Windows-10-Nutzern läuft die Zeit davon: Was tun?
Windows-10-Nutzern läuft die Zeit davon, doch was tut man? Wechselt man auf Windows 11 oder geht man neue Wege?
Während sich Windows 11 weiter bei der Adaption schwertut, rückt das Ende von Windows 10 immer näher. Heute in genau einem Jahr wird Microsoft den Support von Windows 10 einstellen und Nutzer müssen sich dann überlegen, wie sie weiter verfahren wollen.
Windows 10 sehr beliebt
Das Support-Ende für Windows 10 bedeutet, dass es keine Funktionsupdates mehr geben wird, die jetzt schon rar sind, aber auch keine Sicherheitspatches. Beides zusammen wird dann im Verlauf der Zeit zunehmend zu einem Problem werden, wie es bei alten Systemen wie Windows XP oder Windows 7 der Fall ist. Wer solche alten Betriebssysteme noch betreibt, hält sie in der Regel aus dem Internet fern, denn Sicherheitssoftware kann bei ungepatchten Sicherheitslücken auch keine Wunder vollbringen. Und meist muss man diese Betriebssysteme mit relativ zeitgemäßer Hardware betreiben, weil sie mit neuerer Technik nicht klarkommen.
Interessant wird sein, was die Kunden machen: Migrieren sie doch zu Windows 11 oder suchen sie sich Alternativen? Die bestehen vor allem aus Linux-Betriebssystemen. Aktuell liegt nach Erhebung von Statcounter Windows 10 bei 62,7 Prozent Marktanteil und Windows 11 bei 33,0 Prozent. Selbst Windows 7 wird noch mit 2,8 Prozent gezählt und muss dafür ins Internet. Je nach erhebender Instanz variieren die Zahlen etwas. Auf Steam sind logischerweise mehr Windows-11-Systeme unterwegs: 47,7 Prozent der Nutzer haben gewechselt, aber Windows 10 ist mit 48,7 Prozent weiter stark.
Alternativen zu Windows 11
Kaum verwunderlich, dass Microsoft inoffiziell nie das kostenlose Upgrade von Windows 10 auf Windows 11 unterbunden hat. Für die Redmonder ist jeder gewechselte Kunde positiv zu bewerten, und das Geld wird im OEM- und Enterprise-Geschäft verdient. Für ältere Systeme ist aber auch ein Update auf Windows 11 keine echte Option - da bleibt dann nur ein neues System oder die Umgewöhnung auf eine Linux-Distribution. Wer es sich leisten will, kann auch Microsoft für den erweiterten Support bezahlen, aber das dürfte primär nur für Unternehmenskunden interessant sein. Aber auch das ist nur eine Verzögerung des Unausweichlichen.
Mitmachen und kommentieren!
Was tun Sie? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln.

Hat man den Desktop gewechselt ging dann nichts davon mehr, während ansonsten alles andere tadellos funktionierte.
Allgemein statte ich alle ausgedienten Systeme mit Linux aus (Ubuntu und Mint). Wenn's um einfaches Office und Multimedia geht, bisher sehr zuverlässig.
Es gibt schon das ein oder andere was partout oder nur sehr schwer zur Mitarbeit zu überreden ist. Aber das trifft eigentlich nur noch auf ziemlich alte Hardware zu. Abgesehen vom Fingerabdruck Sensor meines ThinkPad.
Linux macht da mittlerweile sehr viel besser als es Windows macht.
Wie?
Hier sind Nerds unterwegs? In einem Computer Forum?
Kann ich nicht glauben.
Ansonsten wäre noch der Wechsel auf die Ribbon Oberfläche in Office eine Erwähnung wert.