Windows 11: Microsoft führt Werbung im Startmenü für alle ein

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Windows 11: Microsoft führt Werbung im Startmenü für alle ein
Quelle: Microsoft

Das optionale kumulative Update KB5036980 für Windows 11 führt die Werbung im Startmenü des Betriebssystems bereit früher als gedacht ein. Spätestens beim Patch Day im Mai erhalten dann alle Anwender die Werbeanzeigen präsentiert.

Das optionale kumulative Update KB5036980 für Windows 11 führt die Werbung im Startmenü des Betriebssystems bereit früher als gedacht ein. Spätestens beim Patch Day im Mai erhalten dann alle Anwender, welche Windows 11 22H2 oder aktuelle Builds von Windows 11 23H2 nutzen, diese Werbeanzeigen für die Drittanbieteranwendungen und -Apps über das Startmenü präsentiert.

Microsofts Partner dürfen in Windows 11 werben

Ausgewählte Partnerunternehmen von Microsoft, welche an einem entsprechenden Partnerprogramm teilnehmen, dürfen ab sofort im Startmenü von Windows 11 für ihre Drittanbieter-Apps werben. Wie die Website Windows Latest jetzt herausgefunden hat, sind diese Werbeanzeigen bereits mit der Installation des neuesten optionalen kumulativen Updates KB5036980 scharfgeschaltet und tauchen aktuell auch im Startmenü des Betriebssystems auf. Geworben wird hier beispielsweise für Passwortmanager wie 1Password oder aber Google Chrome.

Startmenü mit Werbung Quelle: Windows Latest Anwender, die Windows 11 22H2 oder Windows 11 23H2 mit dem Update auf die aktuellen Builds 22621.3527 und 22631.3527 anheben, bekommen fortan standardmäßig die entsprechenden Werbeeinblendungen gezeigt.

Werbung über Einstellungen deaktivieren

Wer sich von den Werbeeinblendungen gestört fühlt oder im Allgemeinen sensibel auf Werbung im Betriebssystem reagiert, kann diese auf Wunsch über die Einstellungen des Startmenüs auch wieder entsprechend deaktivieren.

Startmenü Quelle: Sven Bauduin Über Einstellungen → Personalisierung → Start muss die Option im Screenshot zu sehende Option Empfehlungen für Tipps, Verknüpfungen, neue Apps und mehr deaktiviert werden. Anschließend wird auch die Werbung im Startmenü dementsprechend ausgeblendet.

Werbung im Startmenü ab Mai für alle

Mit dem Patch Day im Mai soll der Rollout der Werbung im Startmenü für alle Anwender einer aktuellen Version von Windows 11 beginnen und spätestens im Juni abgeschlossen sein. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollen dann alle Anwender mit Windows 11 22H2, Windows 11 23H2 und einer Vorschau auf Windows 11 24H2 in den Genuss der serienmäßigen Werbung im Startmenü kommen.

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Quelle: Windows Latest

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    • Kommentare (101)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Mylo
        ne. Sonoma läuft noch auf den x86-64 prozessoren.
        Ach so, das war mir nicht bewusst. Aber ja, warum auch nicht? Bin mal gespannt, wie lange sie jetzt bei ARM bleiben und ob sie nicht doch irgendwann einen freien Befehlssatz für ihre eigene Hardware nutzen wollen.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Mylo
        ne. Sonoma läuft noch auf den x86-64 prozessoren.
        Ach so, das war mir nicht bewusst. Aber ja, warum auch nicht? Bin mal gespannt, wie lange sie jetzt bei ARM bleiben und ob sie nicht doch irgendwann einen freien Befehlssatz für ihre eigene Hardware nutzen wollen.
      • Von Mylo Software-Overclocker(in)
        Zitat von empy
        Mit einem aktuellen MacOS auf x64-Hardware? Oder hast du ein ARM-System?
        ne. Sonoma läuft noch auf den x86-64 prozessoren. Man will ja nicht die MacPro 7.1 mit den Intel Chips verärgern die ihre kisten für 10k+ gekauft haben
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Takei Naodar
        Also das AUR war/ist bei mir eigentlich nie ein Problem. Kann aber auch daran liegen, dass ich auf der Testing Branch unterwegs bin. Ist eigentlich ein guter Platz wo man sein kann. Updates sind regelmäßig und recht klein (1GB download) und man ist gut vor den "Manual interventions" die bei Arch notwendig sind geschützt.
        Ist halt ein statistischer Trade-Off. Je neuer die Software, desto höher ist das Risiko, einer der ersten zu sein, die ein Problem bemerken.
        Zitat von Takei Naodar
        Ein wenig Wartung muss aber immer noch sein. Es ist nunmal so, dass Linux halt eher wie ein Eigenheim ist und Windows eher eine Mietwohnung. Solange man sich dessen bewusst ist und nicht versucht das eine zum anderen zu machen, wird man glücklich.
        Ich sehe den Unterschied im Wartungsaufwand nicht zwingend zwischen Linux und Windows. Auch innerhalb der Linuxwelt gibt es da gravierende Unterschiede und man hat die Wahl, ob man lieber neuere Pakete oder mehr Stabilität haben will. So wie ich das verstehe, kann man das, zumindest bei manchen Windowsversionen, ja ähnlich handhaben, indem man Updates zurückstellt.
      • Von Takei Naodar Freizeitschrauber(in)
        Zitat von empy
        Ich hatte die Probleme auch ohne das AUR genutzt zu haben. Ich konnte es beheben, aber das war eine Aktion, die ich nicht jedem ohne Weiteres zutrauen würde. YMMV, aber Vorsicht ist besser als Nachsicht.
        Also das AUR war/ist bei mir eigentlich nie ein Problem. Kann aber auch daran liegen, dass ich auf der Testing Branch unterwegs bin. Ist eigentlich ein guter Platz wo man sein kann. Updates sind regelmäßig und recht klein (1GB download) und man ist gut vor den "Manual interventions" die bei Arch notwendig sind geschützt.
        Ein wenig Wartung muss aber immer noch sein. Es ist nunmal so, dass Linux halt eher wie ein Eigenheim ist und Windows eher eine Mietwohnung. Solange man sich dessen bewusst ist und nicht versucht das eine zum anderen zu machen, wird man glücklich.

