Windows 11 Version 23H2: Releasezeitraum, VRR-Neuerung und mehr
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Windows 11 Version 23H2: Releasezeitraum, VRR-Neuerung und mehr

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Mit dem zweiten Feature-Update für Windows 11 bekommt u. a. VRR eine Neuerung. Wann soll Windows 11 Version 23H2 erscheinen?

Lautstärke verändern

Im November-Patch mit den Explorer-Tabs ist auch eine weitere Neuerung enthalten. Wenn man sich mit dem Mauszeiger auf dem Lautsprechersymbol in der Taskleiste befindet, lässt sich via Scrollrad die Lautstärke verändern. Wenn zu viele Icons die Taskleiste bevölkern, wird mit drei horizontalen Punkten darauf hingewiesen, dass es weitere geöffnete Programme gibt.

Erste Drittanbieter-Widgets verfügbar

Neue Drittanbieter-Widgets, etwa zum Facebook Messenger sind verfügbar. Quelle: Microsoft Neue Drittanbieter-Widgets, etwa zum Facebook Messenger sind verfügbar. Über die Tastenkombination Windows + W oder via Schaltfläche aufs Wetter-Icon in der Taskleiste lassen sich die Windows Widgets öffnen. Neben Microsoft News, die konfigurierbar sind, lässt sich hier etwa ein Wetterbericht anzeigen. Mit dem neuen, kostenlosen Windows Web Experience Pack 423.2300.0.0 aus dem Microsoft Store erhalten nun alle Nutzer von Windows 11 Version 22H2 eine neue Funktion. So kann man auf Wunsch die Widgets-Übersicht im Vollbild darstellen. Ergänzend aktualisiert jedes Web Experience Pack die Webview-2-Umgebung, auf die der Microsoft Edge sowie zahlreiche webbasierte Elemente und Apps aus Windows 11 zugreifen können.

Mit Windows App SDK 1.2 können Entwickler eigene Widgets erstellen. So gibt es bereits ein Widget zum Facebook Messenger und zu Spotify. Im Widget zum Xbox Game Pass kann man etwa direkt zum zuletzt gespielten Spiel zurückkehren.

VRR kommt für Desktop-Apps

Bislang gibt es die dynamische Refreshrate nur in bestimmten Apps und Videospielen. Mit Windows App SDK 1.2 können alle App-Entwickler Unterstützung für die Dynamic Refresh Rate in ihre Programme einbauen. So kann jede PC-Software selbstständig entscheiden, mit welcher Bildwiederholrate Inhalte dargestellt werden sollen. Voraussetzung zur Nutzung von VRR ist ein kompatibler Monitor mit verschiedenen Hertzzahlen.

Strom sparen: Tipps in der Einstellungsapp

In der Einstellungsapp gibt es im Bereich System nun Energiespar-Tipps. So lässt sich vom neuen Menü aus etwa festlegen, wie schnell der PC in den Stand-by-Modus wechseln soll oder welche USB-Anschlüsse deaktiviert werden sollen, um Strom zu sparen. Zudem hat Microsoft die Barrierefreiheit verbessert, indem die Blindenschrift besser unterstützt und die Spracheingabe um zusätzliche Befehle erweitert wird.

Energiespar-Tipps in der Einstellungsapp in Windows 11. Quelle: PCGH Energiespar-Tipps in der Einstellungsapp in Windows 11. Integration von Microsoft Office in die Einstellungsapp. Quelle: Microsoft Integration von Microsoft Office in die Einstellungsapp. Anzeige von installiertem Office 2019, wenn auf dem PC kein Office/Microsoft 365 läuft. Quelle: Microsoft Anzeige von installiertem Office 2019, wenn auf dem PC kein Office/Microsoft 365 läuft. Taskleisten-Anzeigemodi auf PCs mit Touchscreen. Quelle: Microsoft Taskleisten-Anzeigemodi auf PCs mit Touchscreen.

