AMD-Aktie auf Rekordkurs: So hat Lisa Su AMD verändert
AMDs Aktie ist mit knapp 37 Euro aktuell so viel Wert wie schon seit vielen Jahren nicht mehr. Als Lisa Su 2014 das Ruder übernahm, wurde die Firma an der Börse noch regelrecht verramscht.
Wer vor ein paar Jahren an der Börse in AMD investiert hat, dürfte inzwischen den Gewinn seines Lebens gemacht haben. Zwischenzeitlich war das Papier nämlich keine zwei Euro wert. 2016 nahm die Aktie dann langsam wieder Fahrt auf. Inzwischen steht der Kurs bei knapp 37 Euro, was den höchsten Stand seit Anfang der 2000er-Jahre markiert. Die Veröffentlichung der Ryzen-3000-Serie ließ den Kurs im Sommer schon nach oben schießen. Nun, mit der Vorstellung von Threadripper 3000 und dem Ryzen 9 3950X, ist die 40-Euro-Schwelle in greifbare Nähe gerückt.
Als Lisa Su 2014 als CEO in Erscheinung trat, hatten manche den Konzern schon abgeschrieben. So hatte man der CPU-Front mit Bulldozer auf das falsche Pferd gesetzt. Da auch die Nachfolger nur Verbesserungen im Detail boten, sich aber an der grundsätzlichen Modulbauweise nichts änderte, fiel man immer weiter zurück. Auch an der Grafikkartenfront geriet man zunehmend ins Hintertreffen. Die Radeon R9 290X war die letzte GPU, mit der man ganz oben mitspielen konnte. Folgende Generationen drifteten immer weiter ab in die obere Mittelklasse - wobei die Leistungsaufnahme durchaus High-End-Niveau hatte.
Lisa Su setzt auf Fokus statt zu viele Märkte
Als 2017 die erste Ryzen-Generation ums Eck kam, hatte man Intel bei der Kernzahl schon deutlich unter Zugzwang gesetzt. Mit der Ryzen-3000-Serie bietet man nun endgültig das bessere Komplettpaket; der Ryzen 9 3900X und der Ryzen 9 3950X stellen im Desktop-Segment sogar die neue Speerspitze dar. Die im Juli veröffentlichte Radeon RX 5700 XT bedient zwar weiterhin nur die obere Mittelklasse, kann sich mit Blick auf die Energieeffizienz aber erstmals seit Jahren deutlich von ihren Vorgängern absetzen und verkauft sich offenbar gut. "Big Navi" könnte also auch im High-End-Segment wieder oben mitspielen, ohne dass die Karten aus dem letzten Loch pfeifen.
Wenig überraschend ist Lisa Su inzwischen hoch angesehen. Angesprochen auf ihr Erfolgsgeheimnis, sagte Su gegenüber dem Fortuna Magazine, dass es auf den Fokus ankommt. Es dauere Jahre, bis ein Produkt zur Marktreife gelangt und weil von diesem Produkt sehr viel abhängt, müsste man konzentriert am Ball bleiben.
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Su sei es um eine bessere Effizienz gegangen, wobei man unter anderem Rechenzentren als Wachstumsmarkt im Blick hatte. Ziel sei es, leistungsstarke Rechner zu bauen. "Wir machen nicht die kleinen Dinge. Wir sind nicht in eurem Phone, aber möglicherweise in eurem PC oder dem Datenzentrum, das deine Cloud antreibt." Kundenakquise sei ebenfalls ein wichtiger Faktor. Beziehungen zu großen Partnern wie Twitter und Google, in deren Rechenzentren inzwischen AMD-Produkte sitzen, entstehen nicht von heute auf morgen, sondern würden über Jahre aufgebaut.
Quelle: Finanzen.net, Youtube

Wann sollen wir wieder reindimmen ? ^^
Donnerstag ?
Damals lag der Kurs bei 2,78 €. Seit dem bedankt er sich bei mir ca. 1 x die Woche …
MfG, Föhn.
hätte hätte hätte
Und wo war eigentlich eure Glaskugel damals , zur Reparatur in der Werkstatt ? xD
Ein gewisses Risiko hat man zwar gehabt, aber ich dachte mir Jim Keller wird es schon nicht in den Sand setzen
Aber wie heißt es immer der größte Fehler ist, wenn man schnell reich werden möchte. Braucht halt alles seine Zeit.
Jetzt ärgert euch mal nicht zu sehr. Hättet ihr wirklich bei 2-3 € gekauft, hättet ihr dann nicht schon bei 5€ oder 10€ verkauft. Ich glaube die wenigsten hätten bis heute gehalten... Und dann: Heute verkauft?