Mit bis zu 12 Antennen: AVM bringt neue FritzBox 5690 Pro und 7690 mit Wi-Fi 7 (Update)

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Jetzt aktualisiert: AVM bringt neue Router für DSL und Glasfaser mit Wi-Fi 7 auf den Markt. PCGH fasst die Daten und Fakten zur neuen FritzBox 5690 Pro und FritzBox 7690 zusammen.

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Mit bis zu 12 Antennen: AVM bringt neue FritzBox 5690 Pro und 7690 mit Wi-Fi 7 (Update)
Quelle: AVM

Update vom 11.06.:

Mit dem AVM FritzRepeater 1200 AX offeriert das Berliner Unternehmen auch einen WLAN-Reichweitenverlängerer für die Steckdose. Im kompakten Gehäuse stecken gleich zwei Funkeinheiten; einmal fürs 5-GHz-Band und einmal für die 2,4-GHz-Funkfrequenz. Der Bestseller unter den WLAN-Repeatern misst gerade mal 3,7 × 8 × 8 cm und passt in die Steckdose.

Update vom 10.06.:

Wer sein bestehendes WLAN-Netzwerk mit einer höheren Reichweite versehen möchte, für den bieten sich Repeater an. Von AVM gibt es beispielsweise den beliebten Fritz Repeater 6000 AX, der gleich drei Funkeinheiten verbaut hat. Neben zwei 5-GHz-Einheiten, die für bis zu 2.400 Mbit/s ausreichen sollen, steht auch noch das 2,4-GHz-Frequenzband an, mit bis zu 1.200 Mbit/s.

Update vom 04.06.:

Mittlerweile gibt es die neuen FritzBoxen mit Wi-Fi 7 bei ersten Online-Shops. So hat etwa Media Markt die AVM FritzBox 7690 gelistet und verspricht, den DSL-Router bis zum Start der Fußball-EM am 14.06. versandkostenfrei zuzuschicken. Neben den neuen Routern offeriert AVM auch einen besonders schmalen Tür- und Fenster-Sensor Fritz DECT 350. Hierbei kann der Tür-/Fensterkontakt an die FritzBox und die Fritz-App melden, falls eine Tür oder ein Fenster offen steht. Um wenig Platz zu verbrauchen und einfach installiert zu werden, misst der Bewegungsmelder nur 91 × 24 mm und haftet magnetisch an einem Fenster oder einer Tür. Neben dem Funk-Standard DECT unterstützt der Bewegungsmelder auch Zigbee.


Seit 2017 gibt es die FritzBox 7590, die sich in vielen Haushalten als DSL-Router im Einsatz befindet. Vor einiger Zeit gönnte der Berliner Hersteller AVM seinem High-End-Modell eine Neuauflage und stattet es mit Wi-Fi 6 aus. Mittlerweile gibt es seit Ende 2023 bereits den Nachfolge-Standard Wi-Fi 7. Nun bringt AVM noch im Juni gleich zwei neue FritzBoxen in den Handel, die mit dem neuen Wi-Fi-7-Standard ausgerüstet sind. Hierbei handelt es sich um das DSL-Topmodell FritzBox 7690 und das DSL- sowie Glasfaser-Modell FritzBox 5690 Pro.

Mehr Antennen und bis zu 18,5 Gbit/s im WLAN

Jüngst sorgten Berichte rund um die FritzBox 7590 für Aufsehen. Es wurden vermehrt Fälle bekannt, wonach das 2,4-GHz-Frequenzband der FritzBox 7590 ausfallen kann. Was alle Berichte rund um die Problematik mit der 2,4-GHz-Frequenz eint, ist, dass der Ausfall nach etwa fünf Jahren Betriebszeit der FritzBox 7590 passiert. Mit dem offiziellen Nachfolger gibt es hoffentlich keine derartigen Probleme. AVM integriert gleich acht Antennen, die für eine gute WLAN-Reichweite sorgen sollen. Maximal stehen so bis zu 7,2 Gbit/s drahtlos zur Verfügung, so der Hersteller. Folglich soll sich die Datenübertragungsrate im Vergleich zum Vorgänger verdoppelt haben.

