AMD warnt vor Gaming-Rückgang: Speicherpreise belasten Radeon und Konsolen
AMD meldet starke Q1-Zahlen, sieht im Gaming-Geschäft aber Gegenwind: Wegen höherer Speicher- und Komponentenpreise soll der Umsatz im zweiten Halbjahr um mehr als 20 Prozent sinken.
AMD hat die Zahlen für das erste Quartal 2026 vorgelegt und meldet dabei deutliches Wachstum. Der Umsatz lag bei 10,3 Milliarden US-Dollar, nach 7,4 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal. Das entspricht einem Plus von 38 Prozent. Der Nettogewinn stieg laut AMD von 709 Millionen auf 1,38 Milliarden US-Dollar, der verwässerte Gewinn je Aktie von 0,44 auf 0,84 US‑Dollar. Auf Non-GAAP-Basis nennt AMD einen Gewinn je Aktie von 1,37 US‑Dollar. Für das zweite Quartal stellt der Hersteller rund 11,2 Milliarden US-Dollar Umsatz in Aussicht, mit einer Spanne von 300 Millionen US-Dollar nach oben oder unten.
Bei den Segmenten steht weiterhin das Rechenzentrum im Mittelpunkt. AMD weist für Data Center einen Umsatz von 5,8 Milliarden US-Dollar aus, 57 Prozent mehr als im Vorjahr. Als Gründe nennt das Unternehmen eine starke Nachfrage nach Epyc-Prozessoren und den weiteren Hochlauf der Instinct-GPUs. Im Bereich Client und Gaming kamen 3,6 Milliarden US-Dollar zusammen, ein Plus von 23 Prozent. Darin enthalten sind 2,9 Milliarden US-Dollar Client-Umsatz und 720 Millionen US-Dollar Gaming-Umsatz. Letzterer legte laut AMD um 11 Prozent zu, getragen von Radeon-GPUs, während niedrigere Semi-Custom-Erlöse dagegenwirkten.
Gaming: AMD erwartet Rückgang im zweiten Halbjahr
Trotz des noch positiven Quartalsverlaufs warnt AMD vor Belastungen im weiteren Jahresverlauf. CFO Jean Hu sagte im Conference Call, AMD erwarte, dass die Gaming-Nachfrage im zweiten Halbjahr durch höhere Speicher- und Komponentenkosten beeinträchtigt werde. Der Gaming-Umsatz im zweiten Halbjahr soll demnach um mehr als 20 Prozent gegenüber der ersten Jahreshälfte sinken.
Damit betrifft die Aussage nicht nur klassische PC-Grafikkarten rund um Radeon, sondern auch das Semi-Custom-Geschäft, zu dem Konsolenchips zählen. AMD selbst nennt im Q1-Bericht bereits niedrigere Semi-Custom-Umsätze als Gegenfaktor beim Gaming-Geschäft. Gleichzeitig verweist das Unternehmen im Client-Bereich auf eine starke Nachfrage nach Ryzen-Prozessoren und Marktanteilsgewinne. Eine direkte Prognose für Endkundenpreise nennt AMD nicht. Die Warnung bezieht sich auf Nachfrage, Speicherpreise und Komponentenpreise.
All das war grundlegend zu erwarten: Die Auftragsbücher auf der Seite des Servergeschäftes sind nach wie vor voll und AMD profitiert vom KI-Geschäft, während Client-Gaming in Mitleidenschaft geraten wird. Die Semi-Custom-Sparte mit den Konsolen schwächelt auch prinzipbedingt mit einem anstehenden Generationswechsel. Nur wenige preisbewusste Spieler werden die letzte Preiserhöhung mitmachen - ob GTA 6 daran was ändert, bleibt abzuwarten.
Aktie reagiert auf starke Aussichten
Die Aktie reagierte dennoch freundlich und legte im nachbörslichen US-Handel deutlich zu. Als Treiber vermutet man neben den übertroffenen Erwartungen auch die Aussichten für das laufende Quartal. AMDs offizielle Prognose sieht für Q2 einen Umsatzmittelpunkt von 11,2 Milliarden US-Dollar vor; das entspräche laut AMD rund 46 Prozent Wachstum gegenüber dem Vorjahr und rund 9 Prozent sequenziell. Damit setzt sich die Rallye des Papiers fort.
