Windows 11: USB-Sticks mit offizieller Version verfügbar

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Windows 11: USB-Sticks mit offizieller Version verfügbar (1)
Quelle: PCGH

Microsoft hat wohl begonnen, Windows 11 als Box-Version auf den Markt zu bringen. So gibt es ab 140 US-Dollar USB-Sticks mit der offiziellen Version des Betriebssystems.

Seit Oktober 2021 gibt es Windows 11 als kostenloses Update für Anwender von Windows 10. Im Einzelhandel ist dagegen Windows 11 nicht direkt verfügbar. Inzwischen gibt es sowohl Windows 11 Home, als auch die teurere Pro-Version als Box-Ausgabe im Handel, etwa bei Bestbuy. Statt, wie früher üblich, ein OS auf DVD auszuliefern, offerieren etliche Einzelhändler inzwischen das Betriebssystem auf USB-Stick. Im Gegensatz zu den günstigeren Systembuilder- oder OEM-Versionen kommen die offiziellen Versionen mit Support von Microsoft daher. Bei Amazon kostet Windows 11 Home als offizielle Version rund 100 Euro, die vom Vorgänger übernommene UVP liegt bei 145 Euro, so der Amazon-Eintrag.

Was bietet die teurere Version Windows 11 Pro?

Nur das knapp 200 US-Dollar teure Windows 11 Pro bietet Business-Funktionen zur Verwaltung des Betriebssystems, wie Gruppenrichtlinieneditor und den Kiosk-Modus. Zudem ist die Festplattenverschlüsselung Bitlocker exklusiv bei der Pro-Version enthalten. Im Vergleich zu Windows 11 Home, kann man bei Windows 11 Pro die Ersteinrichtung ohne Microsoft-Konto abschließen. Falls man im Auswahlbildschirm den Eintrag "für die Schule" oder "für die Arbeit" auswählt, lässt sich Windows 11 Pro ohne Microsoft-Konto betreiben, so Microsoft. Wer den Auswahlbildschirm einfach überspringt, muss sich - bald auch bei Windows 11 Pro - dagegen mit dem Microsoft-Konto anmelden.

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Bei Microsoft selbst gibt es auch weiterhin nur Windows 10 zu kaufen, wobei die Home-Ausgabe 145 Euro kostet und die Pro-Version für 259 Euro verkauft wird. Noch ist unklar, wann der Software-Hersteller selbst Windows 11 anbieten wird. Nur bei den offiziellen Retail-Versionen offeriert Microsoft selbst Support, bei vorinstallierten Betriebssystemen dagegen gibt es höchstens Support durch den PC- oder Laptop-Hersteller.

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Sammlung zu Windows 11 im Einzelhandel:

  • Einige Einzelhändler bieten inzwischen Windows 11 auf USB-Stick an. Offiziell gibt es das Betriebssystem weiterhin nur als kostenloses Update für Nutzer von Windows 10.
  • Angeblich kostet Windows 11 Home 145 Euro, während Windows 11 Pro für 259 Euro über die Ladentheke wandert.
  • Nur bei den offiziellen Versionen gibt es Support von Microsoft. Bei den günstigeren Systembuilder- oder OEM-Versionen hingegen ist keinerlei Support enthalten. Bei Windows 11 Pro ist es möglich, sich ohne Microsoft-Konto anzumelden, auch wenn bald eine bestimmte Auswahl bei der Ersteinrichtung notwendig ist, um die Konto-Pflicht zu umgehen.

Quellen: Microsoft, Bestbuy

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    • Kommentare (22)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Poulton Volt-Modder(in)
        Zitat von Ripcord
        Einfach ein defektes altes Notebook mit Windows 7 Sticker kaufen und den Key in seinem Microsoft Konto registrieren.
        Das geht noch einfacher: Einfach die Augen offen halten, ob irgendwo Elektroschrott draußen steht und sich dort ein PC oder Laptop drunter befindet. Da findet sich auch der ein oder andere Windows 7 Lizenzaufkleber.
      • Von Poulton Volt-Modder(in)
        Zitat von Ripcord
        Einfach ein defektes altes Notebook mit Windows 7 Sticker kaufen und den Key in seinem Microsoft Konto registrieren.
        Das geht noch einfacher: Einfach die Augen offen halten, ob irgendwo Elektroschrott draußen steht und sich dort ein PC oder Laptop drunter befindet. Da findet sich auch der ein oder andere Windows 7 Lizenzaufkleber.
      • Von Kubiac Software-Overclocker(in)
        Zitat von Incredible Alk
        "Angeblich kostet Windows 11 Home 145 Euro, während Windows 11 Pro für 259 Euro über die Ladentheke wandert."
        Und noch immer ist es nahezu unmöglich das als Normalsterblicher zu wissen oder zum offiziellen Preis zu kaufen (also eine Lizenz, keinen Grauzonen-OEM-key) - nur dass im Extremfall dann wieder Abmahnungen bis Hausdurchsuchungen (ja, wirklich!!) wegen dem Unsinn anstehen.