In Sachen LAN-Ports haben die Berliner ebenfalls aufgerüstet. So stehen gleich zwei 2,5 Gbit/s LAN-Anschlüsse parat, wobei einer auch als WAN-Port zum Anschluss an ein Glasfasermodem genutzt werden kann. Zudem gibt es zwei 1 Gbit/s LAN-Anschlüsse. AVM hat die interne Speicherkapazität vergrößert und verspricht einen schnelleren Mehrkernprozessor. Fürs Smart Home unterstützt die FritzBox 7690 neben DECT ULE auch Zigbee und künftig den herstellerübergreifenden Matter-Standard. Die AVM FritzBox 7690 ist ab sofort für rund 330 Euro im Handel verfügbar; ist derzeit aber noch nicht bei Amazon gelistet. Der Vorgänger Fritzbox 7590 AX kostet derzeit 252,22 Euro.

In den nächsten Tagen folgt dann auch das neue Top-Modell. Die FritzBox 5690 Pro kann wahlweise via DSL oder Glasfaser genutzt werden. Besonders ist die Ausstattung mit gleich drei Frequenzbändern, sodass man die volle Performance von Wi-Fi 7 nutzen kann. Neben den Frequenzen mit 5 GHz und 2,4 GHz lässt sich so auch das neue 6-GHz-Frequenz verwenden, sodass die 12 verbauten Antennen für bis zu 18,5 Gbit/s gut sein sollen. Dank 2,5-Gbit/s-Port kann die FritzBox 5690 Pro auch an ein Glasfasermodem angeschlossen werden. Via GPON werden bis zu 2,5 Gbit/s unterstützt, bei AON sind es bis 1 Gbit/s. Neben dem 2,5-Gbit/s-LAN-Port, der auch als WAN-Port genutzt werden kann, verfügt die FritzBox 5690 Pro über gleich vier 1-Gbit/s-LAN-Anschlüsse. Wer möchte, kann via USB 3.1 auch USB-Sticks, Festplatten oder Drucker verbinden. Die FritzBox 5690 Pro kostet rund 360 Euro.

Preis, Daten und Fakten zu neuen FritzBoxen mit Wi-Fi 7

  • AVM hat zwei neue FritzBoxen mit Wi-Fi 7 vorgestellt, die noch im Juni in den Handel kommen. So erhält die seit 2017 verkaufte FritzBox 7590 einen Nachfolger namens 7690.
  • Der Berliner Hersteller hat dabei gleich acht Antennen für den WLAN-Empfang verbaut. Dank Support für Wi-Fi 7 soll sich die Datenrate verdoppelt haben. Um kabelgebunden ins Internet zu gelangen, stehen vier LAN-Ports parat. Zwei davon beherrschen 2,5 Gbit/s, wobei einer auch als WAN-Port für ein Glasfasermodem genutzt werden kann. Ergänzend gibt es noch zweimal 1-Gbit-LAN-Anschlüsse.
  • Die FritzBox 7690 kostet rund 330 Euro und kommt im Juni in den Handel.
  • In den kommenden Tagen folgt dann auch das neue Top-Modell namens FritzBox 5690 Pro, welches als Triband-Router daherkommt.
  • Um die volle Leistung von Wi-Fi 7 nutzen zu können, verbaut AVM gleich 12 Antennen und gibt die Möglichkeit, parallel das 2,4-GHz-, 5-GHz- und 6-GHz-Frequenzband zu nutzen. So sollen bis zu 18,5 Gbit/s Übertragungsgeschwindigkeit möglich sein. Neben einem 2,5-Gbit/s-Port, der auch als WAN-Port verwendet werden kann, stehen vier Gigabit-LAN-Anschlüsse parat. Die neue FritzBox 5690 Pro kostet rund 360 Euro.

Quellen: AVM, Amazon

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    • Kommentare (15)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von oldsqlCrazy Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Tekkla
        Die 7590AX ist ja nicht nur der Nachfolger der 7590 sondern obendrein auch nur noch als V2 unterwegs. Ich denke nicht, dass du da Probleme bekommst. Hat deine Fritte noch einen S0 Anschluss?

        Heute vielleicht. Die ersten 2.5G Tarife stehen aber bereits in den Startlöchern. Und nicht nur das. Wenn an der Fritte 2x 2.5G LAN geht, dann kann man darüber dann ohne weiteren Switch einen PC und ein NAS dran betreiben. Macht schon was aus, wenn man Daten deutlich schneller von A nach B geschaufelt bekommt.
        Wenn dann holt man sich sowieso nen vernünftigen Switch für sowas.
      • Von oldsqlCrazy Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Tekkla
        Die 7590AX ist ja nicht nur der Nachfolger der 7590 sondern obendrein auch nur noch als V2 unterwegs. Ich denke nicht, dass du da Probleme bekommst. Hat deine Fritte noch einen S0 Anschluss?