        Zitat von bitsbytes
        ...
        Drucker einrichten, selbst mit dem Linux Treiber von Brother, ziemliches Abenteuer.
        ...
        Außerdem löst keine Distribution das Problem, dass immer noch zu wenig an kommerzieller Software und Treiber angeboten werden.

        Ich habe mal Ende der 80er Hardcore Unix gemacht. Damals war das noch spannend und auf der Arbeit ist ein Linux oder sonstiger Unix Server Gold wert zum Scripten/Automatisieren.

        Aber .. wenn man eine Menge kommerzieller Programme hat und dann noch ein gutes Recording Environment aufgebaut hat .. da kommst man mit Linux einfach nicht weiter. Da gibt es gewisse De Facto standards, und wenn Du ein gefühltes Leben lang Cubase gemacht hast, dann fängst Du nicht auf einmal mit Reaper oder Bitwig an.
        Da führt für mich leider immer noch kein Weg an Windows vorbei. Apple ist zu teuer. Wer auch ein paar kommerzielle Programme verwendet und es kein Linux gibt der weiß was ich meine.

        Ich bin echt mal gespannt, was ich in 2 Jahren tun muss .. vermutlich mit dem Windows Scheiß abfinden, auch wenn es langsam unerträglich wird, wie Microsoft Windows für seine Zwecke missbraucht (Datenklau und Co). Wenn die Default Einstellungen wenigsten vernünftig wären, aber man muss ja im Grunde genommen nach jedem Update noch mal O&O Win Shutup ausführen, wie lästig.
        Drucker ist eigentlich recht einfach.... wenn du schonmal einen 10 Jahre alten Drucker versucht hast auf Windows einzurichten der keine vom Hersteller bereitgestellten Treiber für das neueste Windows hat, dann weißt du was Schmerzen sind.
        Unter Manjaro verwende ich dann einfach das Druckertreiberpacket aus dem AUR und wenn es eine Scannerfunktion gibt, dann nehme ich "sane-airscan". Ist ein Herstelleragnostisches backend für das Scannen. Braucht etwas Konfiguration, aber wenn man die mal hat, kann man die einfach sichern und brauch sich keine Sorgen zu machen, auch bei anderen Rechern.

        Und bezüglich kommerzieller Software.... ich denke du genießt das effektive Monopol das Microsoft hat? Weil Apple und Microsoft sind sich gegenseitig keine wirkliche Konkurrenz.
        Weil alles worüber du dich da beschwerst sind die logischen Folgen eines Monopols. Monopole sind immer selbsverstärkend, solange der Bogen nicht überspannt wird. (Deswegen wurde auch aus Windows 10S nichts, da dafür Linux noch eine zu gute Konkurrenz ist, dass so ein Rugpull funktionieren könnte)
        Denn kaum einer wird für ein System entwickeln für das es kaum einen Markt gibt, wenn die Kosten nicht bei weiten dem möglichen Gewinn unterliegen.
        Und das mit dem Win Shutup funktioniert auch nur so lange wie es Microsoft duldet. Genause wie mit den Schwarz/Grau-markt Keys aus Volumenlizenzen. Stell dir mal vor da müsste Otto Normalverbraucher immer 120 oder 150€ ausgeben für die neueste Windowsvariante. Bei all der Datensammelei muss man davon ausgehen, dass diese davon wissen, ergo tun diese es nicht, weil sie damit den Bogen eventuell überspannen würden. Und wenn Linux einmal groß genug wird, dass dafür die kommerzielle Software bereitgestellt und supported wird, dann ist es vorbei und Windows hat dann wirkliche Konkurrenz.
        Und das wollen sie nicht. Gegen diese implizierte Konkurrenz wird gearbeitet.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von SpoOokY1983
        Bin nach wie vor absolut begeistert von Manjaro. Ja, das AUR sollte man meiden, aber ansonsten läuft es soooo grandios 🥰
        Ich hatte die Probleme auch ohne das AUR genutzt zu haben. Ich konnte es beheben, aber das war eine Aktion, die ich nicht jedem ohne Weiteres zutrauen würde. YMMV, aber Vorsicht ist besser als Nachsicht.
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