Seit Windows 11 Insider Build 25126 enthält die Einstellungsapp im Bereich Konten auch Informationen zum Abonnement von Microsoft 365. Alternativ wird angezeigt, wenn eine Einzelplatzlizenz wie Office 2021 oder Office 2019 auf dem PC installiert ist. Wer etwa ein Microsoft Surface Pro 9 besitzt, kann einstellen, ob die Bildschirmtastatur immer automatisch angezeigt werden soll, sobald keine Type Cover als physische Tastatur mit dem Tablet verbunden sind. Ebenfalls für PCs mit Touchscreen ist die neue Option zum automatischen Ausblenden der Taskleiste gedacht. So kann sich die Taskleiste ausblenden, um Apps mehr Raum auf dem Bildschirm zu geben. Mit einem Fingerwisch nach oben, fährt die Taskleiste wieder aus und steht in gewohntem Umfang zur Verfügung.

Wann erscheint Windows 11 Version 23H2?

Im vergangenen Jahr ist das erste kostenlose Funktions-Update namens Windows 11 Version 22H2 am 20. September, erschienen. Allerdings findet ein gestaffelter Rollout über mehrere Monate hinweg statt, sodass manche PCs erst Anfang 2023 die Aktualisierung auf Windows 11 2022 Update erhalten haben. Für den Nachfolger Windows 11 Version 23H2 wird ebenfalls ein Release im Herbst in Aussicht gestellt. Wie üblich wird es sich dabei um einen gestaffelten Rollout über mehrere Monate handeln.

Jeder Anwender von Windows 11 hat die Option, die Installation des Feature-Updates um bis zu 12 Monate zu verschieben. So lässt sich Windows 11 Version 23H2 auch erst gegen Ende 2024 auf dem PC installieren, wenn man das möchte. Schließlich bekommt jede Version ab Release für 24 Monate Patches von Microsoft, die Bugfixes beinhalten und Sicherheitslücken schließen. Wer ein Unternehmenskunde mit Windows 11 Pro, Enterprise oder Education ist, bekommt sogar ab Release eines Funktions-Updates 36 Monate Support von Microsoft. Um die Installation eines Feature-Updates zu verschieben, muss man in der Einstellungsapp in den Bereich "Windows Update" wechseln. Und dort die "erweiterten Optionen" wählen, um die Installation zu verschieben.

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    • Kommentare (28)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Bei lokalem User funktioniert das leere Passwort immer noch. Man muss lediglich beim Aufwecken aus dem Standy-By einmal den ohne Passwort komplett sinnlosen Anmeldebutton klicken und die noch sinnlosere Überblend-Animation zum Desktop ertragen. Aber überhaupt einen lokalen User anzulegen ist mittlerweile fast, in naher Zukunft dann sicherlich ganz unmöglich und sperrt einen halt auch von anderen Funktionen aus, die fix an den Store gekoppelt wurden.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Bei lokalem User funktioniert das leere Passwort immer noch. Man muss lediglich beim Aufwecken aus dem Standy-By einmal den ohne Passwort komplett sinnlosen Anmeldebutton klicken und die noch sinnlosere Überblend-Animation zum Desktop ertragen. Aber überhaupt einen lokalen User anzulegen ist mittlerweile fast, in naher Zukunft dann sicherlich ganz unmöglich und sperrt einen halt auch von anderen Funktionen aus, die fix an den Store gekoppelt wurden.
      • Von dengg Kabelverknoter(in)
        Ja stimmt, dass man nicht mehr ohne weiteres einen lokalen User anlegen kann nervt tatsächlich.
        Das mit dem automatischen Login müsst ja auch noch via "Trick" funktionieren oder? Habs jetzt lange nicht mehr probiert, aber ich denke diese Shell gabs zumindest unter 10 noch. Ich glaub unter XP musste man auch schon die dafür nutzen, es war nur weniger versteckt. Oder aber man konnte bei XP einfach ein leeres Passwort setzen - da frag ich mich aber ob das nicht auch bei 11 noch funktioniert mit einem lokalen User.
        In eurem Fall würd das sicher Sinn machen und da wärs praktisch wenn Windows das ohne Tricks anbieten würde. Aber für MS ist das vermutlich ein Nischenproblem. Wenn es leicht gehen würde, würde das wahrscheinlich auch öfter bei personalisierten Arbeitsrechnern o.ä. passieren - Ich denke sie wollen das einfach verhindern.