        Heute vielleicht. Die ersten 2.5G Tarife stehen aber bereits in den Startlöchern. Und nicht nur das. Wenn an der Fritte 2x 2.5G LAN geht, dann kann man darüber dann ohne weiteren Switch einen PC und ein NAS dran betreiben. Macht schon was aus, wenn man Daten deutlich schneller von A nach B geschaufelt bekommt.
        Wenn dann holt man sich sowieso nen vernünftigen Switch für sowas.
      • Von Bandicoot Volt-Modder(in)
        Zitat von Tekkla
        Hat deine Fritte noch einen S0 Anschluss?
        Nein hat sie nicht! Anfangs war aber auch das Problem mit älteren 2,4GHz Geräten und ein paar Mesh Probleme z.B mit mein altes Galaxy S7, liegt aber teils auch am alten Android.
        Mittlerweile ist die Firmware besser geworden. Hab heute die neuste aufgespielt und bis jetzt läuft alles.
      • Von Tekkla Volt-Modder(in)
        Zitat von pdk
        Zu eins, dann würde ja stand jetzt, keine Lust wieder alles zu ändern in den nächsten Jahren, ja nur eine 7590AX Sinn machen wenn ich nur WIFI 6 nutze. Eine 7690 oder gar 5690 Pro sind dann ja absoluter Overkill.
        Es kommt immer auf den Anwendungsfall an. Mehr Bandbreite ist generell immer besser. Die sich dabei stellende Frage ist die nach dem real gefühlten Nutzen. Wenn man oft große Datenmengen über das WLAN verschiebt, dann kann man nie genug Bandbreite haben. Ich wage aber mal zu behaupten, dass es für den weitaus größten Teil im Privatbereich total irrelevant ist. Da reicht es, wenn man für jeden Teilnehmer Platz für einen 4K Stream plus anderes Inetgedöns wie Chatclients, Browsen oder Onlinegaming bereithält.

        Zitat von pdk
        Zu zwei, das ist eine Lösung die mir gefällt. Der 3000AX kostet aktuell etwas um die 150 Euro, was fair wäre. Würde denn ein 6000 Repeater mehr Sinn machen? Kenne mich da nicht so aus... Der kostet dann aber auch wieder über 210 Euro und dann kann man sich ja auch die 7590AX holen.
        Vergleiche einfach die technischen Daten und entscheide dann. Braucht man einen theoretischen Durchsatz von 6 GBit über den 6000er AP oder reichen einem die 4.2 GBit des 3000er? Braucht man den 2.5G LAN Port des 6000er oder nicht? Ich denke, der 3000 AX passt schon ganz gut. Im Zweifel beide bestellen und testen.

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        Zitat von pdk
        Wer weiß wie lange die 7590 von mir noch läuft....
        Ja, jetzt hat diese Serie ein Problem mit dem WLAN. Aber grundsätzlich leben Fritten gefühlte Ewigkeiten.

        Zitat von pdk
        Habe hinter der Fritzbox, direkt im Nachbarraum, einen 1200er sitzen der als "Zentralpunkt" dient. von da aus gehen nur noch zwei weitere ab. Das läuft im 5GHz aber ganz gut. Vielleicht tausche ich das Ding mal gegen einen 3000AX oder 6000 aus...
        Ja, den gegen einen größeren AP zu tauschen macht wirklich Sinn.
      • Von pdk PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Tekkla
        Zwei Optionen:

        1.) Die Fritte austauschen, was aber teuer ist.
        2.) Einen 3000AX Repeater kaufen, per LAN mit der Fritte verbinden und diesen dann den WLAN Part der Fritte übenehmen lassen. Hätte den Vorteil, dass wahrscheinlich an den anderen 1200AX Repeatern mehr Bandbreite anliegt.*
        Zu eins, dann würde ja stand jetzt, keine Lust wieder alles zu ändern in den nächsten Jahren, ja nur eine 7590AX Sinn machen wenn ich nur WIFI 6 nutze. Eine 7690 oder gar 5690 Pro sind dann ja absoluter Overkill.

        *Edit oder die 4060. Da ich ein Glasfasermodem habe und das einfach dann an den WAN Anschluss hauen könnte, wäre die auch eine Option.