        Mal im Ernst, wenn ich bei Google Win11 home shoppen will...
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        ...kriegt man ausschließlich diese Keys angeboten. Wie soll ein Mensch der nicht ausgiebig in der Thematik steckt denn wissen, dass eine Lizenz über 100€ kostet?

        Ganz interessant zu dem Thema aus juristischer Sicht:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Danke. Das wollte ich auch gerade posten.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von ΔΣΛ
        Ich frage mich warum man nicht gegen die beiden genannten Firmen vorgeht, die müssten doch Juristisch zumindest Mitwisser bei einer Straftat sein, naja, lieber auf die armen Käufer eindreschen als auf die Multimilliardenfirmen, die Wurzel der Verbreitung darf munter weiter machen.
        Der Punkt ist, dass das weiterverkaufen von OEM Keys völlig legal ist, wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sind. MS hat lange dagegen gekämpft und vor Gericht eine krachende Niederlage kassiert. Nun ist es für Google und Idealo absolut unmöglich herauszufinden, ob der Key von einem gebrauchten PC stammt, der zerlegt wurde oder ob die Lizenz von einer Schule in China stammt und obendrein dort noch genutzt wird.

        MS selbst ist in dieser Hinsicht alles andere als kooperativ. Entgegen mehrerer Gerichtsurteile betrachten sie alle gebrauchten Keys als illegal und leisten keine Hilfe dabei, völlig legale von wirklich illegalen Keys zu unterscheiden.

        MMn trifft deshalb MS die Schuld an der Misere, von daher hält sich mein Mitleid mit ihnen auch in sehr engen Grenzen.

        Deshalb gibt es eben keine echte Möglichkeit herauszufinden, ob mit dem 5€ Key alles in Ordnung ist (ja, bei einem sehr großen Teil ist es das) oder eben nicht. Auch die Leute von Lizengo sind da offenbar hereingefallen.

        Zitat von ΔΣΛ
        Kann mir gut vorstellen das MS deswegen die Kontopflicht eingeführt hat, um diese Leute leichter und schneller zu identifizieren, sie direkt ansprechen zu können... "Sie haben keine legale Lizenz, hohe strafen und Gefängnis drohen, folgen sie den Link um eine Lizenz bei uns zu kaufen".
        Das weniger, bzw. garnicht. Die Kontopflicht kommt, um mehr Kontrolle über die Nutzer zu erhalten und vorallem das eigene Ökosystem voranzutreiben (wer kauft z.B. heute schon Spiele im MS Store?).
      • Von Zanza Software-Overclocker(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        bei Amazon gibts Microsoft Windows 11 Pro/Home Aktivierungscode per Email

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von DragonX1979 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Incredible Alk
        Das Problem ist halt, wenn dieser aufgrund der Umstände keine Chance hat einen illegalen Vorgang zu erkennen.
        Es geht nicht darum sich (gar absichtlich) auf Anwälte zu verlassen, es geht darum dass niemand ohne Spezialwissen davon ausgehen würde, dass beispielsweise ein für 40€ im Edeka gekauftes Windows illegal sein könnte.
        Nun ich würde mal sagen, dass ich mich auf dieses Argument einlassen kann. Insbesondere da wir hier eben über Edeka reden. Die Frage warum sich jemand sein Betriebssystem in einem Discounter kauft, lasssen ich mal einfach im Raum stehen... Bei Internetshops mit recht "kreativen" Namen sollte man aber grundsätzlich, nennen wir es mal
        "besonnener" agieren. Und das nicht nur bei Beriebssystemen...
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