        Zu Hello muss man aber sagen, dass da keine Biometrie Daten irgendwo hingeschickt werden sondern nur am Gerät selbst verschlüsselt abgelegt werden um dann den User zu entsperren. Auch in Enterprise Umgebungen wird das nur lokal gespeichert und die eigentliche Anmeldung dann zwischen einem private Key im TPM und einem public Key im (Azure)AD abgewickelt.
        Hello-taugliche Hardware sollt eigentlich nicht unbedingt nötig sein solange man keinen Biometrie Login haben möchte - PIN ist ja auch noch eine Option und die sollt auch auf PCs ohne TPM möglich sein indem sie den Key in einen Software Container speichern.

        Ja bei 98 SE(?) war der Login ja sowieso nur "optional"
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Wenn man keine Tricks anwendet, bekommt man bei 11 heute gar keinen lokalen Log-In mehr. (Und die Tricks funktionieren auch nur noch bei 11 Pro.)
        Im Normalfall steht man deswegen auch als Einzelplatz-User immer vor einem Sperrbildschirm mit zwingender Passwort-Eingabe, obwohl das an einem stationären Desktop daheim keinerlei Sicherheitsgewinn bringt. Und in per Definition Sicherheits-freien-Umgebung, beispielsweise einer Hardware-Test-Redaktion, in der Geräte samt installierter Software wechselseitig genutzt werden sollen, sogar immer wieder zu Problemen. "Wie isn dein Passwort?" "..." "Ach so, der hat heute ja Urlaub"
        Wer will, dass der Rechner nach Drücken des Einschaltknopf automatisch benutzbar ist, wird von Microsoft zur Anschaffung von voll-Hello-tauglicher Hardware gedrängt sowie zur Übermittlung biometrischer Daten.

        Bei XP wurde der primäre User dagegen meiner Erinnerung nach automatisch eingeloggt (auf alle Fälle konnte man es leicht so einrichten). Und 9X kannte so etwas wie "Zugangssperren" oder "verschiedene User" erst gar nicht.
      • Von dengg Kabelverknoter(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        XP hatte vor Service Pack 1 einen sehr kleinen und bis einschließlich Service Pack 2 mäßig großen Treiber-Pool. Das war in einer Zeit, in der sich Hardware viel schneller als heute entwickelt hat, problematisch bei Umzügen, aber keineswegs unmöglich. Ich habe mein XP-System damals von Pentium 4 nach Core 2 mitgenommen. Taschenrechner gab es ebenfalls (den Calculator Plus mit Konvertierungsfunktion musste man sich zwar extra herunterladen, aber dafür lädt der in einem Viertel der Zeit seines 10-Gegenstücks; ich nutze ihn bis heute), Medienplayer und Schnitt-Tools, die dem Windows-internen überlegen sind sowieso. Wenn auch nicht von Microsoft. Da gilt Grundsätzlich: Anwendungen sind keine Merkmal eines Betriebssystems, sondern eben Anwendungen. Die können in der Regel hüben wie drüben genutzt werden, so der Hersteller will. Powershell eingeschlossen – die ist explizit Multi-Plattform und älter als Windows Vista.

        Was zu den Kernfunktionen von Windows gehört, wären Snapping (gab es allerdings auch zu XP-Zeiten schon Tools für), Suche (ging das bei XP nicht auch schon über die Windows-Taste und man hat es nur nicht genutzt, weil das Startmenü noch brauchbar war?), Fenstervorschau, Animationen und Windows Hello. Letzteres zählt, wenn man alle Features nutzt, tatsächlich zu so tiefgreifenden Änderungen, dass eine nachträgliche Implementation schwierig wird. Das würde wahrscheinlich so enden, wie die [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]-Features zum Ende der Win-9X-Zeit.