        Zu zwei, das ist eine Lösung die mir gefällt. Der 3000AX kostet aktuell etwas um die 150 Euro, was fair wäre. Würde denn ein 6000 Repeater mehr Sinn machen? Kenne mich da nicht so aus... Der kostet dann aber auch wieder über 210 Euro und dann kann man sich ja auch die 7590AX holen. Wer weiß wie lange die 7590 von mir noch läuft....

        Alles nicht so einfach...

        Zitat von Tekkla
        * Das hängt aber auch ganz von deinem Setup ab. Die 1200er sind als Endpoint APs echt gut, aber wenn du die über mehrere Geräte als Bridge einsetzt, dann sind die schnell von ihren Antennen her ausgelastet.
        Habe hinter der Fritzbox, direkt im Nachbarraum, einen 1200er sitzen der als "Zentralpunkt" dient. von da aus gehen nur noch zwei weitere ab. Das läuft im 5GHz aber ganz gut. Vielleicht tausche ich das Ding mal gegen einen 3000AX oder 6000 aus...
      • Von Tekkla Volt-Modder(in)
        Zitat von pdk
        Was ich mich fragen, gibt es Alternativen zu einer Fritzbox?
        Ja. Also was Router und WLAN angeht.

        Zitat von pdk
        Haben DECT Telefone von AVM und paar Smart Home Geräte von denen. Glaub die sind alle über DECT angeschlossen.
        Für dich dann aber doch nicht wirklich, wenn man nicht die Fritte doch irgendwie für DECT im Einsatz haben will.

        Siehe bei mir:
        Anfang des Jahres das Netzwerk komplett umgekrempelt. Statt der Fritte macht hier ein kleiner PC einen auf Router und Firewall mitsamt VLANs. Als Accesspoints kommen kleine Router mit Wi-Fi 6 von Mikrotik zum Einsatz. Wollte die Fritte komplett verdammen. Aber ohne die kein FRITZ!Fon auf dem Smartphone. Ohne die kein DECT mehr. Die dann aber in so ein Netzwerk packen klappt auch nur semitoll, weil AVM vieles kann kann, aber kein VLAN und erst recht kein Multi-SSID abseits eines Gastnetzwerkes. Am Ende habe ich die Fritte wieder per LAN angeklemmt und musste sie am Switch mit in das VLAN hängen, wo die Smartphones drin laufen, damit meine Frau wieder FRITZ!Fon auf dem Smartphone bekam. Jetzt macht die nichts anderes als sich bei meinem Provider als SIP Client mit Telefonanlagenfunktion zu verdingen.

        Apropos SIP: Wenn dein Provider es zulässt, dann kannst du dich mit deinen SIP Daten auch am Smartphone direkt mit dessen Server verbinden. Dann haste dein Festnetz immer bei dir.

        Zitat von pdk
        Habe aktuell eine 7590 die leider das Problem mit dem 2,4GHz Netz hat... sendet aktuell an die Repeater im Haus nur mit 1Mbit/s... Da unsere Kameras an dem Netz hängen wäre ein stabiles, geschweige denn, funktionierendes Netz gut...

        Was ich mich auch frage, hab erst alles mit den 1200AX Repeatern ausgestattet. Diese können ja auch nur WIFI 6. Lohnt dann den 5690 Pro überhaupt?
        Zwei Optionen:

        1.) Die Fritte austauschen, was aber teuer ist.
        2.) Einen 3000AX Repeater kaufen, per LAN mit der Fritte verbinden und diesen dann den WLAN Part der Fritte übenehmen lassen. Hätte den Vorteil, dass wahrscheinlich an den anderen 1200AX Repeatern mehr Bandbreite anliegt.*

        * Das hängt aber auch ganz von deinem Setup ab. Die 1200er sind als Endpoint APs echt gut, aber wenn du die über mehrere Geräte als Bridge einsetzt, dann sind die schnell von ihren Antennen her ausgelastet.

        Zitat von pdk
        Bis ich wechsle gibt es bestimmt schon WIFI8 oder so ein Quatsch. Bin Jahrelang mit WIFI 5 ausgekommen ohne Probleme.
        Für uns ist WIFI 6 schon ein Quantensprung. Sitzen an einer Glasfaser 400MBit Leitung.
        Wenn du für jede Person im Haushalt zu jeder Zeit 50 MBit im WLAN frei hast, und solange du ordentliche Latenzen als auch genügend Upload hast, wirst du und dein Umfeld dem WIFI6 WLAN glücklich sein.
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