Versuch: Wie schnell bekommt ein Windows-XP-PC mit Internet Trojaner-Besuch?
Der Support für Windows XP endete bereits 2014. Doch was passiert, wenn man mit dem Betriebssystem heute ungeschützt online geht?
Bei Windows XP handelte es sich um ein äußerst beliebtes Betriebssystem, das seine Erstveröffentlichung 2001 feierte. Der offizielle Support von Microsoft endete am 8. April 2014. Dies heißt jedoch nicht, dass alle Nutzer auf ein neues OS umstiegen. 2022 liefen allein in Deutschland noch mehr als drei Millionen Systeme mit dem veralteten Windows XP. Doch was passiert, wenn man heute ohne weiteren Schutz mit dem Betriebssystem online geht?
YouTuber bekommt schnell ungewünschten Besuch
Diesem Versuch hat sich der YouTuber Eric Parker gestellt. Er richtete eine Windows-XP-Instanz mit einer virtuellen Maschine ein und ließ das System ohne Firewall und Antivirensoftware online gehen. Auch ohne aktiv im Internet zu surfen luden sich schnell ungebetene Gäste ein. Bereits nach zehn Minuten hatte sich Parker den ersten Trojaner eingefangen.
Im Task-Manager fiel der bekannte Trojaner conhoz.exe auf. Parker beendete den Prozess, ließ seinen Rechner aber weiterlaufen. Innerhalb weniger Minuten wurden auf seinem System ein neues Benutzerkonto sowie weitere Prozesse hinzugefügt, darunter ein FTP-Server. Parker verfolgte die Malware auf seinem Rechner bis nach Russland zurück. Der YouTuber geht davon aus, dass man mit seinem Gerät ein Botnet oder einen Email-Spam-Server einrichten wollte.
Allerdings blieb es nicht bei dem Trojaner. Weitere Untersuchungen offenbarten noch mehr Malware, darunter ein weiterer Trojaner und ein Rootkit. Das ganze Ausmaß wurde jedoch erst durch eine Untersuchung mit Malwarebytes klar. Acht unerwünschte Programme waren innerhalb kurzer Zeit aktiv, vier Trojaner, zwei Backdoors und einige Adware-Anwendungen. Und das alles, ohne dass der Nutzer aktiv im Internet unterwegs war.
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Quelle: PC Gamer

Normal, wenn alle Ports zu sind, passiert da nix, solang ich nicht auf einen Auslöser drück.
So ehrenhaft Deine Bemühungen sind, wird mich der Verdacht nicht los, dass die Erklärungen zu hoch ansetzen
Zumindest scheint der andere ja Recherche-gewillt und aufgeschlossen
So ehrenhaft Deine Bemühungen sind, wird mich der Verdacht nicht los, dass die Erklärungen zu hoch ansetzen
Der Hinweis, dass er noch nie von nmap gehört hat und die google-Suchergebnisse mit einer ganzen Auflistung von unterschliedlichen KonsolenEingaben mit verschiedenen Parametern wirkt auf mich eher alarmierend. Da muss man glaub vorsichtig ganz unten einsteigen.
Zumindest scheint der andere ja Recherche-gewillt und aufgeschlossen
(Wenn der Kerle doch noch NIE von nmap gehört hat, wird er das Tool bestimmt nicht installiert haben, geschweige denn mit Kommandozeilen-Befehlen und Parametern was anfangen können
(Wenn der Kerle doch noch NIE von nmap gehört hat, wird er das Tool bestimmt nicht installiert haben, geschweige denn mit Kommandozeilen-Befehlen und Parametern was anfangen können