        Allerdings kenne ich mehr Leute, die von der Windows-1X-Anmelde-Prozedur genervt sind als Leute, die Windows Hello nutzen. Ähnlich wie der Update-Zwang nicht nur für Security-Patches, sondern eben auch für Feature-Veränderungen stört so etwas erfahrene Anwender schnell und genau an der Stelle war die bis XP relativ umfangreiche Konfigurierbarkeit viel wert: Wenn man etwas nicht wollte, hat man es einfach geändert. Heute dagegen wird selbst die farbliche Abhebung von Fensterkanten zum Update-Politikum – eine Eigenschaft, die vor Luna sogar einfach in den Standard-Systemeinstellungen jeder nach Lust und Laune wählen konnte.
        Ja ok, man kann darüber streiten ob man die Anwendungen zum OS zählt. Ich hätt zumindest die integrierten Microsoft Apps dazugezählt da sich viele User dann kein Tool installieren müssen (seh ich schon auch als Vorteil). Aber gut, wenn ich die Bloatware wegrechne, kann man auch die integrierten Apps wegrechnen und nur das OS selbst betrachten.
        Aber auch da seh ich viele technische Vorteile bei 10/11. Dieser Update Zwang ist ja eher eine "politische" Entscheidung von MS - das wär dann bei einem XP Remaster vermutlich ähnlich

        Die Startmenü Suche war meines Wissens nach erst ab Vista dabei.
        Und bzgl Anmeldeprozess: Meinst du, dass die Leute der Online"zwang" stört oder der lokale Login (der ist doch kaum anders als bei XP?). Oder meinst du Hello direkt? Da seh ich aber keinen Nachteil

        Ich wär jedenfalls kein Fan eines XP Remasters - versteh aber durchaus die Kritik an den "politischen" Entscheidungen von Microsoft in den letzten Jahren.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        XP hatte vor Service Pack 1 einen sehr kleinen und bis einschließlich Service Pack 2 mäßig großen Treiber-Pool. Das war in einer Zeit, in der sich Hardware viel schneller als heute entwickelt hat, problematisch bei Umzügen, aber keineswegs unmöglich. Ich habe mein XP-System damals von Pentium 4 nach Core 2 mitgenommen. Taschenrechner gab es ebenfalls (den Calculator Plus mit Konvertierungsfunktion musste man sich zwar extra herunterladen, aber dafür lädt der in einem Viertel der Zeit seines 10-Gegenstücks; ich nutze ihn bis heute), Medienplayer und Schnitt-Tools, die dem Windows-internen überlegen sind sowieso. Wenn auch nicht von Microsoft. Da gilt Grundsätzlich: Anwendungen sind keine Merkmal eines Betriebssystems, sondern eben Anwendungen. Die können in der Regel hüben wie drüben genutzt werden, so der Hersteller will. Powershell eingeschlossen – die ist explizit Multi-Plattform und älter als Windows Vista.

        Was zu den Kernfunktionen von Windows gehört, wären Snapping (gab es allerdings auch zu XP-Zeiten schon Tools für), Suche (ging das bei XP nicht auch schon über die Windows-Taste und man hat es nur nicht genutzt, weil das Startmenü noch brauchbar war?), Fenstervorschau, Animationen und Windows Hello. Letzteres zählt, wenn man alle Features nutzt, tatsächlich zu so tiefgreifenden Änderungen, dass eine nachträgliche Implementation schwierig wird. Das würde wahrscheinlich so enden, wie die [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]-Features zum Ende der Win-9X-Zeit.

        Allerdings kenne ich mehr Leute, die von der Windows-1X-Anmelde-Prozedur genervt sind als Leute, die Windows Hello nutzen. Ähnlich wie der Update-Zwang nicht nur für Security-Patches, sondern eben auch für Feature-Veränderungen stört so etwas erfahrene Anwender schnell und genau an der Stelle war die bis XP relativ umfangreiche Konfigurierbarkeit viel wert: Wenn man etwas nicht wollte, hat man es einfach geändert. Heute dagegen wird selbst die farbliche Abhebung von Fensterkanten zum Update-Politikum – eine Eigenschaft, die vor Luna sogar einfach in den Standard-Systemeinstellungen jeder nach Lust und Laune wählen konnte.
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