Windows 11: Wird nur auf unterstützten PCs laufen
Microsoft hat in einem AMA-Call erklärt, dass Windows 11 nur auf unterstützten PCs als kostenloses Upgrade angeboten werden wird. Die TPM-Pflicht lässt sich aber umgehen.
Als Microsoft am 29. Juni die erste Insider Preview zu Windows 11 veröffentlicht hatte, machten sich findige Fans daran, die Vorschauversion auch auf einem Lumia-Smartphone und einem Raspberry Pi 4 zum Laufen zu bringen. Beide Geräte unterstützen jedoch die offiziellen Systemanforderungen von Windows 11 nicht und werden lediglich aktuell noch geduldet. Zum Release des Betriebssystems soll dieses nur auf unterstützter Hardware lauffähig sein, wie Microsoft in einem AMA-Call erklärt hat.
Nicht-kompatible PC-Hardware wird ausgesperrt
Laut dem Unternehmen soll es keine Anpassung der Gruppenrichtlinie geben, die ermöglicht, dass eigentlich inkompatible Hardware doch noch mit dem Nachfolger von Windows 10 genutzt werden kann. Microsoft will das kostenlose Upgrade auf Windows 11 explizit nur auf PCs anbieten, die die Systemanforderungen erfüllen. Zum aktuellen Zeitpunkt wird bei den Core-CPUs von Intel erst die achte Generation oder neuer unterstützt. Gemeinsam mit Windows Insidern testet Microsoft momentan, ob auch ältere Generationen der Core-CPUs mit Windows 11 vereinbar sind. Ebenfalls wird getestet, ob die erste Iteration der Ryzen-Prozessoren mit dem kommenden Betriebssystem vollumfänglich kompatibel ist.
"Wir wissen, dass es doof sein wird, dass einige PCs nicht für Windows 11 geeignet sein werden. Der Grund, warum dies so sein wird ist, dass die Windows-11-PCs mehr Produktivität sicherstellen, ein besseres Nutzererlebnis und vor allem mehr Sicherheit bieten sollen. Wir wollen nicht, dass alle Administratoren oder Endkunden sich ständig über die Kompatibilität Sorgen machen. Es ist schrecklich, sich immer wieder Gedanken machen zu müssen, ob mein PC kompatibel ist oder nicht. Wir wollen wirklich sichergehen, dass Geräte sicher sind und unterstützt bleiben. [...] Mit Safeguard sollen Windows Updates nur noch an PCs ausgeliefert werden, bei denen keine gemeldeten Fehler mit dieser Software-Version bestehen. So soll Windows einfach so lange warten, bis die gemeldeten Probleme behoben sind und dann das Feature-Update anbieten. Mit dem Gruppenrichtlinieneditor kann man zwar Safeguard deaktivieren, wird aber auch dann kein Upgrade auf Windows 11 erhalten, wenn der PC die Systemanforderungen nicht erfüllt." Aria Carley, Program Manager, Commercial Management of Windows Updates, Microsoft.
Neben diesen CPU-Voraussetzungen muss für Windows 11 auch im UEFI-BIOS TPM 2.0 aktiviert werden. Nach aktuellem Stand lässt sich diese TPM-Pflicht aber mit einem Registry-Eintrag umgehen, um das neue Windows trotzdem installieren zu können. Es ist derzeit unklar, ob dieser Trick auch mit der finalen Version von Windows 11 funktionieren wird.
Ebenfalls lesenswert: Windows 11: Kostenloses Upgrade, Systemanforderungen und Testversion
Sammlung zum Upgrade auf Windows 11:
- Aria Carley von Microsoft erklärt, dass es keine Möglichkeit geben wird, Windows 11 auf einem PC zu installieren, der nicht die Systemanforderungen erfüllt.
- Microsoft will das kostenlose Upgrade auf Windows 11 nur auf PCs anbieten, die auch die Mindestanforderungen erfüllen. Hintergrund ist, dass nur auf der getesteten Hardware die Kompatibilität sichergestellt ist und die Nutzer mehr Sicherheit durch Windows 11 bekommen sollen.
- Aktuell testet Microsoft mit Windows Insidern, ob auch ältere Prozessoren wie etwa Core-CPUs der 7. Generation von Intel und Ryzen 1000 von AMD kompatibel mit Windows 11 sind.
- Die TPM-Pflicht lässt sich - zumindest aktuell - mit einem Registry-Eintrag umgehen.
Quellen: Microsoft (1), Microsoft (2)

Kann jedenfalls nicht schaden wenn man sieht wie sich die ganze Sache entwickelt.
mehr als "man schaut sich mal mehr cpus an" habe ich bisher nicht gelesen und mein 1700x sorgt wohl noch dafür das ich nicht unterstütze hardware habe
Da verscherzt man es sich mit sehr vielen Kunden auch wenn die CPUs schon 4 Jahre auf dem Buckel haben.