Copilot+-PCs: Microsoft definiert neue Anforderungen für Windows 11
Microsoft stellt die sogenannten Copilot+-PCs als Voraussetzung für die nächste Phase des Computings dar. Nach Darstellung des Konzerns seien Nutzer mit älterer Hardware bei Windows-11-Systemen künftig im Nachteil.
Microsoft konkretisiert offenbar die Vorstellungen von der nächsten Entwicklungsstufe des Windows-PCs. Unter dem Namen Copilot+-PCs fasst das Unternehmen eine neue Geräteklasse zusammen, die nach eigener Darstellung für kommende KI-gestützte Funktionen ausgelegt sei. Nutzer älterer Systeme könnten demnach nicht in vollem Umfang von diesen Neuerungen profitieren.
Zentral ist dabei die Abgrenzung innerhalb des bestehenden Windows-Ökosystems. Zwar seien alle Copilot+-PCs Systeme mit Windows 11, jedoch erfülle nicht jeder Windows-11-PC automatisch die Voraussetzungen für diese neue Kategorie. Microsoft spricht in diesem Zusammenhang von einer eigenständigen Klasse sogenannter KI-PCs.
Als formale Mindestanforderungen nennt der Konzern unter anderem 16 GiByte Arbeitsspeicher, eine SSD mit mindestens 256 GByte Kapazität sowie eine Neural Processing Unit mit einer Rechenleistung von mindestens 40 TOPS. Hinzu komme Windows 11 ab Version 24H2. Geräte, die diese Schwelle unterschreiten, würden nach Microsofts Definition nicht als Copilot+-PCs gelten, selbst wenn sie schon über spezielle KI-Hardware verfügen.
Die NPU nimmt in der Argumentation eine Schlüsselrolle ein. Sie sei für KI- und Machine-Learning-Aufgaben vorgesehen und solle diese lokal auf dem Gerät ausführen. Dadurch würden laut Microsoft sowohl die Effizienz als auch die Sicherheit steigen, da sensible Daten das System nicht verlassen müssten. Warum genau eine Leistung von mindestens 40 TOPS erforderlich sei, erläutert der Konzern jedoch nicht näher.
Inhaltlich verknüpft Microsoft die neue Geräteklasse mit exklusiven Windows-Funktionen. Dazu zählen unter anderem eine tiefere Integration von Copilot, Live-Untertitel mit Übersetzungen sowie KI-gestützte Bildbearbeitung in systemnahen Anwendungen. Auch die bereits früher vorgestellte Funktion Recall wird erneut aufgeführt, die eine zeitbasierte Durchsuchung früherer Bildschirminhalte ermöglichen soll. Datenschutz- und Sicherheitsaspekte werden dabei lediglich allgemein adressiert.
Unklar bleibt, inwieweit diese Funktionen tatsächlich zwingend an eine dedizierte NPU gebunden sind. Leistungsfähige CPUs und GPUs können vergleichbare KI-Modelle ebenfalls lokal ausführen. Auf diesen Umstand ist Microsoft bislang allerdings noch nicht näher eingegangen. Inwieweit hier Einschränkungen gegenüber einem Copilot+-PC bestehen, bleibt also noch abzuwarten.
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Quelle: Microsoft

Bei dem Teil ist auch noch gerade Windows 11 drauf und lässt mich nicht ins Bios um mein Linux Stick zu booten oder ins Bios zu kommen.
Habe jetzt schon einiges probiert aber da wehrt sich der PC vielleicht ist das ja die AI xD
Das ganze zu testen könnte trotzdem interessant sein, also was Windows 11 mit den Sachen machen kann. Aber nur isoliert nicht an meinen Daten.
Nutzer älterer Systeme könnten demnach nicht in vollem Umfang von diesen Neuerungen profitieren.
Dadurch würden laut Microsoft sowohl die Effizienz als auch die Sicherheit steigen, da sensible Daten das System nicht verlassen müssten.
Leistungsfähige CPUs und GPUs können vergleichbare KI-Modelle ebenfalls lokal ausführen. Auf diesen Umstand ist Microsoft bislang allerdings noch nicht näher eingegangen.
Ansonsten ist diese PC-"Kategorie" in meinen Augen komplett überflüssig und nur dazu da, Menschen Sachen zu verkaufen, die sie nicht brauchen...
Schon mit der Vorstellung von Copilot wurde doch unterschieden, und es brauchte ein PC mit NPU - XX TOPS Rechenleistung - um diesen als Copilot+-PC verkaufen zu dürfen.
Warum genau eine Leistung von mindestens 40 TOPS erforderlich sei, erläutert der Konzern jedoch nicht näher.