Quelle: Trading View
Für PC-Spieler ist vor allem AMDs Einschätzung der Speicher- und Komponentenpreise interessant. Das Unternehmen spricht im offiziellen Zahlenwerk von einem weiterhin wachsenden Gaming-Umsatz im ersten Quartal. Gleichzeitig steht laut Conference-Call-Bericht ein deutlicher Rückgang im zweiten Halbjahr im Raum. Angesichts der Situation auf dem Gaming-Client-Markt sind auch keine neuen Produkte für das laufende Jahr zu erwarten. Der Ryzen 9 9950X3D2 ist vorgestellt und rundet das Angebot ab, während die Lage am Speichermarkt den Grafikkartenbereich nicht nur bei AMD, sondern auch bei Nvidia lähmt. Bei Ryzen X deutet im Moment alles darauf hin, dass sich die Produkte bis 2027 verzögern.
Quellen: AMD

Ich streite keinesfalls ab, dass für DICH der Unterschied zwischen Crimson Desert / KCD 2 und Witcher 3 eklatant erscheint und sofort ins Auge sticht, aber für viele tut er es eben nicht. Und selbst wenn er auffällt bin ich überzeugt, dass kaum jemand den Unterschied von 11 Jahren als so eklatant bezeichnen würde, wie zwischen HL 1 und 2 (und die liegen nur 6 Jahre auseinander).
Die Existenz der Diskussion und der Videos (wie sehr die dann überzeichnen sei mal dahin gestellt, aber ich spiele die Titel ja selbst auch) allein ist schon Indiz genug imho.
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Ich streite keinesfalls ab, dass für DICH der Unterschied zwischen Crimson Desert / KCD 2 und Witcher 3 eklatant erscheint und sofort ins Auge sticht, aber für viele tut er es eben nicht. Und selbst wenn er auffällt bin ich überzeugt, dass kaum jemand den Unterschied von 11 Jahren als so eklatant bezeichnen würde, wie zwischen HL 1 und 2 (und die liegen nur 6 Jahre auseinander).
Die Existenz der Diskussion und der Videos (wie sehr die dann überzeichnen sei mal dahin gestellt, aber ich spiele die Titel ja selbst auch) allein ist schon Indiz genug imho.
Was neu rauskommt und wie das auf akt. HW läuft wird sich zeigen.
Auch ein Crimson Desert benötigt ordentlich Power.
Was neu rauskommt und wie das auf akt. HW läuft wird sich zeigen.
Resident Evil bin ich kein Freund von.
Anno 117 würde mich im Prinzip interessieren aber ich würde erst einmal den Vorgänger zocken.
Habe mich mit Anno 2070 in die Nessel gesetzt und von daher...
FC7 mmm abwarten. Mir hat irgendwie FC5 gut gefallen.
Man ist bei Grafikqualität einfach hart bei den "diminishing returns" angekommen und es ist kein Zufall, dass es mittlerweile einen Haufen YouTube Video gibt, die einigermaßen nachvollziehbar darlegen können, dass Spiele seit beispielsweise Witcher 3 (11 Jahre alt) nicht wesentlich besser aussehen.
---gekürzt---
Wenn solche Sprünge nicht mehr möglich sind, müssen Spieleentwickler eben auf andere Qualitäten hin entwickeln. Die wissen sicher genau wie viele Exemplare von ihrem Spiel sie absetzen, wenn sie jetzt etwas auf den Markt werfen, das gerade mal mit einer 5090 so halbwegs läuft und erst mit der 6090 dann gut läuft und mit der 7090 dann komplett smooth mit allem auf Anschlag.
In meiner Bubble wird im CoOp Ghost Recon Wildlands, Sons of Forest und Generation Zero gerade gezockt.
Bis zu 10 Jahre Spiele die teilweise immer noch (für mich jedenfals) gut aussehen.
Vergleicht man das mit Doom (1993) zu Quake (1996) waren damals in viel kürzerer Zeit enorme Sprünge drin.
Die Entwickler / Kunden können auch nicht darauf vertrauen das in 6-12 Monten die nächste Generation
für "kleines Geld" deutlich besser läuft. Einerseits sind die Zeiten bis zur nächsten Generation immer länger geworden,
die Mehrleistung auch nicht immer so palle und vor allem kosten die neuen Karten immer mehr.