel Corporation nutzt ihre Marktposition im Bereich Mikroprozessoren, um ihre Produkte aggressiv zu bepreisen und unsere Kunden sowie Vertriebspartner mit speziellen Anreizen zu erreichen.
Diese aggressiven Aktivitäten haben unsere Verkaufszahlen und durchschnittlichen Verkaufspreise für viele unserer Produkte verringert und könnten dies weiterhin tun, was sich wiederum negativ auf unser Geschäft auswirkt.
- AMD Quartalsbericht vom 5. November 2025 -
Die Aussicht darauf, dass Intels CPUs der Serien Core und Core Ultra zukünftig mit einer IGP à la Geforce RTX erhalten sollen, bedroht AMDs aktuelle Vormachtstellung bei den APUs mit mit besonders starken integrierten Radeon-Grafikeinheiten.
Ähnlich nutzt die Nvidia Corporation ihre Marktposition im Bereich Datencenter-GPUs, ihre finanziellen Ressourcen und ihr proprietäres Software-Ökosystem, um ihre Systeme zu fördern und Kunden zu beeinflussen [sic], die Geschäfte mit uns tätigen.
- AMD Quartalsbericht vom 5. November 2025 -
Wann mit ersten Produkten aus der Partnerschaft zwischen Nvidia und Intel zu rechnen ist, steht aktuell aber noch in den Sternen und wenn, dann wird ohnehin zuerst das Enterprise-Segment adressiert, wie die Unternehmen bereits im Zusammenhang der Bekanntmachung des Deals bestätigt hatten.
Für Rechenzentren wird Intel maßgeschneiderte x86-CPUs für Nvidia entwickeln, die Nvidia in seine KI-Infrastrukturplattformen integrieren und auf dem Markt anbieten wird.
- Nvidia / Intel -
Den Anfang wird demnach ein System-on-a-Chip ("SoC") machen, welches in etwa dem Nvidia GB10 ("Grace Blackwell Superchip") entsprechen soll, allerdings nicht auf einen ARM-Prozessor, sondern auf eine x86-CPU von Intel setzen wird. Dabei werde eine x86-CPU von Intel via NVLink mit einer Blackwell-GPU von Nvidia kombiniert, beschrieb Nvidia-CEO Jensen Huang das erste gemeinsame Produkt. Auch an Lösungen auf Basis von ARM-Technologien werde Nvidia festhalten. Doch insbesondere im Enterprise-Segment, welches dank eines "KI-Booms" außerordentliche Umsätze ermöglicht, möchte AMD partizipieren.
Klar ist: Die x86-CPUs von Intel werden sowohl im professionellen Segment der Server als auch im heimischen Desktop mit integrierten RTX-GPUs kombiniert. In welchem Umfang das geschieht, dürfte dann auch für die integrierten und die dedizierten Grafikkarten von Intel Arc und AMD Radeon unmittelbare Folgen haben.
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Quelle: AMD via Tom's Hardware

Das sagten sie nicht..
Sie haben Angst in dem kleinen Bereich der Leistungsfähigen APUS .
Bzw. Zeig mir doch wo AMD gesagt hat, Sie haben eine allgemeine Vormachtstellung
Tauglich für dann aktuelle AAA(AAAAA+Ubisoft)-Games werden die Intel RTX-iGPU´s bestimmt nicht sein. Die von AMD vermutlich auch nicht.
Der einzige Nachteil den Nvidia hatte (keinen Zugang zu x86), ist jetzt weg.
Und mit dem Kapital was Nvidia mitbringt, dürfte Intel sich einige Jahre sorgenlos um neue Produkte kümmern ohne pleite zu gehen. AMD hatte diesen Luxus nicht wo es mit Bulldozer bergab ging.
Ehrlich, ich hätte nix dagegen wenn die Antimonopol-Behörden die 2 wieder trennen würden und Intel richtig Feuer unter dem Hintern machen. Konkurrenz belebt das Geschäft, wenn sich alle 3 im Grafikkarten-Segment um jeden Kunden prügeln würden - der Kunde würde nur gewinnen.
Und auch bei Konsolen wäre es viel viel besser wenn es Lösungen von allen 3 gäbe. Mehr Produkte, bessere Auswahl, bessere Preise und Verfügbarkeit (wo einer versagt, springt der andere rein).
Aktuell ist es aber so:
AMD hält gut gegen 3 Nvidia-Modelle, hat aber in den restlichen Bereichen nix zu melden.
Intel hat nur ne Einsteiger GPU, die sowohl von der 5060 als auch 9060 (XT) verprügelt wird für etwas mehr Geld.
Und bei Prozessoren ist Intel mittlerweile 2-3 Generationen hinterher wenn es darum geht, Leistung mit geringem Verbrauch zu bringen.
JA
Also bei einem ganz kleinen Marktsegment
Deine Aussage:
Vormachtstellung von AMD... Also allgemein über alles eine Vormachtstellung
Finde den Fehler
Sehe da einen ganz kleinen Unterschied